Der Dauerregen hält weiter an

Noch einmal fallen rund 30 Liter

Eine Luftmassengrenze, die von der Nordsee etwa die Elbe entlang zum Erzgebirge verläuft, trennt sehr warme Luft im Nordosten von mäßig warmer und zum Teil feuchter Luft in den übrigen Landesteilen.

Der Dauerregen hält weiter an

In einem Streifen etwa entlang und unmittelbar südwestlich der Elbe fällt Regen, der gebietsweise auch noch länger andauern kann. Bis zum Abend kommen zu den bisher gefallenen Mengen noch einmal 5 bis 15 mm dazu. Insgesamt lässt die Intensität im Tagesverlauf weiter nach, so dass die markanten Dauerregenwarnungen und Unwetterwarnungen heute aufgehoben werden können. Im Süden regnet es ebenfalls gebietsweise, teils schauerartig verstärkt. Dabei können vor allem in Staulagen mehr als 20 mm in sechs bzw. mehr als 30 mm in zwölf Stunden fallen. Ein kurzes Gewitter ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Ansonsten steht nach Nebelauflösung ein warntechnisch ruhiger Tag ins Haus.

In der Nacht zum Donnerstag fällt vor allem vom Vogtland über Ostbayern bis zu den Alpen zeitweise Regen, ohne dass dieser warnrelevant wird. Ansonsten bleibt es aufgelockert, teils gering bewölkt, dabei bildet sich gebietsweise Nebel.

Über 100 Liter in 24 Stunden gefallen!

In den vergangenen 24 Stunden sind in einem Streifen vom Erzgebirge über Harz/Harzvorland bis in Ems- und Münsterland verbreitet 30 bis 60 Liter Regen gefallen. Spitzenreiter bei den Niederschlagssummen war von Montag- bis Dienstagmorgen Freitag/Sachsen mit 86,1 Litern.

Bundesweiter Regen-Spitzenreiter ist Gilserberg-Moischeid in Nordhessen. Dort sind zwischen Sonntag- und Montagmorgen 107,3 Liter pro Quadratmeter gefallen, mehr als sonst in einem ganzen Monat. Mansfeld-Annarode in Sachsen-Anhalt hat 97,0 Liter pro Quadratmeter gemeldet.

In der Gegend zwischen Münster und Osnabrück hat es von Samstag- bis Dienstagmorgen rund 110 Liter pro Quadratmeter gegeben.

Quelle: DWD