Das war der Juni 2010

Das war der Juni 2010
© picture alliance / dpa, Carmen Jaspersen

Wetter-Rückblick Juni 2010

Der Juni präsentierte sich insgesamt recht warm, sehr sonnenscheinreich und fast überall, vor allem aber im Osten und Nordwesten Deutschlands, extrem trocken. Damit bot er ein vollkommen gegensätzliches Bild zum Vormonat Mai. Bevorzugt im süddeutschen Raum gab es jedoch auch einige intensive Niederschlagsereignisse.

Mit 16,5 Grad lag die Monatsdurchschnittstemperatur im Juni 2010 bundesweit um 1,1 Grad über dem vieljährigen Klimawert von 15,4 Grad.

Zunächst wechselten kühlere und wärmere Witterungsphasen einander ab. Am Ende des ersten Junidrittels setzte für einige Tage eine erste intensive Warmphase ein, die fast bundesweit für Werte über 30 Grad sorgte. Etwa zum Beginn des kalendarischen Sommeranfangs verzeichnete man einen kurzen Kaltlufteinbruch, die sogenannte Schafskälte. In den Nächten sanken die Temperaturen extrem ab. So registrierte Bad Königshofen in der Rhön am 22. einen deutschlandweiten Tiefstwert von 0.9 Grad. Vielerorts gab es sogar nochmals Bodenfrost:

Ostheim in der Rhön meldete -1,3 Grad. Danach sorgte Hochdruckeinfluss für zunehmende Wetterbesserung, eine hochsommerlich warme Witterungsphase folgte.