Der Wettertrend vom 23.12.2015

Erstmals Winter in Sicht, allerdings im neuen Jahr

Der Winter kommt zwar langsam in Sichtweite, aber wohl nicht mehr in 2015! Erst im neuen Jahr sieht es zum ersten Mal seit langem nach winterlichen Temperaturen aus – zumindest für ein paar Tage.

Wettertrend Deutschland
Erstmals Winter in Sicht, aber erst im neuen Jahr © imago/Meike Engels, imago stock&people

Das Wochenende nach Heiligabend (26./27.12.) fällt noch extrem mild aus. Samstag und Sonntag sind im Westen rund um Dresden sogar noch einmal bis zu 15 Grad drin. Temperaturen von unter 10 Grad gibt es nur bei Nebel und im Bergland. Den meisten Sonnenschein wird es im Süden und Osten geben. Kräftige Niederschläge sind vor allem am Samstag für den Norden vorgesehen, am Sonntag nur noch leichte Niederschläge rund um die Ostsee.

In der letzten Woche des Jahres wird es dann ganz langsam etwas kühler und in den Nächten kommt im Laufe der Woche öfter der Frost – zumindest im Osten und Südosten. Im Norden und Westen bleibt es bis zum Jahresende noch frostfrei. Im Osten und Südosten liegen die Werte ab Wochenmitte bei 5 bis 10 Grad, im Westen und am Rhein bleibt es bei Werten von über 10 Grad, in Köln sind weiter bis zu 15 Grad drin. Nach einem trockenen und sehr sonnigen Wochenstart treten ab der Wochenmitte im Norden vermehrt Niederschlagssignale auf. Dann gibt es im Norden auch nicht mehr so viel Sonnenschein, der Süden bleibt bis zum Jahresende auf der schönen Seite des Wetters.

Der erste Tag des neuen Jahres sieht gar nicht unfreundlich aus. Kleinere Niederschläge sind erst nur für den Norden und Nordwesten berechnet. Immerhin kann es dann in den dortigen Mittelgebirgen in den höchsten Lagen ein wenig winterlich werden. Für die östlichen und südlichen Mittelgebirge und für die Alpen sieht es noch am längsten schlecht aus für Naturschnee. Dafür scheint hier immer noch mehr die Sonne, besonders in den Hochlagen. Am Sonntag wird im Westen und Norden mehr Regen angezeigt. Die Temperaturen sinken jetzt auch im Westen knapp in den einstelligen Bereich. Im Osten liegen die Höchstwerte am ersten Wochenende des neuen Jahres (2./3.1.) weiter etwas über der 5-Grad-Marke.

Zu Beginn der ersten Januarwoche ändert sich kaum etwas an der Temperaturverteilung. Dafür wird es zunehmend wechselhafter. Die Niederschläge breiten sich auch in den Osten und Süden aus. Im Bergland kann es dann also endlich richtig weiß werden.

Beim Blick in die 28-Tage-Temperaturprognose ist von echter Kälte aber noch keine Spur. Richtung zweites Wochenende im Januar (09./10.01.) soll es sogar wieder etwas nach oben gehen mit den Temperaturen. Kurz nach der Monatsmitte liegen die Berechnungen weiter für ein paar Tage fast am Durchschnitt (hatten wir jetzt wochenlang nicht!). Der Winter rückt tatsächlich in Richtung Flachland vor! Richtung letzter Dekade (um den 20.01.) geht es dann aber wieder deutlich nach oben. Somit scheint es – wenn überhaupt - nur einen kurzen frostigen und winterlichen Abschnitt zu geben.