Das 30-Tage-Wetter vom 28.01.2019: Im Osten richtig winterlich - Nachtfröste bleiben

In den Wintersportgebieten bleibt alles cool

Richtung kommendes Wochenende erwartet uns wohl eher winterliches Schmuddelwetter als knackekalter Hochwinter. Es wird eben ungemütlich und perspektivisch auch wieder kälter. Nachts bleibt es ohnehin bei den frostigen Temperaturen. Der Winter gibt sich noch lange nicht geschlagen, auch im Februar wird sich die kalte Witterung fortsetzen. 

Tendenziell etwas trockener

Am ersten Februar-Wochenende liegen die Temperaturen meist zwischen 1 und 6 Grad, Minusgrade beschränken sich auf die Mittelgebirge und die Alpen. Erstaunlich: Besonders im Osten erwärmt sich die Luft. Aber das geht vorüber: Denn in der ersten Februar-Woche erreichen wir bundesweit kaum mehr als 3 oder 4 Grad. Südlich des Mains kann es auch tagsüber bei etwa 0 Grad bleiben. In den Mittelgebirgen wird weiterhin Ski gefahren werden, in den Alpen bei der derzeitigen Schneelage sowieso. Ob viel drauf kommt, ist derzeit nicht abzusehen. Die Tendenz geht eher zu trockenem Wetter. 

Und so bekommen wir eine fast schon langweilige Wetterlage Richtung Mitte Feburar: Kalt ja, knackekalt nein. Nachtfröste ja, tagsüber aber auch mal Plusgrade. Sonne? Nicht wirklich. Aber auch keine ergiebigen Neuschneemengen. Stand heute. Wer den Schnee-Winter haben will, muss wohl ins Bergland fahren, mindestens ins Sauerland oder in den Harz. In den östlichen und südlichen Mittelgebirgen wird der Schnee liegen bleiben. 

Der Februar könnte zu kalt werden - das CFS rechnet aber milder

Wettertrend für 30 Tage
Die 28-Tage-Temperaturprognose für Berlin vom 26.01.2019

Die Temperaturen bleiben bis Ende Februar unterdurchschnittlich. So berechnet es jedenfalls die 28-Tage-Temperaturprognose auf Grundlage der heutigen Daten. Nach so vielen zu warmen Monaten im Jahr 2018 ist das ja eher erfreulich, aber natürlich kein Zeichen für einen Klimawandel-Stopp.

Das amerikanische Modell CFS (Climate Forecast System) berechnet bereits ab Mitte Februar wieder höhere Werte. Nach einem vor allem im Süden und Osten kalten Beginn des Februars berechnen die Amerikaner in Nord- und Westdeutschland ab Mitte Februar wieder Werte zwischen 7 und 10 Grad. Der Winter scheint sich dann auf die Alpenregion zu beschränken. 

NOAA erwartet ebenfalls niedrige Temperaturen

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Der Norden ist zu kalt, der Süden zu warm und Deutschland hängt im Durchschnitt fest - so sieht es die NOAA.

Auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA erwartet niedrige Temperaturen, allerdings eher im Schnitt. Wird der Februar tatsächlich ein spannender Kandidat für den ersten zu kalten Monat seit langem? Die letzten Monate waren alle (teils deutlich) zu warm. Der letzte Monat, der im Vergleich mit dem langjährigen Mittel zu kalt war, war der März 2018. Der Januar ist noch nicht durch, aber nach dem viel zu warmen Start kann die Kälte der vergangenen Tage nicht viel gut machen.