Der Wettertrend vom 09.07.2015

Viel Sonne und Wärme im Süden, im Norden bleibt's frisch

Der Sommer hat offenbar genug von der Jammerei „zu heiß“, „zu kalt“, „zu viele Gewitter“ und pendelt sich auf moderate Verhältnisse ein. Kleinere Aufs und Abs sind dabei, aber nichts Dramatisches. Nur im Norden gibt’s weiter Anlass zur Klage. Da ist es doch ein bisschen frisch und Regen gibt’s auch immer mal.

Wettertrend Deutschland
Wettertrend: Der Sommer bleibt - im Norden kühl © dpa, Bernd Wüstneck

Nach dem Supersonnensamstag am Wochenende 11./12. Juli mit Temperaturen bis 35 Grad für den Südwesten kühlt es am Sonntag schon wieder gehörig ab. Über die Nordhälfte inklusive der Mittelgebirge zieht von Westen her ein Regengebiet, das kaum Platz für Sonnenschein lässt und die Temperaturen weit unter die 25-Grad-Marke drückt. Im Osten reichen sie dagegen noch fast bis an die 30 Grad heran. Südlich einer Linie Saarland – Fichtelgebirge wird es bei viel Sonnenschein ebenfalls zwischen 25 und 30 Grad warm.

Zu Beginn der kommenden Woche bleiben der Nordhälfte Regen und Schauer erhalten, der Schwerpunkt verlagert sich aber ostwärts. Die Bewölkung in der Südhälfte nimmt zu. Entsprechend gehen die Temperaturen von Nord nach Süd weiter auf Talfahrt: 20 bis 25 Grad, im Südwesten auch mal darüber.

Schon ab Dienstag bescheren durchweg sonnige Tage der Südhälfte wieder 25 bis etwas über 30 Grad. In der Nordhälfte sind doch einige Wolken unterwegs und es ist kühler, ganz im Norden bleiben die 25 Grad nur ein frommer Wunsch. Dazu kann es dort immer wieder leichte Schauer geben. Eine Tendenz zu etwas kühleren Temperaturen auch für die Regionen, in denen sich der Hochsommer breit gemacht hat, gibt es zum Ende der Woche hin. Dann sind am Alpenrand und ganz im Norden auch wieder ein paar Schauer vorausgesagt.

Die Prognosen für das Wochenende 18./19. Juli bestätigen diesen Trend. Nur im Südwesten herrschen dann noch Temperaturen über der Sommermarke von 25 Grad. Der große Rest muss sich mit Werten um 20 Grad zufrieden geben, mit Tendenz zu leicht höheren Werten am Sonntag. Größere Niederschlagsmengen sind aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

In der vierten Juli-Woche geht es dann wieder Richtung 30 Grad. Selbst in der Nordhälfte und an den Küsten bewegt sich die Quecksilbersäule nach oben, verharrt aber unter der 25-Grad-Marke – wenn nichts dazwischen kommt.

Die 28-Tage-Temperaturprognose sieht für die nördlichen Bundesländer weiterhin leicht unterdurchschnittliche Werte bis Ende Juli vor, um die Monatswende einen leichten Anstieg auf Werte gleich denen des langjährigen Mittels, aber Anfang August geht‘s wieder abwärts. Die südlichen Bundesländer sind dagegen mit Werten mal am, mal leicht über dem Durchschnitt besser dran.