Der Wettertrend vom 24.12.2015

Auch im neuen Jahr kommt der Winter höchstens ins Bergland

Der Winter kommt zwar langsam in Sichtweite, aber definitiv erst 2016. Und dann scheint es auch nur für das Bergland zu reichen. Im Flachland bleibt es wohl noch lange Zeit grün und grau.

Wettertrend Deutschland
Auch im neuen Jahr kommt der Winter höchstens ins Bergland © imago/imagebroker, imago stock&people

In der letzten Woche des Jahres wird es nur eine Idee kühler und in den Nächten schafft es der Frost auch kaum, mal länger präsent zu sein, am ehesten noch im Südosten. Im Norden und Westen bleibt es nicht nur bis zum Jahresende frostfrei. Im Osten und Südosten liegen die Werte eher bei 5 bis 10 Grad, im Westen und am Rhein bleibt es bei Werten von über 10 Grad, in Köln sind weiter bis zu 15 Grad drin. Nach einem trockenen und sehr sonnigen Wochenstart treten ab der Wochenmitte im Norden und Westen vermehrt Niederschlagssignale auf. Dann gibt es im Norden auch nicht mehr so viel Sonnenschein, der Süden bleibt bis zum Jahresende auf der schöneren Seite des Wetters.

Der erste Tag des neuen Jahres sieht gar nicht unfreundlich aus. Niederschläge sind erst nur für den Norden und Nordwesten berechnet. Immerhin kann es dann in den dortigen Mittelgebirgen in den höchsten Lagen ein wenig winterlich werden. Für die östlichen und südlichen Mittelgebirge und für die Alpen sieht es noch am längsten schlecht aus für Naturschnee. Dafür scheint hier immer noch mehr die Sonne, besonders in den Hochlagen. Am Sonntag wird im Westen und Norden mehr Regen angezeigt. Die Temperaturen sinken jetzt auch im Westen knapp in den einstelligen Bereich. Nur am Rhein bleibt es noch zweistellig. Im Osten liegen die Höchstwerte am ersten Wochenende des neuen Jahres (2./3.1.) weiter etwas über der 5-Grad-Marke.

Auch in der ersten Januarwoche ändert sich kaum etwas an der Temperaturverteilung. Im Osten ist es immer etwas kühler als im Westen. Dafür wird es auch im Osten zunehmend wechselhafter. Die Niederschläge breiten sich auch in den Osten und Süden aus. Im Bergland kann es dann also endlich richtig weiß werden. Frostige Nachtwerte bleiben dem Bergland und dem Südosten vorbehalten. Im Flachland bleibt es grün und grau.

Beim Blick in die 28-Tage-Temperaturprognose ist von echter Kälte auch noch keine Spur zu sehen. Richtung zweites Wochenende im Januar (09./10.01.) soll es sogar wieder etwas nach oben gehen mit den Temperaturen. Kurz nach der Monatsmitte liegen die Berechnungen weiter für ein paar Tage fast am Durchschnitt (hatten wir jetzt wochenlang nicht!). Der Winter rückt tatsächlich in Richtung Flachland vor, aber bis ganz unten wird er wohl nicht kommen! Richtung letzter Dekade (um den 20.01.) geht es dann eh wieder deutlich nach oben. Somit scheint es – wenn überhaupt - nur einen kurzen winterlichen Abschnitt für das Bergland zu geben.