Das 30-Tage-Wetter vom 20.01.2019: Kältewelle nimmt einfach kein Ende

Die nächsten Tage werden von kaltem aber ruhigen Winterwetter geprägt (Details finden sie im 7-Tage-Trend). Zum Wochenende um den 26.01. sieht es nach dauerfrostigem Flachlandwinter mit vereinzelten Schneefällen aus. Und auch danach dürfte es kalt bleiben. Unsere Langfristprognosen zeigen unterdurchschnittliche Temperaturen bis Mitte Februar.

Landesweit Frost in der Nacht

Am Wochenende verwandelte sich Deutschland in einen Eisschrank. In weiten Teilen des Landes setzte Dauerfrost ein und selbst entlang des Rheins und an der Nordsee wurden tagsüber kaum noch 3 Grad erreicht. Frost und Sonne - und so geht es auch in die neue Woche. 

Die Kälte hät für mehrere Wochen

Große Kälte bis weit in den Februar
28-Tage-Temperaturprognose für Sachsen (Stand 17.01.). Die Prognosewerte (rote Kurve) liegen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt (graue Kurve).

Ein Ende der großen Kälte ist noch nicht abzusehen. Im Januar wird es jedenfalls nicht mehr wärmer. Bis weit in den Februar hinein bleibt es laut unserer Berechnungen bei sogar frostigen Tageshöchstwerten. Unsere 28-Tage-Temperaturprognose jedenfalls berechnet Werte, die in einigen Bundesländern bis zu 4 Grad unter dem Durchschnitt liegen. Wenn dann noch Niederschläge einsetzen, kann es richtig schönen Schnee geben.

Endlich ein zu kalter Monat?

Kälte im Februar
Langfristprognose der amerikanischen Wetterbehörde NOAA für Februar. Die blaue Farbe bedeutet unterdurchschnittliche Temperaturen.

Auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA erwartet niedrige Temperaturen. Damit wird der Februar ein spannender Kandidat für den ersten zu kalten Monat seit langem. Die letzten Monate waren nämlich alle (teils deutlich) zu warm. Der letzte Monat, der im Vergleich mit dem langjährigen Mittel zu kalt war, war der März 2018. Mal sehen wie der Januar sich noch macht, derzeit liegt er wegen des viel zu warmen Starts noch im "zu warmen" Bereich.