Das Wetter zum 1. Mai: Deutschland zweigeteilt

Wetter für den 1. Mai
Der 1. Mai fällt im Süden voll ins Wasser © dpa, Andreas Gebert

Die Badener gehen so richtig baden

Die Vorhersage für den Tanz in den Mai und den Tag der Arbeit am 1. Mai ist wahrlich schwierig. Denn am Donnerstag ziehen Schauer mehr oder weniger über die gesamte Republik. Man kann also Glück haben am Abend des 30. April und einigermaßen trocken bleiben. Man kann aber auch von dem ein oder anderen Schauer erwischt werden. Richtig ergiebig wird es nirgends regnen. Hamburg ist mit zehn Litern pro Quadratmeter Spitzenreiter in Deutschland.

Allerdings sind Tageshöchsttemperaturen von 11 bis 13 Grad an den Küsten bis maximal 16 Grad im äußersten Osten und am Oberrhein nicht gerade eine gute Basis, um den Abend im Freien zu verbringen. Denn wenn die Sonne untergegangen ist, sinken die Temperaturen überall schnell in den einstelligen Bereich.

Für den 1. Mai bahnt sich eine Zweiteilung an: Im Norden wird es halb so schlimm. Regen ist maximal östlich von Berlin zu erwarten, in Vorpommern und an der Havel bis nach Frankfurt an der Oder. In NRW, Niedersachsen und an den Küsten wird es hingegen eher trocken. Die Sonne zeigt sich an den Küsten am häufigsten, bis zu elf Stunden sind ganz im Norden möglich.

Im Süden wird es richtig böse. Die Wetter-Trennlinie verläuft etwa einer Linie südlich von Eifel, Westerwald, Vogelsberg, Rhön, Thüringer Wald und Erzgebirge. Da kommen am Tag der Arbeit richtig satte Niederschläge runter. Für Stuttgart sind 44 Liter pro Quadratmeter berechnet, für Freiburg sage und schreibe 60. 50 Liter können am Bodensee fallen, immer noch über 30 in Bayern und weit mehr als zehn in Franken. Thüringen und Sachsen müssen mit Regen rechnen, aber nicht in den Mengen wie im Süden. Da kann man mit Fug und Recht behaupten: Der 1. Mai fällt ins Wasser. Temperaturen von 10 Grad an der Küste bis 13 oder 14 im Süden und Osten laden auch nicht gerade zum Feiern ein.

Am Samstag bleibt die Zweiteilung bestehen, im Norden trocken, im Süden nass. Am Sonntag kann es dann auch im Westen und im Norden Regenschauer geben. Dafür wird es langsam wieder wärmer.

Mehr zu dem Untergangswetter, das die ersten Maitage im Süden Deutschlands herrschen wird, finden Sie in unserem eigens dazu geschriebenen Artikel.