Der Wettertrend vom 03.08.2015

Der Sommer verwöhnt uns noch länger

Die Woche hätte nicht schöner starten können. Werte über der 30-Grad-Marke, kein Wölkchen am Himmel und die nächste Hitzewelle steht bereits vor der Tür. Die Frage ist jedoch, wie lange der Hitze-Sommer noch erhalten bleibt oder ob er etwa schon bald wieder schlapp macht.

Wettertrend vom 03.08.2015
Wie lange bleibt der Sommer diesmal? © dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Die erste August-Woche geht heiß zu Ende, wenn nicht sogar sehr heiß. Im Oberrheingraben könnte sogar der absolute Temperaturrekord gebrochen werden. Doch auch der Rest von Deutschland kommt bei Werten zwischen 33 und 40 Grad ins Schwitzen. Erfrischender Regen ist dabei allerdings kaum zu erwarten und die Sonne scheint den ganzen Tag aus voller Kraft.

Das zweite Augustwochenende (08.08./09.08.) bringt zunächst für weite Teile Deutschland eine Abkühlung. Im Westen und Norden wird die 25-Grad-Marke nur noch mit Mühe geknackt. Nur im Osten bleibt es zu Beginn des Wochenendes weit über 35 Grad warm. Doch auch hier wird es am Sonntag etwas kühler und es werden ‚nur‘ noch 32 Grad erreicht. Mit der kleinen Abkühlung kommt dann auch der Regen. Besonders im Südwesten kann es ganz schön nass werden.

In der zweiten August-Woche wendet sich das Blatt wieder. Der Regen zieht ab und uns erwartet eine trockene Woche. Die Höchstwerte pendeln sich um die 30-Grad-Marke herum ein, wobei es im Osten und Südwesten am wärmsten wird. Dafür gibt sich die Sonne aber alle Mühe und scheint fast den gesamten Tag über.

Das dritte Augustwochenende (15./ 16.) zeigt ein ganz ähnliches Bild. Die Höchstwerte bleiben sommerlich bei 25 bis 30 Grad, wobei es im Osten noch immer am wärmsten bleibt. Das Regenrisiko steigt wieder etwas an und die Sonne schafft es nicht mehr so ganz, gegen die Wolken am Himmel anzukämpfen. Doch auch bei 7 bis 10 Sonnenstunden pro Tag kann man nicht wirklich meckern.

Für die zweite Monatshälfte deuten sich in unserer 28-Tage-Temperaturprognose eher durchschnittliche Temperaturen an. Erst zum Monatswechsel hin dürften die Werte wieder leicht über den Durchschnitt klettern.