Der Wettertrend vom 29.12.2015

Der Winter kommt - und bleibt gewiss

Es wird langsam aber sicher winterlich kalt in Deutschland. Im neuen Jahr muss in einigen Landesteilen sogar mit Dauerfrost gerechnet werden. Doch die Frage ist immer noch: Ist es nur ein kurzes winterliches Gastspiel oder ist der Winter gekommen, um zu bleiben?

Wettertrend vom 29.12.2015
Der Winter kommt - und bleibt gewiss © picture alliance / dpa, Armin Weigel

In der ersten Nacht des neuen Jahres wird es knackig kalt – zumindest für den östlichen Teil Deutschlands. Dort sind Temperaturen bis zu -4 Grad zu erwarten. Im westlichen Teil Deutschlands sieht es ein wenig anders aus: Es wird zwar deutlich kälter, doch die Werte bewegen sich immer noch zwischen 2 und 5 Grad. Es sollte allerdings trocken bleiben – daher steht einem stattlichen Feuerwerk nichts im Wege.

Am ersten Januarwochenende (02./ 03.) zeigt sich das Land ebenfalls zweigeteilt. Im Nordosten ist es das ganze Wochenende über kalt bei Temperaturen bis zu -4 Grad. Hier macht sich der Dauerfrost breit. Im Westen und Südwesten ist es deutlich milder. Hier werden tagsüber sogar Werte über der 5-Grad-Marke erreicht.

In der Nacht ist sich Deutschland dann wieder einig – zumindest was die Temperaturen angeht. Die Quecksilbersäule sinkt beinahe überall in den Minusbereich. Nur ganz im Westen und Nordwesten liegen die Temperaturen noch knapp über 0 Grad. Und obwohl das Wochenende recht trocken startet, ziehen schon am Sonntag die ersten kräftigeren Niederschläge aus dem Südwesten heran. Ob diese dann auch den ersten Schnee des Jahres bringen, hängt ganz von der Tageszeit und der Höhenlage der Region ab.

Die erste volle Januarwoche bringt nur wenig Veränderung. Zum Anfang hin zeigt sich noch immer die deutliche Zweiteilung des Landes. Allerdings bilden hier dann der Norden, Nordosten und Osten eine Einheit und präsentieren sich winterlich. Im Westen und Südwesten hingegen bleiben die Temperaturen milder, allerdings wird auch hier nur noch selten die 5-Grad-Marke überschritten.

Im Verlauf der Woche wird es in ganz Deutschland etwas milder. Tagsüber sind kaum noch Temperaturen unterhalb der 0-Grad-Marke zu erwarten. Dafür zeigen sich die Nächte aber überall frostig-kalt. In dieser Woche bekommen der Süden und Südwesten den meisten Niederschlag ab. Hier ist es an keinem Tag der Woche so richtig trocken. Da hat der Nordosten schon mehr Glück und zeigt sich von seiner besten Winter-Seite.

Der Blick auf die 28-Tage-Temperaturprognose zeigt, dass der Winter sich nicht so leicht geschlagen gibt. In der zweiten Januarhälfte werden in ganz Deutschland Temperaturen erwartet, die unter dem langjährigen Durchschnitt liegen. Zum Ende des Monats gehen die Prognosen zwar wieder über die Durchschnittswerte, doch die Abweichungen nach oben sind dann nur gering.