Das 30-Tage-Wetter vom 14.01.2019: Ab dem Wochenende wird es kalt

Der Winter nistet sich ein

In den kommenden Tagen gehen die Temperaturen auch im nördlichen und westlichen Flachland kontinuierlich zurück (Details finden sie im 7-Tage-Trend). Mit Beginn der dritten Januar-Dekade setzte sich der Winter dort endgültig fest und es sieht kaum danach aus, als ob er in absehbarer Zeit weichen wolle.

Kaum noch positive Höchstwerte - landesweit frostige Nächte

Ab dem kommenden Wochenende (19.01./20.01.) verwandelt sich Deutschland zunehmend in einen Eisschrank. In weiten Teilen des Landes setzt Dauerfrost ein und selbst entlang des Rheins und an der Nordsee werden tagsüber kaum noch 3 Grad erreicht. In den Nächten wird es landesweit Frost geben.

Bis dahin haben sich die Niederschläge endgültig verzogen. Allenfalls im äußersten Westen kann es bei den niedrigen Temperaturen ein wenig Schnee geben, der das Land aber nur leicht verzuckern wird. Insgesamt stehen bis zum Monatswechsel eher ruhige Wintertage an, kalt mit etwas Sonne – eigentlich perfekte Wintersportbedingungen.

Kalt auch in den Februar

28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 14.01.2019
28-Tage-Temperaturprognose für Bayern vom 14.01.2019 © RTL Interactive

Eine durchgreifende Änderung, hin zu milderen Werten mit kräftigem Tauwetter ist auch in den ersten Tagen des Februars nicht in Sicht. Bis weit in den Monat hinein bleibt es bei teils frostigen Tageshöchstwerten. Unsere 28-Tage-Temperaturprognose jedenfalls berechnet Werte, die in einigen Bundesländern bis zu 4 Grad unter dem Durchschnitt liegen.

Zu warme Monate sind Vergangenheit

NOAA-Berechnung der Temperaturabweichungen vom Mittel für Februar 2019
NOAA-Berechnung der Temperaturabweichungen vom Mittel für Februar 2019 © RTL Interactive

Und das war es offenbar dann auch erstmal mit den zu warmen Monaten. Auch das amerikanische Langfristmodell der NOAA berechnet einen deutlich unterkühlten Februar. Der März wird nach den Berechnungen der Amerikaner allenfalls durchschnittlich. Erst der April zeigt wieder eine leicht überdurchschnittliche Tendenz.