Das 30-Tage-Wetter vom 11.01.2019: Jetzt will es der Winter so richtig wissen

Die Kälte kriecht bis ins Flachland

Ab Mitte des Monats kommt das große Bibbern. Die Temperaturen gehen auf Talfahrt, es wird kalt und Dauerfrost macht sich breit. Deutlich unterkühlt startet dann auch der Februar. 

Die Temperaturen gehen auf Talfahrt

Nach den extremen Schneefällen in den Alpen, lassen die Niederschläge zur Monatsmitte nach. Danach strömt allmählich wieder kältere Luft aus dem Norden zu uns ins Land, die Temperaturen gehen schrittweise auf Talfahrt. So bringt das Wochenende (19.01./20.01.) verbreitet Dauerfrost, nur im äußersten Westen werden noch zarte Plusgrade erreicht. Dazu kommen von Nordwesten neue Niederschläge herein und verschärfen die ohnehin angespannte Lage in den Schneegebieten.

Ab der dritten Januarwoche (21.01.) rutschen die Temperaturen noch weiter nach unten. Und so schaffen es die Höchstwerte zum Ende der Woche (25.01.) deutschlandweit nur noch auf -3 bis 1 Grad. Niederschläge kommen dann bis ins Flachland als Schnee herunter. Die Nächte werden frostig und dieser Trend bleibt locker bis Ende des Monats erhalten. 

Kaltstart in den Februar

28-Tage-Vorschau für Bayern
28-Tage-Temperaturprognose für Bayern zeigt den Aufwärtstrend (rote Kurve) deutlich an. © RTL

Nach unserer 28-Tage-Temperaturprognose ist eine deutliche Milderung nicht in Sicht. Das Gegenteil ist der Fall. Bis in die erste Februar-Dekade hinein bewegen sich die Temperaturen gute 3 bis 4 Grad unter dem Durchschnitt. Der Winter scheint Deutschland fest in den Griff zu nehmen und erstmal nicht wieder locker zu lassen.