Der Wettertrend vom 08.07.2015

Strömungsfilm: Mit Südwind wird's muckelig
Strömungsfilm: Mit Südwind wird's muckelig 00:40

Viel Sonne und Wärme im Süden, im Norden bleibt's frisch

Es geht zunächst weiter mit dem Auf und Ab der Temperaturen. Nur der Norden Deutschland bleibt von Ausschlägen nach oben oder unten verschont, dort bleibt es einfach konstant relativ kühl. Viel Sonnenschein gibt es für Südhälfte Deutschlands, Niederschläge sind zunächst auf die Nordhälfte beschränkt.

Wettertrend Deutschland
Wettertrend: Der Sommer setzt sich fest, leider nur im Süden. © dpa, A3419 Stefan Puchner

Nach dem Temperaturabsturz steht passend zum Wochenende am 11./12. Juli schon wieder der Hochsommer in den Startlöchern. Temperaturen zwischen 30 und 35 blühen dem erweiterten Südwesten unterhalb einer Linie vom Niederrhein bis nach Franken, auf angenehmere 20 bis 25 Grad kann sich die Nordosthälfte freuen. Der Samstag ist bei lupenreinem Sonnenschein der wärmere Tag vom Wochenende. Am Sonntag setzen sich Wolken über der Nordhälfte Deutschlands fest, aus denen es auch mal regnen kann.

Zu Beginn der darauffolgenden Woche verstärken sich die Schauer in der Nordhälfte und die Bewölkung in der Südhälfte. Entsprechend gehen die Temperaturen von Nord nach Süd wieder auf Talfahrt: 20 bis 25 Grad. Schon ab Dienstag bescheren durchweg sonnige Tage der Südhälfte 25 bis 30 Grad, in der Nordhälfte sind doch einige Wolken unterwegs und es ist kühler, ganz im Norden bleiben die 25 Grad nur ein frommer Wunsch. 20 Grad können an der See ja auch ganz angenehm sein. Eine Tendenz zu etwas kühleren Temperaturen auch für die Regionen, in denen sich der Hochsommer breit gemacht hat, gibt es zum Ende der Woche hin. Dann sind am Alpenrand und ganz im Norden auch wieder ein paar Schauer vorausgesagt.

Die Prognosen für das Wochenende 18./19. Juli bestätigen diesen Trend. Nur im Südwesten herrschen dann noch Temperaturen um die Sommermarke von 25 Grad herum. Der große Rest muss sich mit Werten um 20 Grad zufrieden geben. Größere Niederschlagsmengen sind aus heutiger Sicht nicht zu erwarten.

In der vierten Juli-Woche geht es dann wieder Richtung 30 Grad. Selbst in der Nordhälfte und an den Küsten bewegt sich die Quecksilbersäule nach oben, verharrt aber unter der 25-Grad-Marke – wenn nichts dazwischen kommt.

Die 28-Tage-Temperaturprognose sieht für die nördlichen Bundesländer weiterhin unterdurchschnittliche Werte bis Ende Juli vor, mit einer ganz leichten Trendwende für Anfang August. Die südlichen Bundesländer sind dagegen mit Werten über dem langjährigen Mittel besser dran.