Der Schnee lässt noch auf sich warten: Kommt der Wintereinbruch im November?

Die Modelle sind sehr unterschiedlich

Wie heißt es so schön: "Die einen sagen so, die anderen sagen so". Und genau das gibt die derzeitigen Modellberechnungen für Anfang November wieder. Unterschiedliche Modelle berechnen im Moment völlig unterschiedliche Witterungsverläufe. Selbst innerhalb der Modelle gibt es riesige Unterschiede zwischen den Läufen.

Zwei Radfahrer sind bei neblig, regnerisch und trübem Wetter unterwegs
Trübes Wetter oder doch ein Wintereinbruch?

Im Trend haben wir ja schon beschrieben, welches Wetter das wetter.de-Modell für Anfang November sieht. Eher trüb, feucht und Temperaturen bis knapp 10 Grad. Schaut man auf das europäische Modell ECMWF kommt das in etwa hin. Nordosten und Südosten eher einstellig, Westen und Nordwesten knapp zweistellig und das ganze bei nicht trockener Witterung.

Deutlich kälter sind da die Kanadier unterwegs und das nicht, weil die EU ihr CETA-Abkommen nicht will. Das GEM, das kanadische Wettermodell, sieht überhaupt keine zweistelligen Werte für Anfang November vor. 6 bis 8 Grad sind hier schon das Höchste der Gefühle.

Einsatzkräfte der Feuerwehr räumen einen umgestürzten Baum von der Straße.
Schnee bis ins Flachland?

Beim amerikanischen Modell GFS geht es derzeit hin und her. Im einen Lauf werden eher moderate Temperaturen im höheren einstelligen Bereich berechnet, im nächsten sind es eher kalte Werte, die bis ins Flachland Schneefälle bringen könnten. In einem sind sich aber alle Läufe einig, trocken sollte es Anfang November nicht bleiben.

Fazit: Wie eingangs beschrieben ist es derzeit nicht mit Sicherheit zu sagen, ob ein Wintereinbruch Anfang November ansteht oder nicht. Die Chance darauf steht allenfalls bei 50:50, aus Erfahrung würden wir eher zu einer 30:70-Variante tendieren. Sicher scheint nur, es wird schmuddelig, wie es sich für einen November gehört.