Das 30-Tage-Wetter vom 26.01.2019: Neue Kälte kommt und bleibt

Kalt, aber nicht saukalt

Nach dem recht milden Wochenende, das den Flachlandwinter beendet, kommt in der nächsten Woche mit Tief "Martin" die Kälte zurück nach Deutschland. Zu den Entwicklungen in der letzten Januar-Woche gibt’s mehr im 7-Tage-Trend zu lesen. Und voraussichtlich bleibt die Kälte nur leicht in den Höchstwerten schwankend eine Weile. Dauerfrost ist im Flachland dennoch nicht angesagt.

Schnee hält sich in tiefen Lagen nicht

Ist der Januar erstmal rum, machen sich zumindest die längeren Tage wieder bemerkbar. Bei den Temperaturen tut sich erstmal nicht viel. Am ersten Februar-Wochenende liegen die Temperaturen meist zwischen 1 und 5 Grad, Minusgrade beschränken sich auf die Mittelgebirge und die Alpen natürlich. Die Sonne hält sich schwer zurück, Niederschläge zeichnen sich aus heutiger Sicht aber auch nicht in größeren Mengen ab. Schnee ist bei diesen Temperaturen natürlich immer drin, besonders weil sie nachts meist unter den Gefrierpunkt sinken. Im milden Westen und an den durch das Wasser gewärmten Küsten können sie auch nachts positiv bleiben.  

In der Februar-Unzeit, in der nicht viel passiert außer Karnevalsveranstaltungen im Westen, verhält sich das Wetter auch ziemlich motivationslos. Es bleibt kalt, aber wer Schnee-Winter haben will, muss wohl ins Bergland fahren. Von den Temperaturen her – tagsüber in tiefen Lagen zwischen 1 und 5 Grad, nachts flächendeckend um den Gefrierpunkt) könnten sogar die westlichen Mittelgebirge wie Sauerland und Eifel reichen, aber ob da genug Schnee fällt? Gut, im Sauerland wird eh mit Kunstschnee nachgeholfen, in der Eifel nicht.  

Der Februar wird zu kalt

Wettertrend für 30 Tage
Die 28-Tage-Temperaturprognose für Berlin vom 26.01.2019

Was aber erstaunlich ist: Die Temperaturen sind unterdurchschnittlich - und das auch den ganzen Februar lang. So berechnet es jedenfalls die 28-Tage-Temperaturprognose auf Grundlage der heutigen Daten. Nach so vielen zu warmen Monaten im Jahr 2018 ist das ja eher erfreulich, aber natürlich kein Zeichen für einen Klimawandel-Stopp. 

NOAA erwartet ebenfalls niedrige Temperaturen

noaa februar.jpg
Der Norden ist zu kalt, der Süden zu warm und Deutschland hängt im Durchschnitt fest - so sieht es die NOAA.

Auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA erwartet niedrige Temperaturen, allerdings eher im Schnitt. Wird der Februar tatsächlich ein spannender Kandidat für den ersten zu kalten Monat seit langem? Die letzten Monate waren alle (teils deutlich) zu warm. Der letzte Monat, der im Vergleich mit dem langjährigen Mittel zu kalt war, war der März 2018. Der Januar ist noch nicht durch, aber nach dem viel zu warmen Start kann die Kälte der vergangenen Tage nicht viel gut machen.