Der Wettertrend vom 01.12.2015

2. Advent kommt mit Wind, Wasser und Wärme

Auch der 2. Advent zeigt sich wenig winterlich. Dafür gibt es wieder viel Wind, häufig Wasser von oben und sehr warme Werte! Es wird häufig zweistellig – im Westen und Osten teilweise bis zu 15 Grad.

Wettertrend Deutschland
2. Advent kommt mit Wind, Wasser und Wärme © dpa, Sebastian Kahnert

Nach einer Wetterberuhigung zur Wochenmitte, sieht es in Richtung zweites Advents-Wochenende (5./6.12.) wieder lebhafter aus. Der Wind ist wieder mehr als spürbar, vor allem im Westen und Norden, hier gibt es auch wieder Sturm. Die Sonne kann sich nur im Süden etwas länger zeigen. Von flächendeckenden Nachtfrösten sind wir genauso weit entfernt wie vor kalten einstelligen Höchstwerten. Ganz im Gegenteil: Meist sind es sogar über 10 Grad, im Westen und auch im Osten kratzen wir am Sonntag sogar an der 15-Grad-Marke.

Die zweite Dezemberwoche zeigt zuerst keine großen Abweichungen. Es bleibt noch sehr mild mit Höchstwerten meist über der 10-Grad-Marke. Immerhin kann sich die Sonne etwas mehr durchsetzen, aber ganz ohne Regentropfen kommen wir wohl nicht aus. Im Süden sind die Chancen trocken und mit Sonne durch die Woche zu kommen am größten. Auch der Wind bleibt weiter ein Thema, auch wenn er nicht mehr ganz so kräftig daherkommt. Im Verlauf der Woche sinken die Temperaturen und übersteigen die 10-Grad-Marke nicht mehr. Doch kälter als 5 Grad wird es auch nicht. Und selbst in den Nächten bleiben uns Fröste – zumindest im Flachland - weiter erspart ab.

Das zweite Dezemberwochenende (12./ 13.12.) sieht dann eine ähnliche Witterung vor. Der Norden und Westen scheinen gegenüber dem Süden und Osten benachteiligt zu sein. Denn im Nordwesten kann es immer wieder Regen geben und die Sonne ist so gut wie nicht zu sehen. Zudem bleibt der Wind spürbar. Im Süden und in den südlich gelegenen Mittelgebirgen kann es mehr Sonnenschein geben. Die Höchsttemperaturen sind aber überall gleich und liegen zwischen 5 und 10 Grad.

Auch die dritte Woche startet sehr wechselhaft mit etwa gleichbleibenden Höchstwerten und gleichbleibendem Wettergeschehen, also mit einem Nordwest-Südost-Gefälle.

Ein Blick in die 28-Tage-Temperaturprognose bringt leider auch für die zweite Dezemberhälfte kaum Hoffnung für die Winterfans. Tendenziell liegen die Berechnungen in unserer 28-Tages-Temperaturprognose nämlich weit über dem Mittel. Für die südwestlichen Bundesländer gibt es zwar noch leichte Angleichungen an das Mittel, aber ob das für eine Wetterumstellung reicht, bleibt weiter abzuwarten.