Das 30-Tage-Wetter vom 01.01.2019: Mild oder eisig kalt? Es bleibt spannend!

Nach kurzem Winterintermezzo wieder etwas milder

Die Langfristkarten des US-Wetterdienstes zeigen in weiten Teilen Europas einen sehr milden Januar. Soweit würden wir nicht gehen, aber nach dem kurzen (und im Süden auch intensiven) Winterintermezzo dürfte es auch dort wieder etwas milder werden. Der große Kälteeinbruch für alle lässt aber noch etwas auf sich warten.

Im Süden bleibt es länger winterlich

Schauen wir uns deshalb die Berechnungen unseres Wettermodells an. Das prognostiziert für die zweite Januarwoche erst einmal Temperaturen zwischen +6 und -3 Grad. Die milderen Werte gibt es wie gehabt im Nordwesten, die kälteren im Südosten. Sonnenschein bleibt weiter Mangelware, viele Wolken haben den Himmel meist fest im Griff. Und die Wolken machen es wechselhaft, mit Schnee und Schneeschauern im Süden.

Ende Januar rutschen die Temperaturen in den Keller

Die 28-Tage-Temperaturprognose für Nordrhein-Westfalen vom 01.01.2019
Die 28-Tage-Temperaturprognose für Nordrhein-Westfalen vom 01.01. zeigt erst für Ende Januar ein Absacken der Temperaturen unter den Durchschnitt.

Das Wochenende (12./13.01.) zeigt wenig Änderung. Im Südosten bleibt es kalt mit Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt. Im Rest des Landes bewegen sich die Höchstwerte zwischen 3 und 5 Grad im Plusbereich. Dazu bleibt es wechselhaft. Ergiebige Niederschläge werden allerdings nicht berechnet und die Sonne schafft es hin und wieder kurz durch die Wolken.

Der Blick auf unsere 28-Tage-Temperaturprognose berechnet bis kurz vor das Monatsende bundesweit durchschnittliche Temperaturen. Der Januar scheint unseren Prognosen zufolge erst einmal völlig normal, ohne Ausreißer nach oben oder nach unten zu verlaufen. Ende Januar rutschen die berechneten Werte dann aber deutlich unter die Durchschnittskurve. Da deuten sich ein paar richtig kalte Tage an.

Die NOAA berechnet dagegen einen zu warmen Januar

Die NOAA-Prognose für Januar 2019
Die NOAA-Prognose für Januar: Mitteleuropa ist teils deutlich zu warm.

Das amerikanische Modell der NOAA sieht das anders und berechnet weiterhin einen zu warmen Januar 2019. 2 bis 3 Grad zu warm fällt nach diesen Berechnungen der Januar in Deutschland aus. Mal sehen, welches Wettermodell am Ende Recht behält.