Das Wetter zum 1. Mai: Eher Planschen als Wandern

Das Wetter zum 1. Mai: Eher Regentanz in den Mai
Maiwanderung im Regen. © picture alliance / blickwinkel/O, O. Broders

Eher Planschen als Wandern

Sagen wir mal so: Man kann Glück haben am Abend des 30. April und einigermaßen trocken bleiben. Allerdings sind Tageshöchsttemperaturen von 11 bis 13 Grad an den Küsten bis maximal 16 Grad im äußersten Osten und am Oberrhein nicht gerade eine gute Basis, um den Abend im Freien zu verbringen. Denn wenn die Sonne untergegangen ist, sinken die Temperaturen überall schnell in den einstelligen Bereich.

Und: Es muss immer und überall mit Schauern gerechnet werden. Vor allem im Süden und Südwesten kann es auch etwas mehr Regen geben.

Für den 1. Mai selbst sieht es mittlerweile schon etwas besser aus: Im Osten soll es nur leichten Regen geben, im Nordwesten und Westen sind bisher gar keine Niederschläge berechnet.

Nun kommt das große Aber: Im Süden wird es richtig böse. Etwa südlich einer Linie Eifel, Westerwald, Vogelsberg, Rhön, Thüringer Wald und Erzgebirge kommen richtig satte Niederschläge runter. Für Stuttgart sind 35 Liter pro Quadratmeter berechnet. Freiburg wird es kaum besser ergehen, auch am Oberrhein droht Ungemach. Straßburg muss gar mit 42 Liter Regen pro qm rechnen.

Auch in Bayern wird es schlimm, genau wie am Bodensee. Regen ohne Ende, auch in München und am Alpenrand können bis zu 30 Liter niedergehen. Da kann man mit Fug und Recht behaupten: Der 1. Mai fällt ins Wasser. Temperaturen von 10 Grad an der Küste bis 13 oder 14 im Süden und Osten laden auch nicht gerade zum Feiern ein.

Am Samstag bleibt die Zweiteilung bestehen, im Norden trocken, im Süden nass. Am Sonntag kann es dann auch im Westen und im Norden Regenschauer geben. Dafür wird es langsam wieder wärmer.

Mehr zu dem Untergangswetter, das die ersten Maitage im Süden Deutschlands herrschen wird, finden Sie in unserem eigens dazu geschriebenen Artikel.