Der Wettertrend vom 10.07.2015

Viel Sonne, Wärme und Gewitter im Süden, im Norden bleibt's frisch

Der Sommer scheint in diesem Jahr den Norden mal so richtig daran erinnern zu wollen, was ihn – auch – ausmacht: ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen sowie erfrischende Temperaturen. Dazu haben die Küstenbewohner die Strandkörbe erfunden. Im Süden geben sich dafür 30 Grad und Gewitter die Klinke in die Hand. Was nun besser ist? Entscheiden Sie selbst.

Wettertrend Deutschland
Wettertrend: Weiter unverzichtbar sind Strandkörbe im Norden, im Süden wärmer. © dpa, A3417 Ulrich Perrey

Die neue Woche beginnt mit vielen Wolken, Regen und Schauern für die Nordhälfte Deutschlands. Im Süden bleibt es trocken, die Sonne hat es aber auch dort schwerer als in der letzten Zeit. So fallen die Temperaturen entsprechend abgekühlt aus: Nördlich einer Linie Niederrhein – Brandenburg werden es nur wenig über 20 Grad. Die Südhälfte ist mit Werten um 25 Grad besser dran. Schon ganz bald nimmt der Südwesten wieder Kurs auf 30 Grad und ein wenig darüber, der Norden muss weiter mit 20 Grad klar kommen, dazwischen Temperaturen um die 25 Grad. Das hat die gesamte Woche so Bestand. Die Niederschläge sind nicht so konstant, auch nicht ergiebig, in jedem Fall eher in der Nordhälfte und am Alpenrand unterwegs.

Am Wochenende 18./19. Juli nimmt das Temperaturgefälle etwas ab. Nicht zu Gunsten des Nordens, sondern zu Ungunsten des Südens: Dort gibt’s keine 30 Grad mehr, aber über 25, nordwärts wird’s dann immer kühler, bis zu den festgetackerten 20 Grad im Norden. Dazu kann es im Süden Gewitter geben, am Alpenrand auch mit größeren Niederschlagsmengen. Ein paar Regenschauer bekommen voraussichtlich auch der Norden und die Mitte Deutschlands ab, den meisten Sonnenschein die Südhälfte.

In der vierten Juli-Woche geht es im Südwesten dann wieder Richtung 30 Grad, die aber auch dort die Obergrenze bedeuten. Selbst in der Nordhälfte und an den Küsten bewegt sich die Quecksilbersäule ein, zwei Grad nach oben, verharrt aber deutlich unter der 25-Grad-Marke. In der Nordhälfte sind mehr Wolken unterwegs, im Süden bei viel Sonnenschein mehr Schauer und das ein oder andere Gewitter – mit Schwerpunkt am Alpenrand.

Die 28-Tage-Temperaturprognose sieht für die nördlichen Bundesländer weiterhin leicht unterdurchschnittliche Werte bis Ende Juli vor, um die Monatswende einen leichten Anstieg auf Werte gleich denen des langjährigen Mittels, aber Anfang August verlagert sich die Trendkurve wieder abwärts – aber alles im grünen Bereich eines durchschnittlichen Sommers. Die südlichen Bundesländer sind dagegen mit Werten mal am, mal leicht über dem Durchschnitt auf einem etwas wärmeren Kurs.