Das Wetter zum 1. Mai: Oft ein Regentanz in den Mai

Das Wetter zum 1. Mai: Eher Regentanz in den Mai
Das Wetter in der Mainacht lädt nicht zum Feiern ein © picture alliance / dpa, Carmen Jaspersen

Das Maifest scheint ins Wasser zu fallen

Wer sich schon auf den Tanz in den Mai freut, darf eine Sache nicht vergessen: den Regenschirm! Besonders schön sind die Aussichten für den Monatswechsel nämlich nicht. Statt Frühlingswetter zeigt sich der April in seinen letzten Stunden von seiner schlechtesten Seite und beschert uns Regen und recht kalte Temperaturen. Am ersten Mai selbst hat der Süden die schlechtesten Karten gezogen und fällt ins Wasser.

Der Donnerstag bringt für ganz Deutschland Temperaturen zwischen 10 und 16 Grad. Entsprechend kühl wird auch die Mainacht zum 1. Mai mit Werten zwischen 3 und 7 Grad. Überall muss mit Schauern gerechnet werden. Vor allem im Süden und Südwesten kann es auch etwas mehr Regen geben.

Für den 1. Mai selbst sieht es mittlerweile schon etwas besser aus: Im Osten soll es nur leichten Regen geben, bloß im Süden und Südosten verstärken sich die Regenfälle noch um einiges – hier fallen bis zu 20 Liter. Bei den Sonnenstunden zeigt sich ein ähnliches Bild – während im Norden die Sonne an der Küste sogar bis zu elf Stunden scheint, versteckt sie sich im Süden des Landes den ganzen Tag über. Die Temperaturen lassen indes zu wünschen übrig. Bei milden 10 bis 15 Grad kommt keine wirkliche Feierlaune zustande.

Am Samstag klettern die Temperaturen zwar um paar Grad nach oben – zwischen 11 Grad im Norden und 16 Grad im Westen – allerdings breitet sich auch der Regen vom Süden weiter in den Westen aus. Nur die Sonnenstunden sind für den größten Teil des Landes ein Lichtblick: Im Norden und Osten scheint sie bis zu 12 Stunden am Tag, nur der Süden bleibt weiterhin bewölkt, trüb und nass.

Der Sonntag legt noch einmal nach und wird noch grauer: Im Süden wird es noch mehr Regen geben und auch im Westen und Norden ist mit einigen Schauern zu rechnen. Nur ganz im Osten bleibt es trocken und freundlich. Dort lässt sich auch die Sonne blicken – der Rest des Landes bleibt unter einer dichten Wolkendecke. Das einzig Positive: Die Temperaturen steigen wieder ein wenig an. Bei 14 bis 20 Grad lässt sich der viele Regen allerdings nicht recht wegdenken.