Der Wettertrend vom 29.01.2016

So geht's dem letzten Schnee auch noch an den Kragen

Regnerisch, windig und nicht mehr ganz so mild geht es im Februar weiter. Winter kann sich das ganze nicht nennen. Allein die Wintersportgebiete können noch mit Frost und Schneenachschub rechnen.

Wettertrend Deutschland
Wettertrend: Wechselhaft und die Schneereste schmilzen dahin. © dpa, Martin Schutt

Nach dem mit Temperaturen bis zu über 15 Grad super milden, stürmischen, nassen und grauen Start in den Februar wird es ab Mitte der Woche kälter, aber nicht wesentlich trockener. In allen Landesteilen regnet es immer wieder, nur Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt scheinen etwas trockener davon zu kommen – je östlicher umso wahrscheinlicher. Die Sonne hat es ziemlich schwer, kann sich aber doch auch immer wieder durch die Wolken kämpfen. Lange behält sie aber voraussichtlich nie die Oberhand.

Die Temperaturen gehen auf Werte zwischen 5 und 10 Grad zurück. Nachtfröste nehmen wieder zu, bleiben aber vor allem auf die Mittelgebirge und das Alpenvorland beschränkt. Meistens verharren die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Dennoch: Wenn sich der Niederschlag die kalten Zeiten in der Nacht und den frühen Morgenstunden aussucht, kann auch Schnee dabei sein und die Gefahr von Glatteis ist groß. Im Norden nimmt der Wind nur zögerlich ab.

Wechselhaft und eher mild kommt auch das erste Wochenende im Februar (6./7.2.) daher. Bei 5 bis 10 Grad kommt erneut einiges an Regen runter. Schwerpunkt der Niederschläge ist wieder die Westhälfte. Aber auch am Alpenrand und in den Alpen fällt viel Regen - und Schnee. Auch kräftiger Wind ist zu erwarten.

Die Westwetterlage scheint in der zweiten Februarwoche Bestand zu haben und setzt das unruhige, wechselhafte Wetter fort. Es zeigt sich eine leichte, ganz leichte Tendenz zu niedrigeren Temperaturen, die immer noch weit entfernt von Frost bleiben, aber auch die 10-Grad-Marke nicht mehr erreichen.

In unserer 28-Tage-Temperaturprognose werden für den weiteren Verlauf des Februars landesweit Temperaturen am oder leicht über dem 30-jährigen Mittel berechnet. Wenn da mal nicht doch noch Frost und Schnee drin sind – zumindest für höhere Lagen. Die Wintersportgebiete und –fans wird’s freuen.

Wetter.de/Claudia Träger