Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - RKI: 19 weitere Länder ab Sonntag Hochrisikogebiete

Unser Video zeigt die aktuelle Corona-Lage rund ums Impfen.

  • 1/21/20221:13:02 PM

    RKI: Fast 160 aller rund 200 Länder weltweit Corona-Hochrisikogebiet

    Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Zu den 136 Ländern, die seit einer Woche insgesamt auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) stehen, kommen an diesem Sonntag (0.00 Uhr) nochmals 19 weitere Staaten hinzu, wie das RKI am Freitag in Berlin mitteilte. Insgesamt stehen damit nun 155 Länder auf der Liste. Kein Land wird demnach von der Liste gestrichen.

    Nach den RKI-Angaben gelten von Sonntag an Rumänien, die Republik Moldau, Kosovo, Marokko, Tunesien, Algerien, Saudi-Arabien, Japan, Indien, Bhutan, Nepal, Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, die Malediven, Brasilien, Chile, Ecuador und Paraguay neu als Hochrisikogebiete.
  • 1/21/20229:14:57 PM

    UN-Chef: Welt muss gegen Großbrand an 5 Fronten kämpfen

    Nach den Worten von UN-Generalsekretär António Guterres muss die Welt in diesem Jahr einen Großbrand an fünf Fronten gleichzeitig bekämpfen. Die Coronavirus-Pandemie, die Klimakrise, der Zustand des globalen Finanzsystems, Gesetzlosigkeit im Internet sowie Bedrohungen für Frieden und Sicherheit seien die größten Herausforderungen für die Welt derzeit, so Guterres am Freitag vor der UN-Vollversammlung in New York.

    Der Zustand der Welt bilde "kein schönes Bild" ab, sagte Guterres im Anschluss vor Journalisten. "Wir haben aber nicht den Luxus, unsere Herausforderungen nur zu katalogisieren. Wir müssen sie angehen - und wir können sie angehen." Das gehe aber nur als Staatengemeinschaft solidarisch gemeinsam, betonte Guterres.
  • 1/21/20226:39:32 PM

    Bayern will wieder mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen zulassen

    "Wir werden da ein deutliches Signal setzen", sagt Ministerpräsident Markus Söder bei einer Pressekonferenz. Er hoffe darauf, dass man sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag auf eine bundeseinheitliche Linie verständige. Er lege sich noch nicht fest, wie viele Zuschauer zugelassen werden sollen. Es werde auf jeden Fall substanziell sein, sagt der CSU-Chef. 

    In Bayern sind im überregionalen Sport derzeit keine Zuschauer zugelassen. In der Kultur sei das Ziel 2G-Plus und eine Auslastung von 50 Prozent, fügt Söder hinzu.
  • 1/21/20226:37:30 PM

    Irland beendet fast alle Maßnahmen: "Omikron-Sturm überstanden" 

    Irland kündigt ab Samstag eine weitgehende Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen an. "Wir haben den Omikron-Sturm überstanden", sagt Ministerpräsident Micheal Martin. Unter anderem dürfen Bars und Restaurants wieder nach 20.00 Uhr offen bleiben, erklärt Justizministerin Helen McEntee auf Instagram. Sie weist darauf hin, dass eine Zunahme der Neuinfektionen nicht zu bedeutend mehr Intensivfällen geführt habe. Einige Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Läden sollen jedoch weiterbestehen.
  • 1/21/20225:54:57 PM

    Corona-Soforthilfen müssen in NRW später zurückgezahlt werden

    Zehntausende Kleinunternehmen in Nordrhein-Westfalen bekommen mehr Zeit für die Rückzahlung zu viel erhaltener Corona-Soforthilfen. Die Landesregierung will in der Kabinettssitzung am kommenden Dienstag beschließen, die Rückzahlungsfrist bei der NRW-Soforthilfe nochmals bis zum 30. Juni 2023 zu verlängern. Das berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, Samstagausgabe). "Da viele Branchen weiterhin von Einschränkungen belastet sind, ist die finanzielle Situation für zahlreiche Kleinbetriebe nach wie vor angespannt. Mit den nochmals verbesserten Rückzahlungsfristen geben wir ihnen weiteren Spielraum, um zuversichtlich nach vorne zu schauen und sich auf die Wiederbelebung des Geschäfts im Frühjahr vorzubereiten", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der WAZ.

    Mit der Soforthilfe hatten Land und Bund im Frühjahr 2020 rund 4,5 Milliarden Euro an etwa 430.000 Solo-Selbstständige, Freiberufler und kleinere Unternehmen ausgezahlt. Die je nach Betriebsgröße gestaffelten Hilfen zwischen 9000 Euro (bis 5 Mitarbeiter) und 25.000 Euro (bis 50 Mitarbeiter) wurden Antragstellern in NRW damals pauschal als Maximalbetrag überwiesen. Die tatsächlich entstandenen Pandemiefolgen in den Auftragsbüchern sollten nachträglich belegt werden.

    Die Abrechnung und Rückzahlung der staatlichen Hilfen war eigentlich bereits bis Ende 2020 vorgesehen, wurde aber wegen der anhaltend kritischen Corona-Lage von Bund und Ländern auf Ende 2022 verschoben. NRW geht nun darüber mit einer Fristverlängerung bis Mitte 2023 noch hinaus, um kleine Firmen nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Bisher haben bereits rund 119.000 Soforthilfe-Empfänger Rückzahlungen in Höhe von 879 Millionen Euro geleistet. Pinkwart forderte zudem vom Bund, die auf zwei Jahre begrenzte Tilgungsfreistellung für staatlich verbürgte Darlehen der Förderbank KfW um mindestens ein Jahr zu verlängern.
  • 1/21/20225:16:57 PM

    Italien: Fast 2000 Ärzte wegen fehlender Impfung suspendiert

    In Italien sind 1913 Ärzte und Zahnärzte vom Dienst suspendiert, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte die nationale Ärzte- und Zahnärztekammer (FNOMCeO) am Freitag mit. Die Mediziner haben bislang keinen Nachweis einer Impfung in das einheitliche digitale Erfassungssystem hochgeladen und können damit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Die Zahl der suspendierten Mediziner steigt damit an: Im November 2021 hatte die Kammer noch 1656 Fälle gemeldet und eigentlich gehofft, dass sich immer mehr Ärzte impfen lassen. In Italien gilt seit April 2021 eine Impfpflicht im Gesundheitswesen.

    Insgesamt haben aktuell mehr als 33.500 Ärzte ein unvollständiges Corona-Impfregister, wie FNOMCeO mitteilte. In diese Gruppe werden aber auch jene gezählt, die etwa wegen einer Genesung auf eine Impfdosis warten müssen, die im Ausland geimpft wurden oder die aus gesundheitlichen Gründen kein Vakzin erhalten können.

    Neben den suspendierten Ärzten fehlen dem italienischen Gesundheitssystem auch tausende andere Mitarbeiter. Etwa 6.000 Krankenschwestern und Pfleger sind aktuell suspendiert, weil sie nicht geimpft sind. Dazu kommen laut Aussage eines Sprechers der zuständigen Kammer (Fnopi) weitere mehr als 6.000 Angestellte, die mit Corona infiziert oder als Kontaktpersonen in Quarantäne sind.
  • 1/21/20225:05:40 PM

    Bundeskanzler Scholz verteidigt Vorgehen bei allgemeiner Impfpflicht

    In der Diskussion über eine allgemeine Corona-Impfpflicht hat Bundeskanzler Olaf Scholz die geplante Parlamentsabstimmung ohne Fraktionsvorgaben erneut verteidigt. Dies solle dazu beitragen, dass es "einen großen Konsens" ergeben werde, sagte der SPD-Politiker am Freitag nach einer Kabinettsklausur in Berlin. Er verwies darauf, dass angesichts der zu niedrigen Impfquote viele in der Politik, aber auch unter den Bürgern, ihre ablehnende Meinung geändert hätten. Deshalb sei es so wichtig, genau diesen Weg zu gehen und nicht über einen Antrag der Regierung.

    Olaf Scholz begrüßte, dass die auf den Weg gebrachte Diskussion jetzt "konkretisiert" werde. Sieben Abgeordnete von SPD, FDP und Grünen hatten am Freitag eine erste konkrete Initiative für eine Impfpflicht ab 18 Jahren gestartet, die auf mehr Schutz im Herbst und Winter zielen soll. Dafür wollen sie nach der für diesen Mittwoch geplanten Orientierungsdebatte im Parlament einen Entwurf erarbeiten.

    Mit Blick auf die Beratungen zwischen Bund und Ländern am Montag sagte Scholz, Maßnahmen wie 3G, 2G, Kontaktbeschränkungen und die Booster-Kampagne hätten gute Wirkung gehabt. Gegenwärtig habe Deutschland bei den Kontaktbeschränkungen wahrscheinlich die strengsten Regelungen im europäischen Vergleich und zugleich die erfolgreichste Booster-Kampagne in der EU auf den Weg gebracht. "Und diesen Weg, den werden wir im Wesentlichen weitergehen."

    Scholz sprach von einer geordneten, vernünftigen und unaufgeregten Diskussion bei den Corona-Maßnahmen zwischen Regierung, Ländern und Parlament. "Diesen Stil, den wollen wir auch gerne fortführen".
  • 1/21/20223:13:06 PM

    Polens Ex-Präsident Lech Walesa positiv auf Corona getestet

    Der polnische Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Ich kann es nicht glauben! Dreimal geimpft. Abstrich genommen. Ich bin infiziert", schrieb Lech Walesa am Freitag auf Facebook. Er habe Kopfschmerzen und Schwierigkeiten, seinen Körper warm zu halten, teilte der 78-Jährige mit.

    Der gelernte Elektriker war von 1980 bis 1990 Vorsitzender der Gewerkschaft "Solidarnosc" und als Arbeiterführer maßgeblich an der Überwindung des kommunistischen Regimes in Polen beteiligt. Von 1990 bis 1995 war er Präsident seines Landes.
  • 1/21/20223:11:16 PM

    Saarland: Verwaltungsrichter setzen 2G-Regel im Einzelhandel aus

    Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (OVG) hat die Zutrittsbeschränkung zu Einzelhandelsgeschäften nach der 2G-Regelung vorläufig außer Vollzug gesetzt. Damit gebe man einem Eilantrag mehrerer saarländischer Fachmärkte für Elektronikartikel statt, teilte das OVG in Saarlouis am Freitag mit. Die Entscheidung bedeute, dass im Saarland bis auf Weiteres die 2G-Regelung im Einzelhandel generell nicht mehr anzuwenden sei.

    Nach Auffassung des Oberverwaltungsgericht des Saarlandes "verstößt die Regelung gegen das aus dem Rechtsstaatsprinzip abgeleitete Gebot der Bestimmtheit von Normen". Von der Vorschrift seien nur Ladenlokale ausgenommen, deren Waren- oder Dienstleistungsangebot der Deckung des täglichen Bedarfs diene. Allerdings gelten auch für weitere Ladengeschäfte Ausnahmen.

    Es sei aber unklar, nach welchen Kriterien die Einzelhandelsbetriebe von der Ausnahmeregelung erfasst würden. Denn weder aus dem Ausnahmekatalog, noch aus der amtlichen Begründung ergäben sich einheitliche, objektivierbare Kriterien für den erweiterten Geltungsbereich der Regelung. Die Entscheidung ist unanfechtbar.

    Bund und Länder hatten die 2G-Regeln für den Einzelhandel Anfang Dezember bundesweit vereinbart. Für Niedersachsen kippte das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die Regeln bereits Mitte Dezember. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte die 2G-Regel für den Einzelhandel im Freistaat diese Woche außer Vollzug gesetzt.
  • 1/21/20222:04:44 PM

    Razzia bei Arzt: Gefälschte Impfausweise ausgestellt?

    Ein Arzt in Recklinghausen steht im Verdacht, gefälschte Corona-Impfausweise ausgestellt und die entsprechenden Impfdosen vernichtet zu haben. Der Mediziner soll von Juni bis Dezember 2021 in seiner Praxis in mehreren Fällen gegen Entgelt "bewusst wahrheitswidrig" eine Impfung bescheinigt haben, wie die Bochumer Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Tatsächlich habe er die dokumentierte Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung aber dem Verdacht zufolge nicht vollzogen, sondern die Impfdosen vernichtet, sagte eine Sprecherin.

    Das Ermittlungsverfahren richte sich gegen den Arzt "und andere", schilderte die Behörde, ohne dazu weitere Angaben zu machen. Im Kreis Recklinghausen und Umgebung seien am Freitag Privat- und Geschäftsräume des beschuldigten Mediziners durchsucht worden.

    Seit Ende November kann die Fälschung von Gesundheitsdokumenten in Deutschland härter bestraft werden: Es drohen Geldstrafen oder Haft bis zu zwei Jahren, in besonders schweren Fällen sogar bis zu fünf Jahren.
  • 1/21/20222:00:45 PM

    Klose appelliert: Pflegeheimbesucher sollen Testergebnis schon mitbringen

    Mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen hat Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) Besucher von Pflegeheimen dazu aufgerufen, einen aktuellen negativen Corona-Test selbst mitzubringen. "Damit helfen Sie dem in dieser Zeit ohnehin stark belasteten Personal in den Einrichtungen", sagte Klose am Freitag in Wiesbaden. "Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, sich zuvor in einer der zahlreichen Teststellen kostenlos testen zu lassen", lautete sein Appell an Angehörige, Freunde und Bekannte von Heimbewohnern. 
  • 1/21/20221:55:30 PM

    Steigende Zahlen für Söder kein Grund für Verschärfungen

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht keinen Anlass für Verschärfungen der Corona-Maßnahmen. "Die Zahlen steigen und zwar sprunghaft an. Es gibt aber immer noch keinen Anlass zur Panik oder Hysterie", sagt der CSU-Chef bei einer Pressekonferenz. Entscheidend sei die Belastung des Gesundheitssystems, die Lage dort müsse man weiter beobachten. Die Verläufe bei der Omikron-Variante seien milder als bei der Delta-Variante, zudem steige durch die Booster-Impfung der Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. 

    "Wir brauchen keinen Eifer darin neue Regeln zu finden. Wir sollten lieber einen Eifer entwickeln, möglichst rasch eine verlässliche Perspektive für eine Impfpflicht zu bekommen."

  • 1/21/20221:44:00 PM

    Knapp die Hälfte der Bevölkerung hat Booster-Impfung bekommen

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat fast die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag haben bisher 41,2 Millionen Menschen oder 49,6 Prozent der Bevölkerung eine solche Booster-Impfung bekommen. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron.
  • 1/21/202210:40:37 AM

    Rund 75 Prozent der deutschen Bevölkerung mindestens einmal geimpft


    75,3 Prozent der deutschen Bevölkerung haben sich bisher impfen lassen. Die Bundesregierung strebt bis zum Ende des Monats eine Impfquote von mindestens 80 Prozent an. Dazu fehlen aber noch gut 3,87 Millionen Impfungen. Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland sind noch ungeimpft. Die Zahl umfasst knapp 4 Millionen Kleinkinder, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt.

    Verbleiben noch etwa 16,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die geimpft werden könnten, wenn aus medizinischer Sicht nichts dagegen spricht (Schwangeren im ersten Trimester zum Beispiel wird oft geraten, noch abzuwarten).
  • 1/21/20228:51:59 AM

    Virologe Schmidt-Chanasit rechnet mit Ende der Welle in zwei Monaten


    Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit macht leichte Hoffnung auf eine Entspannung der derzeitigen Corona-Lage. Für eine sichere Beurteilung sei der Verlauf der derzeitigen Welle in den nächsten ein bis zwei Wochen entscheidend, sagt der Mediziner vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin der "Hamburger Morgenpost". "Momentan gehe ich davon aus, dass wir in den nächsten ein bis zwei Monaten aber damit durch sind." 

    Seiner Meinung nach müsse dann diskutiert werden, wie es weitergehe und ob die Phase der Endemie erreicht sei. Chanasit geht davon aus, dass es nach Omikron keine weitere Coronavirus-Variante geben wird, die schlimmere Auswirkungen als die bisherigen haben könnte: "Das ist sehr unwahrscheinlich."
  • 1/21/20228:04:18 AM

    Lauterbach rechnet mit täglich 400.000 Neuinfektionen im Februar


    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet für Mitte Februar mit mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag - im optimistischen Szenario. Sollten die Auffrischungsimpfungen keine lange Schutzwirkung haben, könnte die Zahl sogar auf mehr als 600.000 pro Tag steigen, hatte der SPD-Politiker nach Reuters-Informationen in einer Schalte mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern am Donnerstag gesagt.
  • 1/21/20227:06:16 AM

    Virologin Ciesek warnt vor absichtlichem Anstecken


    Wenn schon, denn schon, dann jetzt - diese Einstellung bezüglicher einer Infektion mit dem Coronavirus kann laut Virologin Sandra Ciesek gefährlich sein. Von Versuchen sich absichtlich mit dem Virus zu infizieren, rät sie dringend ab. "Es ist einfach für mich absurd, dass man überlegt, sich extra anzustecken", sagte Ciesek im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update". 

    "Man steckt sich ja auch nicht absichtlich mit Hepatitis C an, nur weil man es gut behandeln kann. Das ist einfach nicht der richtige Weg." Bei Omikron gebe es noch viele Unsicherheiten, was den Verlauf angeht. Zudem bleibe die hohe Belastung für das Gesundheitssystem.
  • 1/21/20226:07:54 AM

    Virologe fordert Kurswechsel in der Corona-Strategie

    Eine Zurücknahme fast aller Corona-Einschränkungen wie aktuell in Großbritannien lehnt der deutsche Virologe Klaus Stöhr für Deutschland ab. "Also jetzt alles zu öffnen, hört sich für mich ein bisschen so an wie vom rechten Straßengraben in den linken Straßengraben reinzufahren. Irgendwo ist die Fahrbahn ja in der Mitte und die finden glaube ich andere Länder besser."

    Die Corona-Strategien anderer Länder seien bei weitem fokussierter gewesen als in Deutschland, kritisiert Stöhr am Donnerstagabend in der Fernseh-Sendung rbb-SPEZIAL. "Die eigentliche Strategie sollte ja sein, in einer Pandemie die schweren Verläufe zu verhindern, also die Krankenhäuser, die Intensivstationen und die Friedhöfe leer zu halten, ohne den Blick für die Anderen zu verlieren. Das hat man in einigen Ländern gemacht, wo man sich wirklich fokussiert hat auf die Alten- und Pflegeheime, die stationären Pflegeeinrichtungen, die mobile Pflege und dort die Priorität gesetzt hat."
  • 1/21/20225:34:53 AM

    Australischer Hilfsgüterflug für Tonga wegen Coronafall gecancelt

    Das australisches Flugzeug mit Hilfsgütern an Bord musste auf dem Weg nach Tonga mitten im Flug umdrehen nachdem die Crew über einen positiven Coronavirus-Fall informiert worden war. Wie eine Sprecherin des australischen Verteidigungsministeriums mitteilt, hätten alle Besatzungsmitglieder vor dem Abflug einen negativen Antigen-Schnelltest abgegeben, jedoch zeigten PCR-Tests später ein positive Ergebnis. Die seit einem Vulkanausbruch und einem Tsunami verwüstete Südpazifiknation Tonga ist zwar dringend auf Hilfen angewiesen, jedoch verfolgt der coronafreie Inselstaat eine strenge Grenzkontrollpolitik und verlangt die kontaktlose Übergabe von Hilfsgütern, die seit Donnerstag per Flugzeug ankommen. Die Vorräte wurden nun auf einen anderen Flug verlegt.
  • 1/21/20225:26:18 AM

    Virologe Kekulé hält Impfpflicht für nutzlos - "Wenn Impfstoff gegen Omikron kommt, ist Omikron-Welle durch"

    Der Virologe Alexander Kekulé hat sich vehement gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. "Ich war schon bei der Delta-Variante gegen die allgemeine Impfpflicht, weil sie epidemiologisch nicht erforderlich war. Bei Omikron ist sie noch viel weniger angemessen", sagte er im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland" im Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach. Eine Pflicht zu Impfung hilft nach Ansicht Kekulés nicht: "Ich verstehe nicht, warum man Impfstoffe, die für die ursprüngliche Wuhan-Variante gemacht wurden, verpflichtend machen will für eine künftige Variante, von der man die Eigenschaften gar nicht kennt." Wenn der Impfstoff gegen Omikron ausgeliefert werde, sei die Omikron-Welle durch. Er gehe davon aus, dass die Herbst-Welle eher noch leichter verlaufen werde. "Dann sind wir mit der Pandemie im Sinne von sozialen und wirtschaftlichen Disruptionen durch. Dann wird es eine weitere Infektionskrankheit sein."
  • 1/21/20225:10:23 AM

    RKI meldet 140 160 Neuinfektionen und eine Inzidenz von 706,3

    Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 700 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 706,3 an.

    Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 638,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 470,6 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 140 160 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 92 223 Ansteckungen.

    Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 170 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 286 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8 460 546 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 3,56 an (Mittwoch: 3,34).
  • 1/20/20228:59:03 PM

    Insider: Lauterbach rechnet mit mindestens 400.000 Neuinfektionen am Tag

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet Mitte Februar mit mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag. Das sagte der SPD-Politiker nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in einer Schalte mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern. 

    Die Zahl 400.000 werde bei einer optimistischen Variante mit einer sehr guten Booster-Schutzwirkung erreicht, erklärte Lauterbach nach Angaben aus Verhandlungskreisen. In der pessimistischeren Variante mit einem schlechten Schutz durch die Auffrischungsimpfungen sei sogar mit täglichen Neuinfektionen bei mehr als 600.000 Personen zu rechnen. Lauterbach rechne auch mit einem erneuten starken Anstieg der Zahl der Corona-Intensivpatienten, die zuletzt gefallen war. Auch das Nachrichtenportal "The Pioneer" berichtet über die Lauterbach-Äußerungen mit der Zahl 400.000. 

  • 1/20/20228:46:38 PM

    RKI: Maximaler Ausschlag der Omikron-Welle nicht genau zu bemessen

    Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet, dass der maximale Ausschlag der Omikron-Welle in Deutschland durch Meldedaten nicht genau bemessen werden kann. "Die Größenordnung und die entscheidenden Trends in der epidemiologischen Entwicklung werden jedoch zuverlässig angezeigt", schreibt das RKI im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. Hintergrund für die vorübergehend unvollständiger werdende Erfassung von Infizierten sind etwa begrenzte Testkapazitäten und Personalressourcen wegen der hohen Fallzahlen, wie es hieß.

    Meldedaten bleiben laut Bericht "für das Management und Entscheidungen über Maßnahmen vor Ort während der Omikron-Welle weiter von hoher Bedeutung". Sie seien aber nicht allein zu betrachten, sondern zusammen mit Erkenntnissen aus weiteren Überwachungssystemen zu akuten Atemwegserkrankungen. Die Krankheitsschwere werde somit bedeutsamer für die Lage-Einschätzung.

    Daher werden im Bericht nun zusätzlich mehrere Inzidenz-Schätzungen zu Covid-19-Patientinnen und Patienten mit Krankheitssymptomen unterschiedlicher Schwere ausgewiesen. Beispielsweise wurde nun für die zweite Woche 2022 geschätzt, "dass in etwa 0,4 bis 1,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre und 0,5 bis 1,1 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren an Covid-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankte". Auch Inzidenzen von Arztbesuchen und Krankenhausbehandlungen vor dem Hintergrund von Covid-19 werden entsprechend geschätzt. Diese Angaben speisen sich aus verschiedenen Quellen, etwa auf Angaben aus der Bevölkerung zu Arztbesuchen.
  • 1/20/20227:40:05 PM

    Massiver Corona-Ausbruch bei Fußball-Zweitligist

    Fußball-Zweitligist Karlsruher SC wird von einer heftigen Corona-Welle überrollt. 16 Profis, vier Trainer und vier Personen aus dem Funktionsteam wurden am Donnerstag positiv getestet, der Klub möchte das Ligaspiel gegen den SV Sandhausen am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) daher verlegen lassen. Am Freitagvormittag werde ein entsprechender Antrag bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingehen, teilte der KSC am Donnerstagabend mit.
  • 1/20/20227:34:33 PM

    Mainz sagt Straßenkarneval ab

    In Mainz fällt wegen der Pandemie der Straßenkarneval am Fastnachtswochenende aus: Am Wochenende vom 24. bis 27. Februar werde es keine "Veranstaltungen mit Straßenfastnachtscharakter" geben, darauf haben sich am Donnerstag die Stadt und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) geeinigt.
  • 1/20/20227:00:00 PM

    Frankreich: Ab Mitte Februar wieder Nachtclubs geöffnet

    In Frankreich dürfen ab dem 16. Februar die Nachtclubs wieder öffnen. Das teilt Ministerpräsident Jean Castex mit und verweist auf den Beginn der Lockerungen der Corona-Beschränkungen.
  • 1/20/20226:31:37 PM

    Impfpflicht in Österreich kommt!


    Österreich führt eine allgemeine Impfpflicht zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ein. Das hat der Nationalrat am Donnerstag mit breiter Mehrheit beschlossen. Der Bundesrat, also die Länderkammer, muss dem Gesetz noch zustimmen. Mehr dazu hier: 
  • 1/20/20224:54:21 PM

    Weiter mehr als 100.000 Neuinfektionen pro Tag in Großbritannien

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Großbritannien verharrt über der Marke von 100.000. Offiziellen Daten zufolge wurden zuletzt binnen 24 Stunden 107.364 Menschen positiv auf das Virus getestet. 330 Personen starben, die sich binnen vier Wochen vor ihrem Tod infiziert hatten. Am Mittwoch waren rund 108.000 Neuinfektionen und 359 Tote bekanntgegeben worden, am Donnerstag vor einer Woche rund 109.000 neue Fälle und 335 Tote.
  • 1/20/20223:30:05 PM

    Bericht: Polizei nutzt Daten aus Luca-App für Ermittlungen

    Staatsanwaltschaften und Polizei haben einem Bericht zufolge seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren bundesweit auf persönliche Daten aus der Luca-App oder auf andere Formen der Corona-Kontakterfassung zurückgegriffen. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Nachrichtenportals "heute.de" unter allen Staatsanwaltschaften und Landesdatenschutzbeauftragten hervor. In mindestens fünf Fällen wurden die Daten verwendet, obwohl dem Bericht zufolge das Infektionsschutzgesetz dies zu dem Zeitpunkt nicht zuließ.
  • 1/20/20223:05:00 PM

    US-Corona-Medikament mit geringer Effizienz

    Die Corona-Pille Molnupiravir des US-Pharmakonzerns Merck & Co. hat in einer neuen Studie eine geringere Effizienz zur Vermeidung einer Hospitalisierung und von Todesfällen gezeigt. Das Risiko, aufgrund von Corona nach Einnahme der Tablette im Krankenhaus zu landen oder zu sterben sei mit dem Medikament 30 Prozent niedriger, teilte Merck mit. Vorläufige Daten im Oktober jedoch hatten auf ein um 50 Prozent verringertes Risiko hingedeutet.
  • 1/20/20222:47:50 PM

    Neue Variante in Belgien?

    In Belgien werden zwei auffällige Coronavirus-Proben untersucht. Dabei soll festgestellt werden, ob es sich um die neue Variante handele, die zuerst in Südafrika entdeckt worden sei, twittert der bekannte Virologe Marc Van Ranst. Die Proben seien auffällig, weil es sich bei ihnen nicht um die Delta-Variante des Virus handele, sagt er Reuters. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollten noch am Freitagnachmittag vorliegen.
  • 1/20/20221:25:30 PM

    Impfquote geht leicht zurück

    Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen geht leicht zurück. Sie lag am Mittwoch bei rund 610 000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht. Es seien am 17. November weniger registriert worden als zuvor. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 864 000, am Mittwoch vor Weihnachten knapp 1,2 Millionen.
  • 1/20/20221:09:40 PM

    Covid-19 als Berufskrankheit: Rekordzahlen bei der BGW

    Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist durch die Coronapandemie besonders gefordert: Gut 132.000 meldepflichtige Verdachtsmeldungen auf eine beruflich bedingte Covid-19-Erkrankung wurden ihr bis einschließlich 31.12.2021 gemeldet. Knapp 87.000 Fälle davon hat die BGW bisher als Berufskrankheit (BK) anerkannt. Noch sind nicht alle Fälle abgeschlossen, denn aufgrund der extrem hohen Fallzahl verzögert sich die Bearbeitung. Betroffene, bei denen Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten, erhalten besondere Unterstützung.
  • 1/20/202212:15:20 PM

    Hessen: Ministerpräsident Bouffier für eine begrenzte Rückkehr von Zuschauern bei Sport- und Kulturevents

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will sich bei den anstehenden Corona-Bund-Länder-Beratungen für eine begrenzte Rückkehr von Zuschauern bei Sport- und Kulturveranstaltungen einsetzen. Der Vorstoß sehe vor, dass sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bei Kultur- und Sportveranstaltungen unter bestimmten hygienischen Voraussetzungen eine Auslastung der Zuschauerkapazitäten von 25 Prozent hergestellt werden kann, sagte ein Regierungssprecher am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

    Diese Regelung sollte generell und nicht nur für den Profisport gelten. Wichtig sei, dass es bundesweit einheitliche Regelungen gibt. Die nächsten Bund-Länder-Beratungen zu den Corona-Maßnahmen sind für den kommenden Montag geplant.
  • 1/20/202211:53:48 AM

    Beschäftigte ohne Auffrischungs-Impfung können Entschädigungsanspruch verlieren

    Arbeitnehmer und Selbständige können ihren Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfällen verlieren, wenn sie keinen vollen Impfschutz durch eine Corona-Drittimpfung haben und in Quarantäne müssen. Das geht aus einer Expertise der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags hervor, die der Bundestag im Internet veröffentlicht hat und über die die «Bild»-Zeitung zuerst berichtet hat.
  • 1/20/202211:31:10 AM

    Herstellung von Mercks Anti-Corona-Pille auch in ärmeren Ländern

    Die Anti-Corona-Pille des US-Pharmakonzerns Merck kann künftig auch in ärmeren Ländern von lokalen Medikamentenherstellern produziert werden. Die von den Vereinten Nationen unterstützte Organisation Medicines Patent Pool (MPP) schloss mit Merck eine entsprechende Vereinbarung ab. 27 Unternehmen aus Indien, China und Staaten in Afrika, Asien und dem Nahen Osten könnten die Inhaltsstoffe herstellen sowie die Pille vor Ort fertigstellen, teilt MPP mit. Auch der Vertrieb in mehr als 100 ärmere Nationen solle so leichter sein. Die Entwickler des Mittels - neben Merck sind das die US-Firma Ridgeback Biotherapeutics und die Emory Universität - erhalten keine Lizenzgebühren von den lokalen Produzenten. "Das ist ein entscheidender Schritt, um den weltweiten Zugang zu einer dringend benötigten Covid-19-Behandlung zu gewährleisten", sagt MPP-Chef Charles Gore.
  • 1/20/202210:41:41 AM

    Großbritannien verteidigt Ende der Maskenpflicht


    Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid hat das Ende der Maskenpflicht für Schulkinder in England verteidigt. „Es ist schwieriger, Kinder zu unterrichten und hat Einfluss auf ihre Bildung, wenn sie zu jeder Zeit im Klassenraum Masken tragen müssen“, sagte Javid am Donnerstag dem Sender BBC Radio 4. Aufgabe der Regierung sei, eine ausgewogene und verhältnismäßige Entscheidung zu treffen, in diesem Fall im Interesse der Kinder. 

    Javid räumte ein, das Coronavirus sei noch immer weit verbreitet. Aber landesweit gingen Neuinfektionen sowie Krankenhauseinweisungen stark zurück. Premierminister Boris Johnson hatte am Vortag das sofortige Ende der Maskenpflicht in Schulen verkündet. 
  • 1/20/202210:10:59 AM

    Gesundheitsminister erwartet Hunderttausende Neuinfektionen pro Tag

  • 1/20/202210:02:32 AM

    Impftempo in Deutschland verliert an Schwung


    Die tägliche Impfleistung bleibt unter dem Niveau der Vorwoche: Im Lauf des gestrigen Tages wurden laut RKI-Impfquoten-Monitoring bundesweit insgesamt 609.660 Impfdosen verabreicht. (Am Mittwoch vergangener Woche waren es 863.670 Impfdosen.) Die einfache Impfquote der mindestens einmal Geimpften steigt von 75,2 auf 75,3 Prozent.

    Die Grundimmunisierten-Quote (früher "komplett geimpft", also in der Regel zweifach geimpft) steigt von 72,9 auf 73,1 Prozent. Die Booster-Quote, also der Anteil der Bevölkerung, der bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, erhöht sich von 48,3 auf 48,9 Prozent.
  • 1/20/202210:01:18 AM

    Holocaust-Überlebende kritisieren Schoah-Vergleiche mit Corona-Regeln

    Holocaust-Überlebende haben zunehmende Vergleiche ihres Leids mit Maßnahmen während der Corona-Pandemie angeprangert. Die Organisation Combat Antisemitism Movement (CAM) veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht zur Trivialisierung des Holocaust im Internet innerhalb der letzten zwei Jahre. Seit Anfang 2020 seien mehr als 60 Millionen Online-Aktivitäten identifiziert worden, die Pandemie-Themen mit Holocaust-Terminologie verknüpften.

    Die Verharmlosung des Holocaust sei zunehmend Teil des Mainstreams, hieß es in dem CAM-Bericht. «Oft durch Politiker angeheizt, marschieren Demonstranten mit gelbem Davidstern durch die Straßen ihrer Städte.» Politiker in Europa, den USA und Israel hätten Beschränkungen während der Pandemie mit dem Vorgehen der Nazis gegen Juden verglichen.
  • 1/20/20229:07:57 AM

    Studie: Viele unter 30-jährige fühlen sich körperlich fitter als vor der Pandemie 

    Die Psyche der unter 30-Jährigen Deutschen hat während der Pandemie gelitten, aber zumindest körperlich fühlen sie sich fit: Die Hälfte der unter 30-Jährigen kümmert sich heute mehr um die eigene Gesundheit als vor der Corona-Krise. Insgesamt passen 57 Prozent der Generation Z im Alltag ganz bewusst auf ihre Gesundheit auf - besonders junge Menschen mit Abitur oder Studium. Dies gilt noch mehr für Männer (63 Prozent) als für Frauen (51 Prozent) in Deutschland. Entsprechend beurteilen 35 Prozent der Männer und 22 Prozent der Frauen ihren körperlichen Zustand als besser als vor der Pandemie. Dies sind Ergebnisse der Studie "Generation Z & Health" der pronova BKK, für die 1.000 junge Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren befragt wurden.
  • 1/20/20228:45:35 AM

    Anreize zum Impfen: Österreich plant Impflotterie


    Zusätzlich zur geplanten Corona-Impfpflicht in Österreich sollen finanzielle Anreize die Menschen zur Immunisierung bewegen. Vor der parlamentarischen Abstimmung über die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren kündigte die konservativ-grüne Koalitionsregierung am Donnerstag gemeinsam mit den oppositionellen Sozialdemokraten eine Impflotterie an. 

    Bei der Lotterie sind pro Teilimpfung 500 Euro zu gewinnen, die als Gutscheine in Gastronomie oder im Handel eingelöst werden können. Teilnehmen können nicht nur Spätentschlossene, sondern auch jene, die schon geschützt sind. Rund jeder zehnte Stich soll so belohnt werden.
  • 1/20/20228:28:08 AM

    Ab Februar in Thailand wieder Einreise ohne Quarantäne möglich


    Thailand erlaubt ab dem 1. Februar wieder eine Einreise ohne Corona-Quarantäne. Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Reisende könnten ab kommenden Monat im Rahmen des "Test-and-go"-Konzepts einreisen, sage der Sprecher der thailändischen Corona-Taskforce, Taweesin Visanuyothin. 

    Das heißt, sie müssen sich am ersten Tag ihrer Einreise auf das Coronavirus testen lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in einem Hotel isolieren. Am fünften Tag des Aufenthalts ist demnach ein weiterer Corona-Test fällig. Außerdem müssen Thailand-Touristen eine Nachverfolgungs-App herunterladen.
  • 1/20/20228:19:48 AM

    Wegen Impfpflicht: Caritas fürchtet Kündigungen im Gesundheitsbereich


    Der Deutsche Caritasverband rechnet angesichts der Einführung einer Impfpflicht im Gesundheitsbereich zum 15. März mit vermehrten Kündigungen in Pflegeheimen. Vor allem Einrichtungen in Bundesländern mit geringer Impfquote wie in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Teilen Bayerns und Baden-Württembergs könnten betroffen sein, sagte die Präsidentin des Wohlfahrtsverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“.

    Von dort sei zu hören, dass es Kolleginnen und Kollegen gebe, die eher ihre Stelle in der Altenpflege oder Behindertenhilfe aufgeben werden, als sich impfen zu lassen, sagte Welskop-Deffaa. „Sie suchen und finden neue Arbeitsplätze etwa im Einzelhandel und kommen damit dem Gesundheitsamt zuvor.“
  • 1/20/20228:05:16 AM

    Bremen: Höchste Inzidenz aller Bundesländer, aber sinkende Tendenz

    Bremen ist nach wie vor Spitzenreiter bei der Corona-Inzidenz unter den Bundesländern - der Wert ist aber am Donnerstag weiter leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag er bei 1294,9, nachdem am Mittwoch 1295,6 Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet worden waren. Laut RKI gab es im kleinsten Bundesland Bremen 2074 bestätigte Neuinfektionen und drei neue Todesfälle.
  • 1/20/20227:21:57 AM

    Berlin: Gewerkschaft besorgt wegen vieler Ausfälle

    Gewerkschaftssprecher Benjamin Jendro sagte am Donnerstag im Inforadio vom rbb, die Kurve der Ausfälle zeige momentan "deutlich nach oben". Aktuell sei man handlungsfähig. "Aber wir betrachten die nächsten Wochen schon mit Sorge." Irgendwann komme auch die Berliner Polizei an ihre Grenzen. Deswegen müsse man schauen, dass man die Einsätze der Polizei priorisiere.
  • 1/20/20227:02:42 AM

    Studie zu Muttermilch: Mütter mit Covid-19 können bedenkenlos stillen

    Mit steigenden Omikron-Infektionszahlen wächst auch die Sorge vieler stillender Mütter: Könnten sie im Falle einer Ansteckung das Coronavirus mit der Muttermilch an ihr Baby weitergeben? Eine US-amerikanische Studie scheint hier erneut Entwarnung zu geben: Es gebe keine Hinweise darauf, dass kürzlich infizierte Mütter durch das Stillen ansteckende Viren aufs Kind übertragen, berichten die Mediziner im Fachblatt «Pediatric Research». Die Studie ist zwar sehr klein, bestätigt aber Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der deutschen Nationalen Stillkommission. Infizierte Mütter sollten beim Stillen indes einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.

    Auf Basis der bisherigen Erkenntnisse raten sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die deutsche Nationale Stillkommission (NSK) am Max-Rubner-Institut Müttern, während einer Corona-Infektion weiter zu stillen, dabei jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Mütter, die mit Corona infiziert oder möglicherweise infiziert seien, sollten beim Stillen durch gründliches Händewaschen vor und nach dem Kontakt mit dem Kind und durch Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Virusübertragung minimieren, heißt es dazu in einer NSK-Stellungnahme. Zudem werde für infizierte oder möglicherweise infizierte Personen, die mit Kindern in Kontakt stehen, das Reinigen und/oder Desinfizieren von kontaminierten Oberflächen empfohlen.
  • 1/20/20226:44:22 AM

    Das Gesundheitsministerium informiert über Auffrischungs-Impfungen

  • 1/20/20226:32:06 AM

    Infektiologe wünscht sich Ausweitung der Impfpflicht für mehr Berufsgruppen

    Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner will eine schnelle Corona-Impfpflicht für verschiedene Berufsgruppen, um die Impflücke rasch zu schließen. «Eine erweiterte berufsgruppenbezogene und temporäre Impfpflicht kann dabei helfen, wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren», der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. Sie müsse vor allem für Mitarbeiter wichtiger Infrastrukturen wie Polizei und Feuerwehr gelten, aber auch für Lehrkräfte.

    «Mein persönlicher Wunsch ist, dass wir die einrichtungsbezogene Impfpflicht so schnell als möglich auf kritische Infrastrukturen wie Polizei, Feuerwehr und Schulen ausweiten. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht kann schneller umgesetzt werden. Bei einer allgemeinen Impfpflicht bin ich nicht sicher, ob wir das mit allen erforderlichen Diskussionen schnell hinkommen», sagte Wendtner.
  • 1/20/20226:03:20 AM

    Valneva - Corona-Impfstoffkandidat wirkt gegen Omikron-Variante

    Der vor einer möglichen Zulassung stehende Corona-Impfstoff des französisch-österreichischen Biotechunternehmens Valneva wirkt einer Studie zufolge auch gegen die Omikron-Variante. Die Ergebnisse einer ersten Laborstudie zeigten, dass Serumantikörper, die nach drei Dosen gebildet wurden, die Omikron-Variante neutralisieren, teilte der Konzern am Mittwochabend mit.