Der Wettertrend vom 30.01.2016

Wechselhaft, windig und vorübergehend kühler

Windig, grau und regnerisch geht es weiter. Nachdem der Wochenstart sehr windig und extrem mild wird, geht es zum Ende der Woche wieder kühler zu. Im Bergland schaut sogar kurz der Winter noch einmal vorbei. Im Anschluss wechseln sich milde und kühle Atlantikluft ab. Ein typisch deutscher Winter eben.

Wettertrend Deutschland
Mal mildere, mal kältere Luft. © dpa, Bodo Marks

Ab Mitte der Woche wird es kälter, aber nicht wesentlich trockener. In allen Landesteilen regnet es immer wieder, teils auch lang anhaltend, nur der Osten scheint etwas trockener davon zu kommen. Die Sonne hat es ziemlich schwer, viel bekommt man von ihr nicht zu sehen. Die Temperaturen gehen auf Werte zwischen 5 und 10 Grad zurück. Nachtfröste nehmen wieder zu, bleiben aber vor allem auf die Mittelgebirge und das Alpenvorland beschränkt. Meistens verharren dann die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Dennoch: Wenn sich der Niederschlag die kalten Zeiten in der Nacht und den frühen Morgenstunden aussucht, kann auch Schnee dabei sein und die Gefahr von Glatteis ist groß. Im Norden nimmt der Wind nur zögerlich ab.

Das erste Wochenende im Februar (06./07.02.) ist wechselhaft. Bei 5 bis 10 Grad kommt erneut viel Regen runter. Schwerpunkt der Niederschläge ist dabei die Westhälfte. Aber auch am Alpenrand und in den Alpen fällt viel Regen - und Schnee. Auch kräftiger Wind ist zu erwarten.

Die Westwetterlage scheint in der zweiten Februarwoche Bestand zu haben und setzt das unruhige, wechselhafte Wetter fort, nur Wind weht dann nicht mehr so heftig. Die Temperaturen gehen wieder leicht nach unten, die Nachtfröste werden dabei mehr.

In unserer 28-Tage-Temperaturprognose werden für den weiteren Verlauf des Februars landesweit Temperaturen am oder leicht über dem 30-jährigen Mittel berechnet.