Das Wetter im Mai 2015: Der milde Frühling lässt sich Zeit

Das Wetter im Mai 2015: Der milde Frühling lässt sich Zeit

Hoffnung auf die letzte Maidekade

Die neuesten Langfristprognosen der amerikanischen Wetterbehörde National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) berechnen für den letzten Frühlingsmonat Mai eine insgesamt durchschnittliche Variante. Im Nordosten geht es in Richtung Kälte, im Südwesten in Richtung Wärme. Die Wetterbesserung nach einem relativ schwachen Maistart lässt auf sich warten. Wir müssen unsere Hoffnungen auf die letzte Maidekade setzen!

Insgesamt gibt es für den gesamten Mai fast keine positiven noch negativen Abweichungen. Lediglich im Osten ist eine Tendenz zu einer etwas zu kalten Variante festzustellen. Da aber die erste beiden Monatsdekaden im Mai zu kalt ausfallen sollen (siehe unsere 28-Tage-Temperaturprognose), muss der Mai in der letzten Dekade einen Zahn zu legen, um dieses Defizit noch auszugleichen. Das würde immer noch gerade für alle Pfingsturlauber reichen, die dann Wärme und hoffentlich schönes Wetter genießen können.

Zu beachten ist auch: Selbst Werte im Normalbereich können schönstes und sehr warmes Wetter für einige Tage am Stück bedeuten, aber auch auf der anderen Seite recht kühles Schauerwetter für eine kurze Witterungsperiode.

Im letzten Jahr hat uns der Frühling temperaturtechnisch richtig verwöhnt. Schon im März purzelten einige Rekorde. Die Monate März und April 2014 schnitten beide mit rund 3,5 Grad deutlich zu warm ab. Der Mai 2014 hatte dann nur noch einen leichten Wärmeüberschuss. Dennoch konnte der Frühling 2014 insgesamt mit rund 2,5 Grad zu viel Wärme aufwarten.

Der Juni macht uns Hoffnung

Das Wetter im Mai 2015: Der milde Frühling lässt sich Zeit

Die Berechnungen für den ersten Sommermonat Juni sehen diese Woche noch besser aus. Nicht nur im südlichen Skandinavien sind zu warme Temperaturen zu erwarten, sondern auch für viele Gebiete in Mitteleuropa und somit auch für Deutschland. Die positive Abweichung beträgt derzeit rund ein Grad. Das lässt zumindest hoffen, dass der Sommer gut in Gang kommt.

Für den Norden Europas hat sich im Mai die kältere Variante gefestigt. Die deutlich positiven Abweichungen in den letzten Wochen sind völlig verschwunden! Norwegen zeigt sich unter dem Durchschnitt. Dafür wird jetzt eine positive Abweichungen für den Südwesten Europas berechnet. Teile von Spanien und Portugal sollen bis zu 2 Grad zu warm ausfallen. Im Juni sieht es besonders für Südskandinavien recht warm aus.