Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Zehntausende protestieren in Österreich gegen Impfpflicht

27.11.2021, Österreich, Graz: Menschen nehmen an einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen des Landes teil. Seit dem 22.11.2021 befindet sich Österreich in einem vierten Lockdown. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht sind in Österreich rund 40.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die größte Demonstration fand in Graz statt. © dpa, Erwin Scheriau, nko lvb pat

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus hier im Liveticker:

  • 11/27/20219:37:35 PM

    Zehntausende protestieren in Österreich gegen Impfpflicht

    Bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen und die geplante Impfpflicht sind in Österreich rund 40.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die größte der Demonstrationen fand am Samstag in Graz statt. Die Polizei berichtete von bis zu 30.000 Teilnehmern, die mit Sprechchören wie "Friede, Freiheit, keine Diktatur" durch Österreichs zweitgrößte Stadt zogen. Auch in St. Pölten, Klagenfurt und Innsbruck kam es zu größtenteils friedlichen Versammlungen. Viele Menschen wurden jedoch angezeigt, weil sie keine Masken trugen.
    Die Regierung in Wien will im Februar eine allgemeine Impfpflicht einführen. Ein Gesetzesentwurf mit Details der Regelung soll in der zweiten Dezemberwoche vorgelegt werden. Seit vergangenem Montag gilt im ganzen Land ein Lockdown. Bereits am vorigen Wochenende kam es wegen der Maßnahmen in Wien zu Massendemonstrationen.
  • 11/27/20218:25:43 PM

    Scholz kündigt konsequentes Handeln an 

    Der wahrscheinliche künftige Kanzler Olaf Scholz (SPD) kündigt in der sich dramatisch zuspitzenden Corona-Pandemie konsequentes Handeln an. Man werde alles tun, was getan werden muss, sagt Scholz in Frankfurt beim Bundeskongress der Jusos und sprach von "wieder neuen dramatischen Herausforderungen". Es gebe nichts, was nicht in Betracht genommen werde. Ehrgeiziges Ziel sei, dass jetzt alle Betreffenden eine Booster-Impfung zur Auffrischung bekommen. Er habe ja bereits angekündigt, dass ein Krisenstab eingesetzt werden soll. Es gebe derzeit eine enge Zusammenarbeit der künftigen und der jetzigen Regierung, sagt Scholz am Rande des Bundeskongresses.
  • 11/27/20217:04:05 PM

    Impfallianz: Omikron ist Zeichen für ungerechte Vakzin-Verteilung

    Die neue Corona-Variante Omikron unterstreicht aus Sicht der globalen Impfallianz Gavi den Mangel an Impfdosen in vielen Teilen der Welt. Solange große Teile der Weltbevölkerung ungeimpft blieben, könne das Virus mutieren und sich so die Pandemie verlängern, sagte Gavi-Chef Seth Berkley am Samstag in Genf. "Wir werden die Entstehung von Varianten nur verhindern können, wenn wir alle Menschen auf der Welt schützen, und nicht nur die Reichen", fügte er hinzu.
    Omikron wurde im November in Südafrika entdeckt. Dort liegt die Rate der vollständig geimpften Erwachsenen noch unter 36 Prozent. In Deutschland liegt sie bei 79 Prozent, im EU-Schnitt bei 77 Prozent.
  • 11/27/20216:44:50 PM

    Spahn: Impfstoff-Versorgung auch bei Omikron-Ausbreitung sicher

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält die Versorgung mit Impfstoff auch dann für gesichert, falls sich die Virusvariante Omikron in Europa ausbreitet. Die EU habe für die kommenden beiden Jahre insgesamt zwei Milliarden Impfdosen bestellt - diese Bestellmenge sei auch dann gesichert, wenn der Impfstoff zum Kampf gegen die Omikron-Variante verändert werden müsse, sagt Spahn bei einer Online-Expertenbefragung seines Ministeriums. "Wir haben Produktionskapazitäten, falls man den Impfstoff anpassen müsste", so Spahn. "Das ist genug, um Europa fast fünf Mal zu impfen."
  • 11/27/20216:00:24 PM

    Spahn: 2G das ganze Jahr 2022 denkbar

    Als Alternative zur Impfpflicht bringt Noch-Gesundheitsminister Spahn lange Beschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel. Die 2G-Regel könnte in diesem Fall auf fast alle Lebensbereiche angewendet bleiben. Dies könne "mindestens mal das ganze Jahr 2022" andauern, so Spahn.

  • 11/27/20215:58:55 PM

    Neue Corona-Variante Omikron: Was wir wissen - und was nicht

    Die vierte Corona-Welle ist im vollen Gange und die ganze Welt blickt gebannt in das südliche Afrika, wo die neueste Variante ausgebrochen ist. Dort ist nach Delta die neue Variante Omikron aufgetaucht und breitet sich aus. Die Zahl der Mutationen macht sie so besorgniserregend. Wir haben für Sie zusammengefasst, was wir bisher über die Variante wissen - und was nicht.
  • 11/27/20215:38:33 PM

    Zwei Fälle der Omikron-Virusvariante in Bayern bestätigt 

    In München sind die ersten beiden Fälle der neuen Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Die beiden Reisenden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag.
  • 11/27/20215:32:37 PM

    PCR-Test und Quarantäne für alle Einreisenden nach Großbritannien

     Angesichts der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus verschärft Großbritannien seine Regeln für Einreisende aus aller Welt. Alle Ankommenden müssen an Tag Zwei nach ihrer Einreise einen PCR-Test machen und bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne gehen, wie der britische Premier Boris Johnson am Samstag mitteilte.
  • 11/27/20215:03:14 PM

    Frankfurter Gesundheitsamt erwartet am Montag Näheres zu hessischem Omikron-Verdachtsfall

    Bei dem Omikron-Verdachtsfall in Hessen erwartet das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt genauere Erkenntnisse am Montag. Dann werde mit der vollständigen Sequenzierung gerechnet, teilt die Behörde mit. Das Gesundheitsamt stehe in engem Kontakt mit der Virologin Sandra Ciesek, die sich damit befasse, mit der betroffenen Person und mit dem Frankfurter Flughafen, wo nun alle Reisenden aus Südafrika und Namibia bei der Ankunft getestet würden. Der Omikron-Verdachtsfall sei bei einem Routineverfahren festgestellt worden. Ciesek habe dabei mehrere typische Merkmale der neuen Coronavirus-Variante ermittelt.
  • 11/27/20213:01:06 PM

    WHO: Fast 500.000 Leben in Europa durch Covid-19-Impfungen gerettet

    Seit Beginn der Covid-19-Impfungen sind allein in Europa nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens 470.000 Menschen in der Altersgruppe über 60 vor dem Tod gerettet worden. Das zeige eine zusammen mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) im Magazin "Eurosurveillance" veröffentlichte Untersuchung in 33 europäischen Ländern, teilte das in Kopenhagen ansässige Europa-Büro der WHO am Donnerstag mit. Diese Schätzung schließe nicht jene Fälle ein, die durch die Impfung von Personen unter 60 Jahren gerettet worden seien.
  • 11/27/20212:29:29 PM

    Spahn: Arztpraxen nicht mit verfrühten Booster-Anfragen belasten

    Der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn appelliert an Bürger, nicht bereits zwei oder drei Monate nach der Zweitimpfung eine sogenannte Booster-Impfung zu verlangen. Solche Anfragen seien ein zunehmendes Problem in ohnehin stark belasteten Arztpraxen. Diesen Trend bestätigt Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Spitzenverbands Fachärzte Deutschlands. Auffrischimpfungen sollten sechs Monate nach der Zweitimpfung erfolgen. Einige Bundesländer bieten sie bereits nach fünf Monaten an.

  • 11/27/20212:25:31 PM

    Wegen Omikron-Verdachtsfall: Saarlands MP Hans für schnelle Ministerpräsidentenkonferenz

    Angesichts eines Omikron-Verdachtsfalls in Deutschland hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) eindringlich für eine schnelle Ministerpräsidentenkonferenz ausgesprochen. Man stehe erneut vor einer "Stunde Null in der Pandemiebekämpfung", sagte Hans nach einer Mitteilung der Staatskanzlei in Saarbrücken vom Samstag. "Eine nationale Notlage erfordert den Schulterschluss aller Länder, sowie alter und neuer Bundesregierung."
    Es brauche rasch bundeseinheitliche Maßnahmen zur Eindämmung, Engpässe bei der Bereitstellung von Impfstoff müssten mit aller Macht beseitigt werden, sagte Hans - "damit jetzt der Impf-Turbo gezündet werden kann von der Arztpraxis bis zu den Impfzentren". Auch Zahnärzte, Veterinäre und Apotheken müssten in die Impfkampagne einbezogen werden. "Es braucht eine Omikron-MPK mit geschäftsführender und neuer Bundesregierung - jeder Tag zählt", sagte Hans.

  • 11/27/20212:23:02 PM

    Hessen: Person mit Omikron-Verdacht war vollständig geimpft

    Die über den Frankfurter Flughafen eingereiste Person mit dem Verdacht einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus war vollständig geimpft. Sie sei am 21. November aus Südafrika über den Frankfurter Airport ins Land gekommen, teilte das hessische Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Im Laufe der Woche habe die Person Symptome entwickelt und sich daraufhin testen lassen. Anschließend sei sie häuslich isoliert worden. Mit dem Ergebnis der vollständigen Sequenzierung sei in den nächsten Tagen zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft sei Südafrika weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft gewesen.
  • 11/27/20212:20:42 PM

    Großbritannien meldet zwei Omikron-Fälle

    In Großbritannien ist nach Regierungsangaben ebenfalls die Omikron-Variante festgestellt worden. Es handle sich um zwei Fälle, die miteinander im Zusammenhang stünden, teilt Gesundheitsminister Sajid Javid mit. Beide Personen befänden sich nun in häuslicher Isolation. Die Fälle würden noch näher untersucht.
  • 11/27/20212:18:46 PM

    Leopoldina-Wissenschaftler für Impfpflicht und strikte Kontaktbeschränkungen

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt der Politik schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Dazu zähle die rasche Einführung einer Impfpflicht für Ärzte und Pflegekräfte und die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Zudem sollten Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich reduziert werden, auch für Geimpfte und Genesene. Diese müssten in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Wissenschaftler, darunter der Virologe Christian Drosten, empfehlen auch ein Vorziehen der Weihnachtsferien.
  • 11/27/20212:16:48 PM

    Verdacht auf Omikron-Variante auch in Tschechien

    Auch in Tschechien besteht der Verdacht, dass die Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten ist. Wie das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit mitteilt, ist eine Person betroffen, die sich in Namibia aufgehalten hat. Weitere Tests würden noch unternommen.
  • 11/27/20212:16:14 PM

    Weltweit mehr als 260,21 Mio Infektionen und über 5,44 Mio Tote

    Weltweit haben sich bislang mehr als 260,21 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 5,44 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, das erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde.
  • 11/27/20212:07:54 PM

    Hessen: Verdacht auf Omikron-Variante bei Reiserückkehrer

    Die neueste Variante des Coronavirus hat nach Angaben der hessischen Landesregierung "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" auch Deutschland erreicht. Wie der hessische Sozialminister Kai Klose am Samstag mitteilte, wurden bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika in der Nacht zuvor mehrere für die Omikron-Variante typische Mutationen gefunden. "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht", schrieb der Grünen-Politiker auf Twitter. Der Betroffene sei häuslich isoliert worden. "Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", fügte der Landesminister hinzu.
  • 11/27/20212:05:44 PM

    Spahn: Mehr als zehn Prozent haben Booster-Impfungen erhalten

     In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. 8,6 Millionen Menschen haben bisher eine sogenannte Booster-Impfung bekommen, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht. In den vergangenen Tagen gab es rund 2,7 Millionen Booster-Impfungen, wie der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) twitterte. Allein am Freitag kamen laut RKI 582.000 hinzu. 


  • 11/26/202110:30:00 PM

    Impfgegner Johann Biacsics stirbt an Corona - weil er sich nur mit Chlordioxid behandelte


  • 11/26/202110:15:00 PM

    Das weiß die Regierung über Omikron

    Während ein Land nach dem anderen den Reiseverkehr in und aus den südlichen Staaten Afrikas aussetzt, ist nun ein internes Papier der Bundesregierung zur Mutation aufgetaucht. Darin schätzt die Bundesregierung die Eigenschaften und Verbreitung von Omikron ein.
  • 11/26/202110:00:00 PM

    Moderna prüft Impfstoffe gegen Omikron-Variante

    Der Impfstoffhersteller Moderna testet drei vorhandene Covid-19-Booster-Kandidaten gegen die Omikron-Variante. Das Unternehmen kündigt zudem einen neuen variantenspezifischen Impfstoffkandidaten gegen diese Variante des Coronavirus an, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde.
  • 11/26/20219:50:57 PM

    EU-Gesundheitsbehörde sorgt sich um Omikron-Folgen für Impfschutz

    Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC sorgt sich um mögliche Auswirkungen der zunächst im südlichen Afrika aufgetretenen Corona-Variante Omikron auf den Impfschutz. B.1.1.529 sei die am stärksten abweichende Variante, die bislang während der Pandemie in umfassenden Zahlen entdeckt worden sei, teilte die in Stockholm ansässige Behörde in einer Einschätzung zur Bedrohungslage durch die neue Virus-Variante mit. Dies wecke ernsthafte Sorgen, dass sie die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

    Laut ECDC verfügt die Omikron genannte Variante B.1.1.529 verglichen mit dem Ursprungsvirus über eine große Anzahl Genmutationen. Es gebe zwar noch größere Unsicherheiten hinsichtlich der Übertragbarkeit, der Wirksamkeit der Impfstoffe und des Wiederansteckungsrisikos. Dennoch hält die Behörde die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Einschleppung und Verbreitung der Variante im Europäischen Wirtschaftsraum für hoch. Wegen dieser Unsicherheiten sei ein vorsorglicher Ansatz wichtig, schrieb das ECDC. Es werde dringend zur verstärkten Umsetzung von nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPI) geraten. 
  • 11/26/20219:43:22 PM

    WTO verschiebt Ministertreffen wegen neuer Virusvariante

    Die Welthandelsorganisation (WTO) verschiebt wegen der Omikron-Variante ihr für die kommende Woche geplantes Ministertreffen. Die Schweiz, in der die WTO ihren Sitz hat, hat Einreisen aus Südafrika und Belgien, wo diese Virusvariante festgestellt wurde, beschränkt. Davon wäre auch die in Brüssel ansässige EU-Kommission betroffen.
  • 11/26/20218:19:36 PM

    Biden ruft zur Aufhebung von Impfstoff-Patenten auf

    Vor einem Treffen der Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) ruft US-Präsident Joe Biden die Staaten dazu auf, Rechte zum Schutz geistigen Eigentums an Corona-Impfstoffen aufzuheben. Zur Begründung verweist Biden auf die in Südafrika entdeckte neue Variante des Corona-Virus. "Die heutige Nachricht unterstreicht, wie wichtig es ist, das anzugehen."
  • 11/26/20218:00:00 PM

    DFL-Chef Seifert: 86 Fußballprofis sind noch ungeimpft

    Von den mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind nach Angaben von DFL-Chef Christian Seifert 86 noch nicht geimpft. Diese Zahl nannte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) und sagte: "Das ist der Stand von Mitte November." Der zum Jahresende bei der Liga ausscheidende Seifert appellierte: "Auch für Profifußballer gilt, was aus meiner Sicht für alle Bürger gilt. Lasst euch gefälligst impfen!"

    Der DFL-Chef kritisiert zudem Forderungen nach einer Impfpflicht für Fußballer. "Angesichts von teilweise mehr als 70.000 täglichen Neuinfektionen frage ich mich jetzt schon, ob es im Land nicht drängendere Probleme gibt als 86 ungeimpfte Fußballer", sagte Seifert.
  • 11/26/20217:45:00 PM

    Karnevalsverband "bestürzt" über Düsseldorfer Zug-Verschiebung

    Der Bund Deutscher Karneval (BDK) hat die angekündigte Verschiebung des Rosenmontagszugs in Düsseldorf auf den 8. Mai 2022 heftig kritisiert. Man sei "bestürzt und beschämt" über die Entscheidung vom Comitee Düsseldorfer Carneval (CC), teilte BDK-Präsident Klaus-Ludwig Fess in Bexbach im Saarland mit. Die Düsseldorfer Entscheidung stelle "einen eklatanten Verstoß" gegen die Satzung des BDK dar, nach der vor dem 11.11. eines Jahres und nach Aschermittwoch des Folgejahres keine karnevalistischen Veranstaltungen stattfinden sollen.

    BDK-Vizepräsident Peter Krawietz machte zudem deutlich, dass die Wahl des 8. Mai unabhängig von allen anderen Überlegungen "denkbar unglücklich" ist. Dieses Datum bedeutete 1945 mit der Kapitulation Nazi-Deutschlands das Ende des Zweiten Weltkriegs. "Der 8. Mai kann für karnevalistische Ersatzhandlungen unpassender nicht sein."
  • 11/26/20217:43:46 PM

    Bundesregierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

    Wegen der Verbreitung einer neuen Coronavirus-Variante im südlichen Afrika beschränkt die Bundesregierung die Einreise aus insgesamt acht Ländern der Region drastisch. Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho werden ab Sonntag um 0.00 Uhr als Virusvariantengebiete eingestuft, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.
  • 11/26/20217:33:12 PM

    Wegen Corona-Warnung: Golfprofis brechen Turnier in Südafrika ab

    Wegen der aktuellen Corona-Warnungen haben sich mehrere britische und irische Golfprofis vor der zweiten Turnier-Runde von der Joburg Open in Johannesburg zurückgezogen. Die britische Regierung hatte am Freitag aus Südafrika ankommende Flüge untersagt, um die Ausbreitung der als besonders gefährlich eingeschätzten neuen Virus-Variante einzudämmen. Den Rückzug mehrerer Profis vom ersten Turnier der DP World Tour (ehemals European Tour) bestätigte Tour-Sprecher Steve Todd.
  • 11/26/20217:31:12 PM

    Paris kehrt zur Maskenpflicht im Freien zurück

    Die französische Hauptstadt für die Maskenpflicht im Freien wieder ein. Bei Zusammenkünften in der Öffentlichkeit, auf Festivals, Großereignissen und Märkten sowie beim Schlangestehen müssen Masken getragen werden, wie die Polizei mitteilt.
  • 11/26/20217:23:14 PM

    Südafrika-Mutante B.1.1.529 heißt Omikron

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat der neuen Variante B.1.1.529 der griechische Buchstabe Omikron zugewiesen. Diese nun nach dem 15. Buchstaben des griechischen Alphabets Omikron genannte Variante weise eine große Anzahl Mutationen auf, von denen einige besorgniserregend seien, hieß es. Vorläufige Hinweise deuteten auf ein erhöhtes Risiko einer Reinfektion bei dieser Variante im Vergleich zu anderen besorgniserregenden Varianten, zu denen auch die derzeit vorherrschende Delta-Variante zählt, berichtet ntv.de.
  • 11/26/20217:18:34 PM

    Passagiere aus Südafrika müssen 14 Tage in Quarantäne

    Die Passagiere einer aus dem südafrikanischen Kapstadt am Freitagabend in München eintreffenden Lufthansa-Maschine müssen aus Furcht vor dem Einschleppen einer neuen Coronavirus-Variante alle in eine 14-tägige Quarantäne. Zusätzlich müssten sie sich unmittelbar nach der für 19:45 Uhr geplanten Landung einem PCR-Test unterziehen. Die Quarantäne werde unabhängig vom Ausgang des Tests und des Impfstatus der Passagiere wirksam, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitagmorgen gesagt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft. Die Einstufung war aber bis zum Freitagabend noch nicht wirksam, weil sie noch nicht vom Robert Koch-Institut veröffentlicht wurde.
  • 11/26/20216:33:19 PM

    Niederlande verhängt abendlichen Lockdown

    Angesichts schnell steigender Infektions- und Patientenzahlen verhängen die Niederlande ab Sonntag für zunächst drei Wochen einen abendlichen Lockdown. Geschäfte, Kulturstätten, Gaststätten und Sportclubs müssen täglich bereits um 17 Uhr schließen. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte ordnete diesen nächtlichen Lockdown zwischen 17:00 und 5:00 Uhr auf einer Pressekonferenz in Den Haag an. Supermärkte seien von der Regelung ausgeschlossen. 

    Schulen sollen vorerst geöffnet bleiben. Allerdings müssen Schüler ab zehn Jahre eine Mundmaske tragen, wenn sie nicht an ihrem Platz sitzen. Die 1,5-Meter-Distanz-Regel wird ausgeweitet auf Kinos, Theater und Gaststätten. Das heißt, dass sie weniger Besucher empfangen können. Dort wird auch wieder die Maskenpflicht gelten. Es muss echt eine Wende geben, sagte Rutte.
  • 11/26/20216:26:17 PM

    Luftwaffe mit Corona-Patienten aus Bayern in NRW gelandet

    Sechs Corona-Intensivpatienten aus Bayern sind am frühen Freitagabend mit einer Maschine der Luftwaffe am Flughafen Münster/Osnbrück gelandet. Der Airbus A310 MedEvac setzte gegen 17:30 Uhr in Greven auf, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Die Schwerkranken wurden auf dem Luftweg aus Memmingen in Bayern nach Nordrhein-Westfalen gebracht und dort weiter auf verschiedene Kliniken verteilt.

    Die Bundeswehr hilft damit erstmals dabei, Krankenhäuser in Regionen mit besonders vielen Corona-Patienten zu entlasten. Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Es handelt sich um den Airbus A310 MedEvac, eine "fliegende Intensivstation" mit sechs Behandlungsplätzen, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH. In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden.
  • 11/26/20216:17:05 PM

    WHO stuft neue Corona-Variante als "besorgniserregend" ein

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 als "besorgniserregend" eingestuft. Das teilte die UN-Behörde am Freitag nach Beratungen mit Experten mit.
  • 11/26/20216:13:17 PM

    Angst vor neuer Coronavariante: EU setzt Flüge aus acht afrikanischen Staaten aus

    Die EU ergreift drastische Maßnahmen gegen die Verbreitung der neuen Corona-Virusvariante aus Südafrika. Um die Ausbreitung der Mutation in Europa zu verhindern, haben sich die 27 EU-Mitgliedsstaaten darauf geeinigt, den Reiseverkehr aus sieben Staaten im Süden Afrikas vorläufig auszusetzen. Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll das neben Südafrika auch für Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia, Malawi und Simbabwe gelten.

    Immer mehr Länder ziehen mit der Entscheidung zum Einreisestopp aus afrikanischen Ländern nach. So setzen auch Kanada, Saudi Arabien, Marokko, die Türkei, Schweiz und USA Flüge aus und in ausgewählte afrikanische Staaten aus.
  • 11/26/20216:00:00 PM

    Virologe Kekulé kritisiert Impfstoff-Hersteller: Warum gibt es noch keinen Impfstoff gegen Corona-Varianten?

    Während die Welt derzeit aufgeschreckt nach Südafrika blickt, weil von dort über das Auftreten der neuen Coronavirus-Variante B.1.1.529 mit 32 Mutationen berichtet wird, verimpft die ganze Welt - also auch Deutschland – weiterhin Impfstoffe gegen die ursprüngliche Wuhan-Variante des Virus. Laut Virologe Alexander Kekulé gäbe es aber schon eine Lösung gegen das Dilemma: Wirksame Delta-Vakzine stehen zum Beispiel schon in den Regalen der Hersteller, werden aber noch nicht auf den Markt gebracht. Und wie steht es um einen Super-Impfstoff, der gegen neue Varianten wirkt?
  • 11/26/20215:30:00 PM

    Putin reist nach Indien - trotz Corona-Lage

    Russlands Staatschef Wladimir Putin reist am 6. Dezember nach Indien zu Gesprächen mit Premierminister Narendra Modi. Das teilte der Kreml nun in Moskau mit. Es ist Putins erste Auslandsreise seit langer Zeit. Wegen der Corona-Pandemie war er zuletzt nicht zum G20-Gipfel und zur Weltklimakonferenz gereist.

    Indien ist für Russland ein wichtiger Rüstungskunde und produziert zudem den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V. Putin hatte sich zuletzt eine Auffrischungsimpfung geben lassen und führt seine Amtsgeschäfte aktuell in der Schwarzmeer-Stadt Sotschi, wo er mehrere Staatsgäste aus dem Ausland empfing.
  • 11/26/20215:00:00 PM

    Südafrikas Gesundheitsminister: Reaktion in Europa auf Variante ungerechtfertigt

    Südafrikas Gesundheitsminister Joe Phaahla kritisiert die Reaktion mehrerer europäischer Staaten auf das Auftreten einer neuen Coronavirus-Variante in seinem Land als ungerechtfertigt. Dass einige Länder Reiseverbote verhängten, laufe vollkommen zuwider der Normen und Standards der Weltgesundheitsorganisation WHO. Südafrika verhalte sich transparent. Gleichzeitig räumt Phaala ein, dass die Variante vorläufigen Studienerkenntnissen zufolge womöglich leichter übertragbar sei.
  • 11/26/20214:48:02 PM

    Russland verhängt Afrika-Reiseeinschränkungen

    Russland führt ab Sonntag neue Reiseeinschränkungen für Ausländer aus einigen afrikanischen Ländern sowie aus Hongkong ein. Die Corona-Taskforce des Landes begründet dies mit dem Auftreten der neuen Virusvariante B.1.1.529, die in Südafrika entdeckt worden war. Die Taskforce ergänzt, dass die neue Variante in Russland noch nicht nachgewiesen worden sei.
  • 11/26/20214:40:25 PM

    Indischer Impfstoffproduzent liefert wieder für Covax-Initiative

    Nach acht Monaten Unterbrechung hat der indische Impfstoffproduzent "Serum Institute of India" (SII)die Exporte von Corona-Impfstoff im Rahmen der Covax-Initiative für ärmere Länder wieder aufgenommen. Die ersten Chargen von Covishield - dem in Indien unter Lizenz hergestellten Impfstoff von Astrazeneca und der Oxford University - verließen am Freitag die SII-Produktionsstätte in Pune, wie das Unternehmen mitteilte. Die Dosenlieferungen an Covax dürften im ersten Quartal 2022 erheblich zunehmen, hieß es zudem.

    Die indische Regierung hatte im März alle Exporte des Impfstoffs angesichts des Inlandsbedarfs ausgesetzt. Damals war der Subkontinent von einer heftigen zweiten Corona-Welle getroffen worden. Das Exportverbot wurde im September angesichts sinkender Fallzahlen und zunehmender Impfquote zurückgenommen. Doch für die Wiederaufnahme der Exporte wollte SII zunächst eine Milliarde Dosen herstellen, was nun vorzeitig gelungen sei.
  • 11/26/20214:33:28 PM

    Corona-Schock bei RB Leipzig: Vier Spieler hat's erwischt

    Nach Trainer Jesse Marsch und Torhüter Peter Gulacsi sind sechs weitere Personen aus der Mannschaft und dem näheren Umfeld positiv auf COVID-19 getestet worden. Dies teilte der Klub am Freitagnachmittag mit. Von den Spielern sind Willi Orban, Yussuf Poulsen, Hugo Novoa und Mohamed Simakan betroffen.
  • 11/26/20213:23:09 PM

    Drosten zur neuen Virusvariante: "Keine Hinweise zu veränderter Krankheitsschwere"

    Bei der Einschätzung der in Südafrika neu entdeckten Virusvariante gibt es dem Berliner Virologen Christian Drosten zufolge noch viele offene Fragen. So sei unklar, ob die Variante tatsächlich ansteckender ist oder ob ein anderer Faktor Grund für die momentan beobachtete Ausbreitung ist. "Für eine veränderte Krankheitsschwere gibt es derzeit keine Hinweise", teilte Drosten am Freitag der Nachrichtenagentur dpa mit.

    Die Genom-Veränderungen bei dem Erreger wiesen darauf hin, dass die Virusvariante sich der Immunabwehr entziehen könnte. "Veränderungen im Genom sind aber allein nicht ausreichend, um von einer besorgniserregenden Situation zu sprechen", erklärte der Virologe von der Berliner Charité. Zusätzlich müsse klar sein, dass das Virus sich schneller verbreite oder andere veränderte Eigenschaften habe, beispielsweise einen schwereren Krankheitsverlauf. Die Bewertung der Variante sei noch nicht abgeschlossen.

    In Südafrika habe es im dortigen Winter eine große Welle der Delta-Variante gegeben, so Drosten weiter. Es sei wahrscheinlich, dass das Ende der Verbreitungswelle durch Bevölkerungsimmunität verursacht wurde. "Da das Infektionsgeschehen zuletzt stark reduziert war, ist es denkbar, dass neu auftretende Ausbrüche vor einem sehr kleinen Hintergrund an anderen Viren übergroß erscheinen, und dies in anderen Ländern, in denen eine höhere momentane Infektionstätigkeit herrscht, kaum auffallen würde", so Drosten. Diese Unsicherheit werde sich in wenigen Tagen aufklären.
  • 11/26/20213:11:54 PM

    Von der Leyen: Mit Reisestopp schnell gegen Corona-Variante handeln

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat die EU-Staaten angesichts der neuen Coronavirus-Variante zu raschem Handeln aufgerufen. "Es ist jetzt sehr wichtig, dass wir in Europa schnell, entschlossen und einig handeln", sagte die deutsche Politikerin am Freitag in Brüssel. Deshalb habe ihre Behörde den Mitgliedstaaten am Freitag vorgeschlagen, die Notbremse für Reisen aus den Ländern im südlichen Afrika zu aktivieren.
    "Sämtliche Flugreisen in und aus diesen Ländern sollten unterbleiben, bis wir ein klares Verständnis darüber haben, wie gravierend die Mutationen dieser neuen Variante sind." Deutschland und andere Staaten haben bereits angekündigt, den Flugverkehr aus Südafrika deutlich einzuschränken oder einzustellen. Von der Leyen betonte, dass Reisende, die aus der Region zurückkehren, strenge Quarantänemaßnahmen einhalten müssten.
    "Wir nehmen die Nachrichten über die neue, mehrfach mutierte Covid-Variante sehr ernst", sagte von der Leyen. Sie appellierte auch an die Bürgerinnen und Bürger in der EU: "Bitte lassen Sie sich so schnell wie irgend möglich impfen, falls Sie dies nicht schon getan haben." Auffrischimpfungen böten einen noch besseren Schutz. Auch das Befolgen von Hygieneregeln, Reisebeschränkungen oder Maßnahmen an den Grenzen helfe dabei, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. "Das ist wichtig, denn so gewinnen wir wertvolle Zeit. Wertvolle Zeit für weitere Impfungen und Auffrischimpfungen:" 
  • 11/26/20212:45:00 PM

    Ministerium: Zahl der Corona-Erstimpfungen deutlich gestiegen

    Die Zahl der Corona-Erstimpfungen ist in Niedersachsen deutlich gestiegen. Derzeit seien es 9000 bis 10.000 Erstimpfungen pro Tag, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Hannover. Dieser Wert sei fast fünfmal so hoch wie die Zahlen, die in den vergangenen Wochen pro Tag erreicht wurden.

    Seit vergangener Woche Donnerstag hätten etwa 300.000 Menschen in Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Diese Impfung bekamen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bislang 9,4 Prozent aller Menschen in dem Bundesland - darunter 20,6 Prozent der Menschen, die älter als 60 Jahre sind.
  • 11/26/20212:31:00 PM

    Biontech untersucht Corona-Variante - Ergebnisse binnen zwei Wochen

    Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech schaut sich die im südlichen Afrika festgestellte neue Variante des Coronavirus in Tests an und rechnet spätestens in zwei Wochen mit Erkenntnissen. "Wir können die Besorgnis von Experten nachvollziehen und haben unverzüglich Untersuchungen zur Variante B.1.1.529 eingeleitet", teilte das Unternehmen in Mainz am Freitag auf Anfrage mit. Die Variante unterscheide sich deutlich von bisher beobachteten Varianten, da sie zusätzliche Mutationen am Spike-Protein habe. Die Daten aus nun laufenden Labortests würden Aufschluss geben, ob eine Anpassung des Impfstoffs erforderlich werde, wenn sich diese Variante international verbreite.

    Biontech teilte weiter mit, gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer habe man schon vor Monaten Vorbereitungen getroffen, um im Fall einer sogenannten Escape-Variante des Virus den Impfstoff innerhalb von sechs Wochen anzupassen und erste Chargen innerhalb von 100 Tagen auszuliefern. Dafür seien klinische Studien mit "variantenspezifischen Impfstoffen" gestartet worden, um Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit zu erheben. Diese könnten im Fall einer Anpassung bei den Behörden als Musterdaten vorgelegt werden. Als Escape-Variante bezeichnet man eine Virusvariante, die sich der Wirkung der derzeit verfügbaren Impfstoffe entzieht.
  • 11/26/20212:05:00 PM

    Luftwaffe startet Corona-Hilfsflüge

    Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich erstmals an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie. Ein Airbus A310 MedEvac startete nach Bundeswehr-Angaben am Freitag kurz nach 13.00 Uhr Richtung Memmingen in Bayern. Von dort soll er Schwerkranke zum Flughafen Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen bringen. Die Ankunft der Maschine war für den frühen Abend geplant.

    Die Bundeswehr hilft damit erstmals dabei, Krankenhäuser in Regionen mit besonders vielen Corona-Patienten zu entlasten. Die Luftwaffe hält zwei Flugzeuge für den Hilfseinsatz bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, eine "fliegende Intensivstation" mit sechs Behandlungsplätzen, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH. In dieses waren zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden. In Wunstorf (Niedersachsen) ist zudem noch ein A400M MedEvac stationiert.
  • 11/26/20211:55:00 PM

    UN-Tourismus-Organisation: Rasch über Reisebeschränkungen entscheiden

    Die Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) dringt auf rasche und einheitliche Entscheidungen über Reisebeschränkungen wegen der neuen Virus-Variante. "Meine Empfehlung ist, Entscheidungen heute und nicht nach einer Woche zu treffen", sagt der Generalsekretär der UN-Organisation, Surab Pololikaschwili. Wenn die Variante sich weiter so ausbreite, wie es zu erwarten sei, werde es spät sein für Beschränkungen. Die Staaten müssten bei der Ausarbeitung von Reisebestimmungen den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgen.
  • 11/26/20211:36:58 PM

    AfD-Parteitag wird wegen Corona-Lage auf 2022 verschoben 

    Die AfD verschiebt wegen der zugespitzten Corona-Lage ihren für den 11. und 12. Dezember in Wiesbaden geplanten Bundesparteitag. Das teilten die Parteichefs Jörg Meuthen und Tino Chrupalla am Freitag in Berlin mit. Der Beschluss im Bundesvorstand sei einstimmig gefallen nach Beratungen mit den Vorständen der Landesverbände. 

    "Aus Fürsorgepflicht und Verantwortung den Mitgliedern, Delegierten vor allem aber auch den Mitarbeitern der AfD sowie allen Dienstleistern gegenüber" sei ein Präsenzparteitag nicht durchführbar, erklärten die Parteichefs. Das Treffen soll nun 2022 stattfinden. Wie aus dem Bundesvorstand verlautete, soll ein konkretes Datum vielleicht kommende Woche gefunden werden.
  • 11/26/20211:08:00 PM

    EU-Gesundheitsbehörde kündigt Einschätzung zu neuer Virusvariante an

    Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC will noch am Freitag eine Einschätzung zur neu aufgetretenen Corona-Variante B.1.1.529 abgeben. Man beobachte die sich entwickelnde Situation genau und werde im Laufe des Tages ein sogenanntes Threat Assessment Brief zu der Variante herausgeben, schrieb die in Stockholm ansässige Behörde auf Twitter. Diese kurze Bewertung, die in ihrem Format demjenigen der umfassenderen Corona-Risikoeinschätzungen der Organisation ähnele, werde voraussichtlich im Laufe des Nachmittags veröffentlicht, sagte eine ECDC-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
    Die Variante B.1.1.529 des Coronavirus Sars-CoV-2 ist im südlichen Afrika aufgetreten, sie löste umgehend international Besorgnis aus. Ob sie ansteckender oder aggressiver als bisherige Varianten ist, wird sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erst in einigen Wochen herausstellen.