Der Wettertrend vom 31.10.2015

Auf den goldenen Oktober folgt der graue November

Der November 2014 war einer der zehn wärmsten November aller Zeiten. Zudem fiel er außergewöhnlich trocken aus. In den Niederungen bildete sich oft Nebel. Und so ähnlich dürfte auch der diesjährige November werden – zumindest sieht die erste Monatsdekade danach aus: Überdurchschnittlich warm, regenarm und neblig. Nur eines könnte den November 2015 vom vorjährigen unterscheiden: Damals erreichten die Sonnenstunden 115 Prozent ihres Solls – viel Sonne ist für die nächsten Wochen jedoch nicht berechnet.

Wettertrend Deutschland
Alles benebelt © dpa, Frank Rumpenhorst

In den ersten Novembertagen werden Temperaturen um 15 Grad und mehr erwartet. In Küstenregionen, in Brandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt setzt sich der Nebel hartnäckig fest und lässt im Laufe der Woche immer weniger Sonne durch, dort sind dann oft nur einstellige Werte berechnet. Niederschläge werden in der ersten Novemberwoche nicht erwartet. Besonders sonnig wird es aber auch im Rest des Landes nicht.

Am Wochenende (7./8.11) zeigt sich die Sonne dann nur am Alpenrand. Es bleibt aber mit zweistelligen Werten sehr mild und auch nachts kühlt es nicht komplett aus. Regen ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn der Himmel oft bedeckt sein wird.

Und genauso grau geht es in der Woche vom 9. bis 13. November weiter. Da erwarten uns nur noch 1 bis 4 Stunden Sonne pro Tag. Die Höchsttemperaturen pendeln sich um die 10 Grad ein. Nachts wird es kälter, in den Höhenlagen kann es auch Nachtfrost geben.

Richtung zweites November-Wochenende (14./15.) rutschen die Temperaturen in weiten Teilen unter die 10-Grad-Marke. Von richtigem Herbstwetter mit Dauerregen oder Sturm ist nach wie vor keine Rede. Und auch der Wintereinbruch lässt wohl noch auf sich warten.

Denn unsere 28-Tage-Temperaturprognose zeigt einen November, der überall deutlich über dem Durchschnitt liegt. Die Winterjacke darf also weiter auf ihren Einsatz warten. Ob es genauso windstill und trocken weiter geht, bleibt abzuwarten.