Der Wettertrend vom 22.12.2015

Für den Winter wird es dieses Jahr knapp

Es wird zwar kälter zum Jahresende, von Winter können wir trotzdem noch nicht sprechen. Aber im neuen Jahr sieht es zum ersten Mal seit langem nach richtigem Winter aus – zumindest für ein paar Tage.

Wettertrend Deutschland
Für den Winter wird es dieses Jahr knapp © dpa, Jan Woitas

Das Wochenende nach Heiligabend (26./27.12.) fällt noch sehr mild aus. Samstag sind im Westen sogar noch einmal bis zu 15 Grad drin. Auch am Sonntag sind es meist noch über 10 Grad, nur im Nordosten wird es schon einstellig. Den meisten Sonnenschein wird es im Süden und Osten geben, Niederschläge sind fast nur für den Norden vorgesehen, vor allem am Samstag.

In der letzten Woche des Jahres wird es dann etwas kühler und in den Nächten kommt im Laufe der Woche der Frost – zumindest im Osten und Südosten. Nur im Nordwesten bleibt es bis zum Jahresende noch frostfrei. Im Osten und Südosten liegen die Werte dann bei 5 bis 10 Grad, im Westen und am Rhein bleibt es bei Werten um die 10-Grad-Marke. Erst Richtung Silvester treten im Nordwesten vermehrt Niederschlagssignale auf. Anfang der Woche sieht es überall recht freundlich aus, zur Wochenmitte bleibt nur der Süden auf der schönen Seite.

Im neuen Jahr sinken die Temperaturen auch im Westen in den einstelligen Bereich. Im Osten liegen die Höchstwerte am ersten Wochenende des neuen Jahres (2./3.1.) bei knapp über 5 Grad. Niederschläge sind aber nur für den Norden und Nordwesten berechnet. Immerhin kann es dann in den dortigen Mittelgebirgen (ab 600 bis 900 Meter) ein wenig winterlich werden. Für die östlichen und südlichen Mittelgebirge und für die Alpen sieht es weiter schlecht aus für Naturschnee. Dafür scheint hier immer noch mehr die Sonne, besonders in den Hochlagen.

Zu Beginn der ersten Januarwoche ändert sich nicht viel an der Temperaturverteilung. Dafür breiten sich dann auch Niederschläge in den Osten und Süden aus. Im Bergland kann es dann also endlich richtig weiß werden.

Beim Blick in die 28-Tage-Temperaturprognose ist von echter Kälte aber noch keine Spur. Zu Beginn der 2. Dekade (um den 10.01.) soll es sogar wieder etwas nach oben gehen mit den Temperaturen. Ab Mitte Januar liegen die Berechnungen für ein paar Tage fast am Durchschnitt (hatten wir jetzt wochenlang nicht!). Der Winter rückt tatsächlich in Richtung Flachland vor! Zu Beginn der letzten Dekade (um den 20.01.) geht es dann aber wieder deutlich nach oben. Somit scheint es nur einen kurzen frostigen und winterlichen Abschnitt zu geben.