Das 30-Tage-Wetter vom 22.01.2019: Winterwetter mit viel Kälte

Ob es uns gefällt oder nicht, es bleibt noch länger kalt. Auch nach eher ruhigen Tagen (von Mittwoch bis Freitag) ist von einer großen Veränderung der Temperaturen noch nicht wirklich was zu sehen. Ab Freitag wird die Situation für Autofahrer wieder brisanter. Mit einer kurzen Milderung und neue Niederschlägen kann es auf den gefrorenen Straßen schnell zu Blitzeis kommen (Details finden sie im 7-Tage-Trend). Und auch danach bleibt es winterlich. Unsere Langfristprognosen zeigen unterdurchschnittliche Temperaturen bis Mitte Februar.

Kalt am Tag, frostig in der Nacht

Mützen, Schals und dicke Socken sind die Grundausrüstung für die nächsten Wochen. Auch nach dieser winterlichen Woche bleibt es im frösteligen Bereich. Nachts ist es zwar nicht mehr zweistellig, aber immer noch im Minusbereich. Ein Ende der Kälte ist noch nicht abzusehen. Im Januar wird es jedenfalls nicht mehr wärmer. Bis weit in den Februar hinein bleibt es laut unserer Berechnungen winterlich kalt. Unsere 28-Tage-Temperaturprognose jedenfalls berechnet Werte, die in einigen Bundesländern bis zu 4 Grad unter dem Durchschnitt liegen. Wenn dann noch Niederschläge einsetzen, kann es wieder richtig schönen Schnee geben.

28-Tage-Temperaturprognose zeigt unterdurchschnittliche Werte

Temperaturen NRW
28-Tage-Temperaturprognose für Nordrhein-Westfalen (Stand 22.01.). Die Prognosewerte (rote Kurve) liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt (graue Kurve).

Nicht nur in NRW sieht es nach kalten Wochen aus, auch in allen anderen Bundesländern ist mit niedrigen Temperaturen zu rechnen.

Endlich ein zu kalter Monat?

Kälte im Februar
Langfristprognose der amerikanischen Wetterbehörde NOAA für Februar. Die blaue Farbe bedeutet unterdurchschnittliche Temperaturen.

Auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA erwartet niedrige Temperaturen. Damit wird der Februar ein spannender Kandidat für den ersten zu kalten Monat seit langem. Die letzten Monate waren nämlich alle (teils deutlich) zu warm. Der letzte Monat, der im Vergleich mit dem langjährigen Mittel zu kalt war, war der März 2018. Mal sehen wie der Januar sich noch macht, derzeit liegt er wegen des viel zu warmen Starts noch im "zu warmen" Bereich.