Der Wettertrend vom 23.01.2016

Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen
Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Auf den Frost folgt der Frühling

Das, was uns in den nächsten Tagen wettertechnisch bevorsteht, hat mit Winter nichts mehr zu tun. Nach dem strengen Frost, den starken Schneefällen und teils gefährlicher Glätte auf den Straßen, folgt nun ein grau-nass-mildes Wettersüppchen.

Wettertrend Deutschland
Wettertrend: Es wird frühlingshaft mild, aber leider auch nass © dpa bildfunk

Bereits zur Mitte der nächsten Woche klettern die Temperaturen vielerorts in den zweistelligen Plusbereich. Nur in Bayern, an der Ostseeküste und im äußersten Osten bleibt es tagsüber unter 10 Grad. Auch Nachtfrost ist bis auf das Mittelgebirge und den Alpenrand kein Thema mehr. Die besten Chancen auf sonnige Tage gibt es nur am Anfang der Woche in der Südwesthälfte. Doch schon ab Wochenmitte zieht der Regen übers ganze Land. Danach zeigt sich die Sonne immer seltener. Dafür nimmt der Wind im Laufe der Woche immer mehr zu und erreicht in den Hochlagen des Ostens und auf den Nordseeinseln Sturmstärke.

Das Wochenende (30./31. Januar) bleibt grau - nur im Süden Bayerns werden bis zu sechs Sonnenstunden erwartet. Sonst wird es im ganzen Land nass, dafür aber weiter mild mit Temperaturen tagsüber um +10 und nachts um +5 Grad.

Genauso frühlingshaft mild geht es auch in der ersten Februarwoche weiter. Der blaue Himmel versteckt sich weiter hinter einer Wolkendecke, aus der es in der ersten Wochenhälfte öfter regnet. Gebietsweise werden bis zu 15 Liter pro Quadratmeter berechnet. Da wünscht man sich fast wieder den frostigen Winter mit Schnee zurück.

Er lässt aber noch etwas auf sich warten. Denn unsere 28-Tage-Temperaturprognose berechnet für die erste Februar-Dekade landesweit deutlich überdurchschnittliche Temperaturen. Erst danach nähern sich die Werte dem langjährigen Mittel und sinken entlang des Rheins und im Osten auch darunter. Ob es dann auch wieder schneit, bleibt abzuwarten.