Der Wetterbericht für den 22.02.2020: Sturm und Regen sind zurück

Der Samstag geht noch so gerade

Am Samstag ist es im Norden stürmisch und bis zu den Mittelgebirgen fällt  Regen. An der Nordsee sind Windböen über 100 km/h möglich. Für die Outdoor-Planung: Das Windmaximum wird schon in der ersten Tageshälfte erreicht, am Nachmittag lässt der Wind etwas nach. Auch in den Mittelgebirgen pfeift der Wind ordentlich. Bevor die Wolken im Süden ankommen, ist es dort sonnig und sehr mild. Dort bleibt es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 8 Grad auf Rügen und 17 Grad am Alpenrand und am Neckar.

Wetterlage: Große Unterschiede zwischen Norden und Süden

Der Süden profitiert am Samstag noch von Hoch Günter, das sich von den Azoren bis nach Südosteuropa erstreckt. Ganz anders im Norden:  Dort verschärfen sich die Luftdruckgegensätze zwischen Hoch Günter und Tief Xanthippe über Skandinavien und es wird stürmisch. Am Sonntag liegt die Luftmassengrenze über Deutschland, die die polare Meeresluft im Norden von subtropischer Luft im Süden trennt. Das heißt nichts Gutes.

Wochenende, Teil 2: Diese Fortsetzung wollen Sie gar nicht sehen!

Der Sonntag fällt dann so richtig ins Wasser. Im schlimmsten Fall können in den Mittelgebirgen (Eifel, Westerwald, Bergisches Land, Sauerland, Harz, Rhön) mehr als 50 Liter pro Quadratmeter in 24 Stunden fallen. Das ist schön für den Ausgleich des Niederschlagsdefizits, schlecht aber für die vielen Karnevals- und Faschingsumszüge.

Niederschlagskarte Deutschland

Es ist weiter sehr windig. Teils gibt es stürmische Böen, an der Nordsee treten Sturmböen auf, aber auch von Rheinland-Pfalz bis nach Bayern sind einzelne Sturmböen bis ins Flachland möglich.

Windkarte Deutschland

Im Norden sind die Höchsttemperaturen einstellig, im Süden ist es mit verbreitet 10 bis 15 Grad milder. In Alpennähe und am Hochrhein sind sogar wieder bis 17 Grad drin.

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Sturm und Regen begleiten uns durch die Karnevals-/Faschingstage. © imago images/localpic, Rainer_Droese via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Ausblick: Ohne Wind und Regen geht es nicht

Für den Rosenmontag sieht es vergleichsweise gar nicht so schlecht aus. Der Wind wird schwächer, der Regen lässt nach und konzentriert sich ohnehin auf eher karnevalsfreie Zonen im Norden und Nordwesten. Bei 9 bis 16 Grad wird es zudem mild und die Sonne kommt hin und wieder raus.

Am Veilchendienstag gibt‘s im Westen und Nordwesten einige Schauer, während es im Süden und Osten überwiegend trocken bleibt und sogar mal die Sonne zeitweise zum Vorschein kommt. Es ist immer noch windig und mild bei 8 bis 16 Grad.  

Und am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei, sondern der Winter kommt zurück - der 7-Tage-Trend.

Das Wetter immer dabei

Auch der Blick auf den 30-Tage-Trend ist immer interessant. Auf welches Wetter muss ich mich einstellen?

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