Das 30-Tage-Wetter vom 01.02.2019: Jetzt setzt sich doch Milderung durch

Im Westen und Nordwesten am ehesten positive Werte

Das Wetter zeigt sich momentan unberechenbar - umso schwieriger ist unser beliebter Blick in die Glaskugel. Und haben wir gestern noch geunkt, dass wir keinen Schmuddel-Februar mit 8 oder 10 Grad sehen, so müssen wir heute schon wieder ein bisschen zurückrudern. 

Sonne schaut mal raus - Plusgrade steigen immer höher

In den Tagen bis zum zweiten Februar-Wochenende setzen sich die Plusgrade mehr und mehr in Szene - und sie werden immer höher. Zuerst sind es nur 2, 4 oder 5 Grad, doch Richtung zweites Februar-Wochenende sehen wir mehr und mehr die 7, die 8 und im Breisgau sogar mal die 9. ABER: Die Nächte bleiben kalt, Nachtfröste sind weiterhin verbreitet möglich. 

Das liegt an der Sonne, die sich redlich Mühe gibt und zwischen 2 und 4 Stunden am Tag zur Geltung kommt. In Ausnahmefällen (am Rhein, und da vor allem am Oberrhein) sogar mal 5 Stunden. Wer also den Schnee-Winter haben will, muss wohl ins Bergland fahren, mindestens ins Sauerland oder in den Harz. Ob in den östlichen und südlichen Mittelgebirgen der Schnee liegen bleiben wird, ist derzeit noch nicht abzusehen.  

Langfristig gibt sich der Winter noch nicht geschlagen

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Die 28-Tage-Prognose für Thüringen. Es bleibt winterlich.

Niederschläge sind derzeit nicht abzusehen, aber bei einem so langen Prognose-Zeitraum kann sich das noch ändern. Bis Mitte Februar bleibt es bei diesem Wetter. Die Werte liegen zwischen 6 und 8 Grad am Rhein, im Osten werden es nur 3 bis 5 Grad. Der Winter zieht sich in die höheren Regionen zurück. Selbst in München werden 5 bis 7 Grad erreicht. 

Laut unserer 28-Tage-Temperaturprognose gibt sich der Februar-Winter aber noch nicht geschlagen. Die Werte kehren in der zweiten Februar-Hälfte wieder ins Negative zurück. So schnell kommt der Frühling wohl doch noch nicht.

NOAA erwartet ebenfalls niedrige Temperaturen

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Der Norden ist zu kalt, der Süden zu warm und Deutschland hängt im Durchschnitt fest - so sieht es die NOAA.

Auch die amerikanische Wetterbehörde NOAA erwartet niedrige Temperaturen, allerdings eher im Schnitt. Wird der Februar tatsächlich ein spannender Kandidat für den ersten zu kalten Monat seit langem? Die letzten Monate waren alle (teils deutlich) zu warm. Der letzte Monat, der im Vergleich mit dem langjährigen Mittel zu kalt war, war der März 2018. Der Januar kommt da auch nicht ran. Er ist knapp 1 Grad zu warm geworden.