Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Mehr als die Hälfte der Deutschen ist jetzt geboostert

  • 1/27/202211:27:09 AM

    Mindestens 43 Millionen Menschen haben Booster-Impfung erhalten

    Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Mindestens 43 Millionen Menschen (51,7 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Donnerstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. In Deutschland sind am Mittwoch rund 458 000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden.
    Mindestens 75,6 Prozent der Bevölkerung (62,9 Millionen Menschen) sind bislang einmal geimpft. Die Bundesregierung strebt 80 Prozent Erstgeimpfte bis Ende Januar an. Das Ziel scheint zunehmend unrealistisch.
    Mindestens 73,7 Prozent der Bevölkerung (61,3 Millionen) haben nach RKI-Angaben einen vollständigen Grundschutz erhalten. Dafür sind in der Regel zwei Impfdosen nötig. Noch zählt das RKI auch Menschen mit, die nur eine Dosis des Johnson-&-Johnson-Präparats erhalten haben, - allerdings wird das gerade umgestellt. Künftig sollen Johnson-&-Johnson-Geimpfte erst nach einer zweiten Impfdosis - möglichst mit einem mRNA-Impfstoff wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna - als vollständig geimpft gelten.
    Nicht geimpft sind derzeit 24,4 Prozent der Bevölkerung (20,3 Millionen Menschen). Für 4,8 Prozent (vier Millionen) dieser Menschen im Alter von 0 bis 4 Jahren steht bisher kein zugelassener Impfstoff zur Verfügung.
    Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestquoten zu verstehen sind, "da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann". Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.
  • 1/27/20223:47:00 PM

    Darum sterben mehr Männer an Corona


  • 1/27/20223:27:00 PM

    Kommunen melden Probleme bei Übermittlung von Corona-Fallzahlen

    Seit Tagen melden Städte und Kreise Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen. Bei der von Gesundheitsämtern genutzten Software sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) Verbesserungen erforderlich. Es gehe "neben der Behebung von aktuellen Problemen in der Software auch um Verbesserungen der Benutzerführung, damit Vorgänge einfacher und schneller bearbeitet werden können", teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit.

    Darüber hinaus gehe es "um technische Ertüchtigungen, damit die großen Datenmengen insgesamt bewältigt werden können". Das RKI sei in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und unterstützte sie.

    Mitarbeiter in etlichen Gesundheitsämtern hatten sich in den vergangenen Wochen beschwert, dass "SurvNet" zum Teil so langsam auf Eingaben reagiere, so dass die Software oft unbrauchbar sei. Außerdem stürze sie häufig ab. Das SurvNet-System wird von vielen der rund 400 Gesundheitsämter verwendet, um ihre Daten an 16 Landesgesundheitsämter zu übermitteln. Dort werden die Daten noch einmal aufbereitet, bevor sie dann an das RKI gehen.

    Die RKI-Sprecherin betonte, das Institut habe den Überblick über die übermittelten Fälle, könne jedoch "keinen systematischen Überblick darüber geben, wie viele Meldungen in den Gesundheitsämtern nicht zeitnah verarbeitet werden können". Es sei dem RKI bekannt, dass es aufgrund der sehr hohen Anzahl der Meldungen in den Ämtern zu einem Rückstau komme. Dies sei auch in den Ämtern ohne eventuelle Softwareprobleme der Fall.
  • 1/27/20223:12:00 PM

    Herzmuskelentzündungen bei geimpften Jugendlichen in Israel sehr selten

    Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen das Coronavirus sind nach neuen Zahlen des israelischen Gesundheitsministeriums schwere Nebenwirkungen insgesamt sehr selten. In der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen wurde laut dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht etwa bei rund 900.000 Impfungen in 15 Fällen eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) gemeldet.

    Zwölf der Fälle traten nach der zweiten Impfdosis auf. Nur eine der Betroffenen war weiblich. Der Verlauf in der Altersgruppe war nach Angaben des Ministeriums zumeist relativ milde, alle Patienten konnten nach einigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

    In der Gruppe der Fünf- bis Elfjährigen gab es demnach keinen einzigen Fall von Myokarditis nach einer Impfung. Das vergleichsweise höchste Risiko hatten dagegen junge Männer im Alter von 16 bis 24 Jahren nach der zweiten Impfdosis. Bei den 16- bis 19-Jährigen lag es statistisch bei einem Fall von 6.638 Geimpften, bei den 20- bis 24-Jährigen bei einem Fall von 9.574 Geimpften. Das geringste Risiko hatten Frauen ab 30 Jahren nach der ersten Impfdosis, mit einem Fall von mehr als einer Million Geimpften.

    Die Gefahr einer Myokarditis, die bei Ungeimpften durch eine Corona-Erkrankung verursacht wird, gilt jedoch insgesamt als deutlich höher als die durch eine Impfung.

    In Israel wird überwiegend mit dem Präparat von Biontech/Pfizer geimpft. Im Mai vergangenen Jahres hatte die Impfung von 12- bis 15-Jährigen begonnen, im November von Fünf- bis Elfjährigen. Rund 60 Prozent der Jugendlichen und 20 Prozent der Kinder in Israel sind bisher geimpft.

    Die Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn der Impfungen und bis zum 17. Januar erhoben. Dabei ging es um alle Nebenwirkungen in allen Altersgruppen.
  • 1/27/20223:09:30 PM

    Berliner Abgeordnetenhaus verlängert epidemische Lage 

    Wegen der hohen Corona-Zahlen infolge der Omikron-Welle hat das Berliner Abgeordnetenhaus die sogenannte epidemische Lage verlängert. Sie war am 21. Dezember ausgerufen worden und bisher bis zum 31. Januar befristet. Nach der Entscheidung des Parlaments vom Donnerstag gilt sie nunmehr bis zum 31. März. Der Senat könnte auf Basis des Beschlusses zum Beispiel neue Beschränkungen beschließen, falls die Infektionslage das erfordert. Nach letzten Angaben der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) ist das momentan aber nicht geplant.

    Für die Verlängerung der epidemischen Lage stimmten die Koalition aus SPD, Grünen und Linken sowie die CDU. Die AfD stimmte dagegen, die FDP enthielt sich.
  • 1/27/20223:00:00 PM

    Kann die Corona-Impfung den weiblichen Zyklus beeinflussen?


  • 1/27/20222:50:00 PM

    Litauen: Erstmals mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen

    Litauen hat den zweiten Tag in Folge einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Mit 10.630 registrierten Fällen binnen 24 Stunden wurde dabei am Donnerstag erstmals ein fünfstelliger Wert erfasst - 9.490 waren es am Vortag. Der 14-Tage-Inzidenzwert stieg damit nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Vilnius auf 2.985 Infektionen pro 100.000 Einwohner - der höchste Wert in dem baltischen EU-Land mit knapp drei Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie. 

    Nach Behördenangaben gehe die große Mehrzahl der neuen Fälle auf die  besonders ansteckende Omikron-Variante zurück. Gesundheitsminister Arunas Dulkys halte neue Corona-Regeln für vorerst nicht notwendig. Die Pandemie könne mit den gegenwärtigen Beschränkungen eingedämmt werden, sagte er.
  • 1/27/20222:40:00 PM

    US-Wirtschaft wächst 2021 so stark wie seit Jahren nicht mehr - trotz Corona-Pandemie: 

    Die Corona-Krise hatte 2020 zum Schrumpfen der US-Wirtschaft geführt. Im vergangenen Jahr hat die weltgrößte Volkswirtschaft wieder ein deutliches Wachstum verzeichnet - das stärkste seit Jahrzehnten.

    Die US-Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um starke 5,7 Prozent gewachsen und damit so stark wie seit 1984 nicht mehr. Das teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington auf Basis einer ersten Schätzung mit. Das Wachstum sei besonders durch gestiegene Verbraucherausgaben, Anlageinvestitionen, Exporte und Investitionen in Lagerbestände angetrieben worden, hieß es. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg damit auf rund 22,99 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2020 war die US-Wirtschaft wegen der Corona-Krise eingebrochen, das BIP war damals um 3,5 Prozent geschrumpft. 1984 lag das Wachstum bei 7,2 Prozent.
  • 1/27/20222:30:00 PM

    Holocaust-Überlebende: Bestimmte Impfgegner sind Demokratie-Feinde

    Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer hat sich entsetzt über einzelne Impfgegner in Deutschland geäußert, die Vergleiche zur NS-Zeit ziehen. Die 100-Jährige bezeichnete jene Demonstranten, die den sogenannten Judenstern nutzen, als "neue Feinde der Demokratie". "Heute sehe ich, wie die Erinnerung an das, was geschehen ist, politisch missbraucht, manchmal sogar verhöhnt und mit Füßen getreten wird", sagte sie am Donnerstag bei einer Rede zum Holocaustgedenktag im Brüsseler Europaparlament. Ungläubig müsse sie mit ihren mehr als hundert Jahren sehen, wie Symbole der Ausgrenzung der Juden durch die Nazis heute von neuen Feinden der Demokratie auf offener Straße schamlos benutzt würden, um sich selbst als Opfer zu stilisieren.

    Das gelbe Hexagramm war eine den Juden von den Nationalsozialisten aufgezwungene Kennzeichnung, um die Minderheit zu stigmatisieren. Das Symbol war in der Vergangenheit immer wieder von Menschen auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gezeigt worden.
  • 1/27/20222:17:40 PM

    Grünes Licht für Anti-Corona-Pille Paxlovid:

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl am Donnerstag eine bedingte Zulassung des Mittels zum Einsatz bei Erwachsenen mit dem Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs. Mit der Zulassung von Paxlovid seien in der EU nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen. Paxlovid habe das Potenzial, für Patienten mit dem Risiko schwerer Verläufe einen echten Unterschied zu machen.
  • 1/27/20222:10:00 PM

    Booster-Impfungen könnten mehrere Hunderttausend Krankenhauseinlieferungen in Europa vermeiden

    Mit der bis Anfang Januar erreichten Booster-Rate sei eine Reduzierung der Fälle in der EU, Norwegen, Island und Liechtenstein um 500.000 bis 800.000 möglich, teilt die EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit. 

    Rund 70 Prozent der EU-Bürger sind bislang vollständig geimpft, davon hat die Hälfte zusätzlich einen Booster erhalten. Würden alle bereits Geimpften die dritte Impfung in Anspruch nehmen, könnte die Zahl der Hospitalisierungen noch niedriger ausfallen, sagt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
  • 1/27/20221:49:45 PM

    Auch in Luxemburg steigen die Zahlen: Corona-Inzidenz von mehr als 2.400

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Luxemburg weiter gestiegen. In der vergangenen Kalenderwoche betrug die Inzidenz bei den neuen Ansteckungen pro 100.00 Einwohner 2.409, wie das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag mitteilte. In der Woche zuvor hatte der Wert bei 1.848 gelegen. Am höchsten lag die Inzidenz bei Kindern bis 14 Jahren - mit einem Wert von 5.320. 

    Bei den Krankenhauseinweisungen waren laut Bericht 20 von 58 Patienten auf der Normalstation nicht geimpft. Auf der Intensivstation waren zehn von 14 Patienten nicht gegen das Coronavirus geimpft. Das Durchschnittsalter der Personen, die positiv auf das Virus diagnostiziert wurden, betrug 28 Jahre.
  • 1/27/202212:59:59 PM

    Sicherheitsleute stehlen Blanko-Impfpässe aus Impfzentrum

    Aus dem Impfzentrum des Rheingau-Taunus-Kreises sollen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes massenhaft unausgefüllte Impfausweise und dazugehörige Aufkleber gestohlen haben. Die Formulare versahen sie mit gefälschten Stempeln und Unterschriften und verkauften sie, wie die Polizei in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Demnach stellten der 32 Jahre alte Hauptverdächtige und seine drei Komplizen zudem Bescheinigungen über nicht durchgeführte Corona-Schnelltests aus.
  • 1/27/202212:53:44 PM

    Grünen-Vorsitzkandidatin Lang positiv auf Corona getestet

    Vor dem für sie so wichtigen Bundesparteitag hat sich die Kandidatin für den Grünen-Vorsitz, Ricarda Lang, mit dem Coronavirus infiziert. Das habe ein PCR-Test am Mittwochabend ergeben, schrieb Lang am Donnerstag auf Twitter. «Zum Glück bin ich dreifach geimpft, mir geht es gut und ich verspüre keine Symptome.» Ihre Bewerbungsrede für die Wahl zur neuen Grünen-Chefin beim Parteitag am Samstag werde sie digital halten.
  • 1/27/202212:51:54 PM

    Hongkong verkürzt Quarantäne für Einreisende auf 14 Tage

    Hongkong reduziert die Quarantäne-Dauer bei Einreise um sieben auf 14 Tage. Die Änderung gelte ab dem 5. Februar, sagt Regierungschefin Carrie Lam. Diplomaten und die Finanzbranche hatten zuvor die Länge der Quarantäne kritisiert, sie schade dem Wettbewerb. Sie beuge sich nicht dem Druck Anderer, sagt Lam. Es habe sich gezeigt, dass Omikron eine recht kurze Inkubationszeit habe. Bislang müssen Einreisende aus über 160 Ländern auf eigene Kosten 21 Tage in Hotel-Quarantäne. Für welche Länder die neue Regelung gilt, gibt Lam noch nicht bekannt.
  • 1/27/202212:17:01 PM

    Luftfahrtbranche: Noch keine alarmierenden Personalprobleme wegen Krankschreibungen

    Trotz der Omikron-Welle gibt es in der Luftfahrtbranche einem Verband zufolge derzeit keine flächendeckenden Personal-Problemen aufgrund von Krankheitsausfällen. "Hier ist sicherlich nicht Alarmstimmung - Vorsicht ja", sagt Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Die Schutz- und Hygienemaßnahmen im Luftverkehr helfen demnach, dass die Abläufe auch vor dem Hintergrund der Corona-Variante Omikron möglichst unverändert fortgesetzt werden. Vereinzelt hätten Transporte im Frachtgeschäft zurückgestellt werden müssen - nicht aber in hochsensiblen Bereichen. Insgesamt sei die Lage derzeit zwar herausfordernd, aber für die Unternehmen im Wesentlichen organisierbar.
  • 1/27/202212:08:18 PM

    Italien will Einreise-Regeln lockern

    Italien-Urlauber können ab Februar mit gelockerten Corona-Einreiseregeln rechnen. Ab dem 1. Februar brauchen Reisende aus den EU-Ländern lediglich entweder einen negativen Corona-Test oder einen Impf- oder Genesungsnachweis, wenn sie nach Italien kommen, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag auf Nachfrage erklärte. Gesundheitsminister Roberto Speranza habe dazu eine Anordnung unterzeichnet.
  • 1/27/202211:36:43 AM

    Hamburger Polizei verbietet erneut große Corona-Demonstration

    Die Hamburger Polizei hat eine für kommenden Samstag angemeldete Demonstration von 11 000 Corona-Maßnahmen-Gegnern verboten. Als Hauptgrund nannte Polizeisprecher Holger Vehren am Donnerstag den Infektionsschutz. Der Anmelder, ein Verein, habe die Demo unter das Motto «Gegen die Maskenpflicht und sonstige Corona-Maßnahmen» gestellt und deutlich gemacht, dass er den Demonstrationszug rund um die Binnenalster ohne Masken abhalten wolle. Er habe sich in Gesprächen auch nicht kooperationsbereit gezeigt, sagte Vehren der Deutschen Presse-Agentur.
  • 1/27/202211:25:15 AM

    51,7 Prozent der Deutschen haben die Auffrischungsimpfung erhalten

    Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Mindestens 43 Millionen Menschen (51,7 Prozent) seien inzwischen geboostert, teilte das Robert Koch-Institut am Donnerstag mit. Das ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der besonders ansteckenden Virusvariante Omikron. In Deutschland sind am Mittwoch rund 458 000 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden.
  • 1/27/202210:50:00 AM

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wirbt dafür, die Corona-Impfung mit einer Grippe-Impfung zu verbinden

  • 1/27/202210:26:46 AM

    Notfallmediziner: Aktuell keine Probleme auf Intensivstationen, aber auf Normalstationen

    Die Zahlen befeuern die Debatte, wie stark das Gesundheitssystem durch die Omikron-Welle und die weiter erwartete Steigerung der Neuinfektions-Zahlen betroffen sein wird. Uwe Janssens, Präsidiumsmitglied der Divi-Vereinigung der Notfall- und Intensivmediziner, sagte zu Reuters, dass die Intensivstationen derzeit nicht das Problem seien. Das könnte sich in drei Wochen aber ändern, warnte Janssens. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Krankenhäusern war am Mittwoch auf 2333 gesunken.

    Ein Problem gebe es aber auf den Normalstationen, sagte Janssens. Auch die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft hatte hier einen deutlichen Anstieg der Corona-Patientenzahlen gemeldet. Janssens warnte, dass bei Zahlen über 300.000 Infektionen am Tag Probleme "für die gesamte kritische Infrastruktur in Deutschland" auftreten würden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte vergangene Woche davon gesprochen, dass die Zahl der Positiv-Tests Mitte Februar bei einer optimistischen Annahme auf mehr als 400.000, vielleicht auch 600.000 täglich steigen dürfte.
  • 1/27/202210:22:40 AM

    Die Teststrategien an den Grundschulen haben sich geändert. Hier ein Überblick:

  • 1/27/20229:48:06 AM

    Omikron-Welle bremst die Wirtschaft aus

    Deutschland steuert dem Berliner DIW zufolge inmitten der Omikron-Welle in eine Konjunkturflaute. Das signalisiert das Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), das im Januar leicht nachgibt. Nachdem es im vierten Quartal 2021 noch knapp über der 100-Punkte-Schwelle lag, ist es mit einem Indexstand von 99,5 Punkten für das erste Quartal 2022 nun darunter gefallen, wie die Forscher am Donnerstag mitteilten. Die Wirtschaftsleistung dürfte dem DIW zufolge bereits Ende 2021 etwas geschrumpft sein – Details dazu veröffentlicht das Statistische Bundesamt am Freitag.
  • 1/27/20228:16:28 AM

    Israel beginnt mit der vierten Impfung

    Israel beginnt mit der vierten Impfung gegen das Coronavirus für Erwachsene mit Vorerkrankungen. Betroffene mit Risikofaktoren für schwere Erkrankungen bei einer Corona-Infektion sowie ihre Betreuer könnten sich nun erneut impfen lassen, teilte des Gesundheitsministerium am Mittwochabend mit. Außerdem berechtigt seien Erwachsene, die bei ihrer Arbeit einer besonderen Gefährdung für eine Infektion ausgesetzt sind. Dies habe Generaldirektor Nachman Asch entschieden. Voraussetzung für die vierte Impfung sei nur, dass die dritte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.
  • 1/27/20227:49:31 AM

    Studie: Corona-Sterberisiko unter populistischen Regierungen höher

    In Ländern mit populistischen Regierungen ist das Corona-Sterberisiko einer Studie zufolge deutlich höher als anderswo. Die Übersterblichkeit sei dort im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie in nicht-populistisch regierten Ländern, geht aus dem am Donnerstag unter Mitwirkung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) entstandenen Forschungspapier hervor. "Die Zahlen sind eindeutig: Populisten sind in der Corona-Pandemie die klar schlechteren Krisenmanager und für viele vermeidbare Tote in den von ihnen regierten Ländern verantwortlich", sagte IfW-Experte Michael Bayerlein, der zu Populismus forscht.

    Die sogenannte Übersterblichkeit – also die Anzahl an Todesfällen oberhalb des Wertes, der auch ohne die Pandemie zu erwarten gewesen wäre – liegt in nicht populistisch geführten Ländern bei gut acht Prozent. In populistisch geführten Ländern sind es der Studie nach hingegen fast 18 Prozent. Insgesamt elf Regierungen stuften die Autoren dabei als populistisch ein - darunter die in Polen, der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, Brasilien und Indien. Bei sonst 100 Todesfällen verursache die Corona-Pandemie dort 18 zusätzliche Tote, so das Fazit. Im Durchschnitt aller betrachteten Ländern liegt demnach die Übersterblichkeit bei zehn Prozent: Statt sonst 100 seien durch die Pandemie 110 Sterbefälle zu verzeichnen.
  • 1/27/20227:28:57 AM

    Auch Moderna startet klinische Studie mit Omikron-Impfstoff

    Nach Biontech und Pfizer hat auch der US-Biotechkonzern Moderna eine erste klinische Studie mit einem an die Omikron-Virusvariante angepassten Corona-Impfstoff gestartet. Das Vakzin soll bei Erwachsenen ab 18 Jahren getestet werden, wie Moderna mitteilte. Geprüft wird er in zwei Gruppen: Zum einen bei Erwachsenen, die zwei Dosen des derzeitigen Moderna-Impfstoffs erhalten haben, zum anderen bei Erwachsenen, die darüber hinaus auch eine Auffrischimpfung mit dem bestehenden Moderna-Impfstoff bekommen haben. In beiden Gruppen sollen jeweils rund 300 Probanden teilnehmen. Die Studie soll an bis zu 24 Standorten in den USA stattfinden. Die Omikron-Variante ist in den USA aktuell für fast alle Corona-Infektionen verantwortlich.
  • 1/27/20226:48:04 AM

    Kliniken setzen bei Beschäftigten auf Impf-Überzeugungsarbeit und Novavax

    Die Krankenhäuser in Deutschland setzen bis zum Inkrafttreten der Impfpflicht für ihre Beschäftigten am 15. März auf Überzeugungsarbeit. "Wir hoffen auch, dass Einige den neuen Impfstoff Novavax in Anspruch nehmen und sich damit die Zahlen der Ungeimpften noch reduzieren", sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, im ZDF. "Aber wer nach dem 15. März noch ungeimpft ist, muss damit rechnen, dass er zunächst dann freigestellt wird von der Arbeit und zwar ohne Lohnfortzahlung." Danach werde das Gesundheitsamt den Fällen nachgehen, was einige Zeit in Anspruch nehmen werde. "Das sind natürlich Probleme, die uns dann zusätzlich ins Haus stehen", so Gaß.
  • 1/27/20226:20:50 AM

    Tschechien: Erstmals mehr als 50.000 Neuinfektionen

    Tschechien meldet erstmals mehr als 50.000 Corona-Neuinfektionen und damit den dritten Tag in Folge einen neuen Höchstwert. Das Gesundheitsministerium registriert in dem Land mit rund 10,7 Millionen Einwohnern binnen 24 Stunden 54.685 neue Ansteckungen.
  • 1/27/20225:27:39 AM

    NRW: Zahl der Infizierten in Gefängnissen steigt

    Auch in nordrhein-westfälischen Gefängnissen gibt es immer mehr mit dem Cornavirus infizierte Insassen und Beschäftigte. So befanden sich zur Wochenmitte nach Angaben des Justizministeriums 231 Gefangene aufgrund eines positiven Corona-Tests in Isolation. Zudem seien aktuell 197 Bedienstete mit dem Virus infiziert. Zum Vergleich: Im gesamten Dezember 2021 waren es 110 Gefangene und 95 Bedienstete.
  • 1/27/20225:24:33 AM

    Peking verschärft vor Olympischen Spielen Beschränkungen

    China schränkt den Bewegungsradius der Menschen in weiten Teilen der Hauptstadt Peking trotz sinkender Fallzahlen weiter ein. Nach Angaben der Regierung soll damit das Virus-Risiko wenige Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele gesenkt werden. Der Pekinger Bezirk Fengtai teilt mit, dass die Bewohner ihre Wohnungen nur aus wesentlichen Gründen verlassen dürfen und sich täglich einem Corona-Test unterziehen müssen.
  • 1/27/20225:07:33 AM

    Erstmals über 200 000 Neuinfektionen gemeldet - Inzidenz über 1000

    Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat exakt zwei Jahre nach dem ersten bestätigten Corona-Fall in Deutschland erstmals die Schwelle von 1000 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1017,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 940,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 638,8 (Vormonat: 222,7). Auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen erreichte erneut einen Rekordwert und überschritt zugleich die Schwelle von 200 000: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 203 136 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.59 Uhr wiedergeben.

    Am 19. Januar hatte die Zahl erstmals über 100 000 gelegen. Vor einer Woche waren es 133 536 erfasste Neuinfektionen. Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 188 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 234 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9 238 931 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 4,26 (Dienstag 4,07; Montag 3,87) an.
  • 1/26/202210:01:18 PM

    Jüdischer Weltkongress: Pandemie "wirkt wie Brandbeschleuniger" für Antisemitismus

    Die Corona-Pandemie hat nach Einschätzung des Jüdischen Weltkongresses (WJC) den Antisemitismus in Deutschland verstärkt. "Die Pandemie wirkt wie ein Brandbeschleuniger: Menschen vergleichen den Holocaust verharmlosend mit Impfungen", sagte WJC-Präsident Ronald Lauder der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). "Unter dem Deckmantel vermeintlicher Kritik an Corona-Maßnahmen ist Antisemitismus noch gesellschaftsfähiger und damit gefährlicher geworden", kritisierte Lauder.

    Lauder zeigte sich vor dem Holocaust-Gedenktag besorgt über eine Zunahme des Antisemitismus in Deutschland. Der WJC-Präsident verwies auf eine im November von seiner Organisation durchgeführten Umfrage unter 5000 Menschen in Deutschland, über deren Details die FAZ und das ZDF berichteten. Demnach hat nach Lauders Angaben jeder Dritte unter 25 Jahren grundsätzlich antisemitische Vorstellungen. Lauder beklagte ferner nachlassendes Wissen über den Holocaust.
  • 1/26/20229:47:00 PM

    Lauterbach: Verkürzung von Genesenenstatus wissenschaftlich richtig

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach verteidigt die Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate. "Wir werden in Kürze erneut versuchen, die drei Monate auch auf europäischer Ebene umzusetzen. (…) Es ist wissenschaftlich einfach richtig. Nach drei Monaten kann sich derjenige, der schon mit der Delta Variante infiziert war, erneut mit der Omikron Variante infizieren. Somit sind die drei Monate wissenschaftlich richtig. Das Robert Koch-Institut hat das konsequent empfohlen," sagt Lauter im ZDF heute journal. 

    Die Frage einer möglichen generellen Impfpflicht sei allerdings eine ethische und keine wissenschaftliche: "Es ist hier eine Moralfrage, weil ich muss ja quasi die körperliche Unversehrtheit angreifen, um einen anderen Menschen oder vielleicht den Menschen selbst zu schützen. Und somit geht es schon um Grundrechte."
  • 1/26/20229:30:00 PM

    Trotz hoher Inzidenz: Spanien hält an Zuschauerregeln fest

    Trotz hoher Infektionszahlen in Spanien hält die Regierung an ihrer Zuschauerregelung bei Sportveranstaltungen fest. Bei Fußballspielen und allen Events unter freiem Himmel dürfen die Arenen mit 75 Prozent der Zuschauerkapazität gefüllt werden. In der Halle sind es 50 Prozent. Diese seit dem 28. Dezember geltenden Regeln hätten bis zum 28. Februar Fortbestand, teilte das spanische Gesundheitsministerium mit.
  • 1/26/20228:38:00 PM

    Wahl des DFB-Präsidenten am 11. März unter 3G-Regeln in Bonn

    Der neue Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am 11. März in Bonn gewählt - und nicht wie zunächst geplant in Frankfurt. Dies teilte der DFB mit und führte als Grund für den Umzug des 44. Bundestags die strengeren Corona-Regeln in Hessen an. Der DFB will die Versammlung wegen der vielen wichtigen Entscheidungen und Abstimmungen unter 3G-Regeln als Präsenzveranstaltung durchführen, dies ist in Frankfurt in der angedachten Größenzahl nicht möglich.

    Dort wären bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen maximal 250 Personen zugelassen, zudem würde die 2G-Regel gelten. In NRW ist dies anders, der DFB wird seine Versammlung nun im World Conference Center in Bonn durchführen und "behält es sich vor, die 3G+ Regelung umzusetzen, um einen noch höheren Schutz zu realisieren". Darüber hinaus soll ein Hygienekonzept erstellt werden.
  • 1/26/20228:14:00 PM

    Niedersachsen: Kliniken und Pflegeeinrichtungen warnen vor Personalnot durch Impfpflicht

    Im Gesundheitswesen bahnt sich ein Personalengpass an. Ab 16. März gilt für medizinisches Personal und in der Pflege eine Impfpflicht: "Wir bekommen da ein ernstes Versorgungsproblem", sagte Wolfgang Schütte, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. Peter Michael Jehle, Chefarzt am Paul Gerhardt Stift in Wittenberg, warnte zudem davor, dass ohne ausreichend Personal Kranke nicht mehr ordentlich versorgt werden können: "Dieses Gesetz gefährdet mehr Menschenleben, als es rettet."

    Landesweit geht die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt von punktuell bis zu 20 Prozent der Mitarbeiter aus, die wegen fehlender Impfung nicht mehr arbeiten dürften. Schon jetzt habe das drohende Beschäftigungsverbot laut Diakonie Mitteldeutschland Folgen: Dienstpläne könnten nicht geschrieben, neue Verträge für die Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung nicht geschlossen werden, selbst Fahrdienste für Menschen mit Behinderungen und die Essensversorgung in Sozialeinrichtungen stünden zur Disposition. Allerdings: Nicht alle Einrichtungen erwarten Personalprobleme. "Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass Lücken entstehen", sagte DRK-Sprecher Bernhard Sames. Und das Klinikum Bergmannstrost Halle ist zuversichtlich, die Situation durch die Nachbesetzung frei werdender Stellen sowie eine Anpassung der Dienstpläne in den Griff zu bekommen. Von bereits erfolgten Kündigungen berichtet keine Einrichtung.
  • 1/26/20227:43:00 PM

    Dänemark hebt Anfang Februar fast alle Corona-Beschränkungen auf

    Trotz Rekordwerten an Neuinfektionen will Dänemark in der kommenden Woche beinahe alle Corona-Beschränkungen aufheben. Vom kommenden Dienstag, dem 1. Februar an, müssen die Dänen an den meisten Orten keine Masken mehr tragen oder Impfnachweise zeigen, wie die dänische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen in Kopenhagen sagte. Damit folgt ihre Regierung den Weisungen der zuständigen Kommission, die empfohlen hatte, die Notfallmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie - und damit die meisten Beschränkungen - auslaufen zu lassen.

    Bleiben sollen aber vorerst eine Testpflicht für Einreisende sowie nicht verpflichtende Empfehlungen zu Tests und anderen Vorsichtsmaßnahmen, sagte Fredriksen. Mit dem Schritt können ab Februar Clubs wieder normal öffnen und Großveranstaltungen ungehindert über die Bühne gehen. Die Lockerungen werden damit begründet, dass die vorherrschende Omikron-Variante im Durchschnitt weniger schwere Verläufe hervorruft als frühere Varianten. 
  • 1/26/20227:28:59 PM

    US-Expertin: Bei Omikron verhältnismäßig weniger Patienten in Klinik

    Trotz extrem hoher Corona-Fallzahlen ist die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Patientinnen und Patienten während der Omikron-Welle in den USA nicht im gleichen Maße angestiegen. "Während die Fallzahlen dramatisch zugenommen haben und fünfmal so hoch sind wie während der Deltawelle, haben die Krankenhauseinweisungen nicht im gleichen Maße zugenommen. Und die Sterbefälle sind im Vergleich zu den Fallzahlen nach wie vor gering", sagte die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. "Der Schweregrad der Covid-19-Erkrankung scheint bei der Omikron-Variante geringer zu sein als bei früheren Varianten."

    Im Durchschnitt der vergangenen Tage verzeichneten die USA Walensky zufolge rund 692.000 Neuinfektionen pro Tag, was im Vergleich zur Vorwoche einem Rückgang von 6 Prozent entspricht. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen sei um etwa 8 Prozent zurückgegangen. Bei den Todesfällen gebe es einen Anstieg von 21 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu sterben, sei mit einer Booster-Impfung 68 Mal geringer als komplett ohne Corona-Impfung, so die CDC-Chefin. "Unsere Krankenhäuser sind voll von Menschen, die nicht geimpft wurden", mahnte Walensky.
  • 1/26/20227:16:00 PM

    Corona-Ausbruch in Pflegeeinrichtung in Flensburg

    Bei einem Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung in Flensburg haben sich 26 Bewohner und 8 Mitarbeiter angesteckt. Wie die Stadt mitteilte, waren zwei positive Schnelltests bei Mitarbeitenden am 19. Januar der Ausgangspunkt. Zwei Tage später hatte dann auch eine Bewohnerin einen positiven Test. Insgesamt seien daraufhin knapp 160 Menschen getestet worden. Da nahezu alle Mitarbeiter und Bewohner einen Impfschutz hätten, handele es sich bisher überwiegend um milde Verläufe, teilte die Stadt weiter mit. Lediglich eine vorerkrankte Bewohnerin sei im Krankenhaus. "Die Betroffenen wurden isoliert und werden weiter mit Vollschutz versorgt", hieß es.
  • 1/26/20227:00:00 PM

    Premier League ändert Regeln: Spielverlegung bei vier Corona-Fällen

    Nach scharfer Kritik der Vereine ändert die englische Premier League ihre Regeln für Spielabsagen wegen Corona-Fällen. Künftig können Partien verschoben werden, wenn mindestens vier Spieler im Kader eines Clubs mit dem Virus infiziert sind. Bisher wurden Spiele der obersten englischen Fußballliga abgesagt, wenn weniger als 13 Feldspieler und ein Torwart auflaufen konnten und mindestens einer der Ausfälle dem Virus geschuldet war.

    In den vergangenen Wochen waren 22 Spiele der Premier League coronabedingt verlegt worden. Allerdings kritisierten einige Vereine die bisher geltenden Regeln als realitätsfern. Es gab immer wieder Unmut, zuletzt über die Verlegung des Nord-London-Derbys zwischen Tottenham Hotspur und dem FC Arsenal.
  • 1/26/20226:50:00 PM

    Hamburg beendet Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests an Schulen

    Hamburg beendet ein Pilotprojekt mit PCR-Lolli-Tests. Hintergrund seien die gestiegenen Infektionszahlen und die damit verbundene starke Auslastung der PCR-Testverfahren, teilte die Schulbehörde mit. Es sei den Laboren ab Februar nicht mehr möglich, den reibungslosen Ablauf der PCR-Lolli-Tests zu gewährleisten.

    Beim Projektstart im August vergangenen Jahres hatte die Schulbehörde erklärt, dass die Kinder bei den PCR-Lolli-Tests 30 Sekunden lang auf einem Abstrichtupfer lutschen. Das sollte für sie leichter zu handhaben sein. Anschließend würden Proben einer Schulklasse gemeinsam in einem Labor untersucht. Nun hieß es, die neun teilnehmenden Sonder- und Grundschulen werden ab 1. Februar wieder an drei Tagen pro Woche Schnelltests einsetzen.
  • 1/26/20226:22:00 PM

    Lettland: Corona-Neuinfektionen steigen sprunghaft auf Höchststand

    Lettland hat den zweiten Tag in Folge einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Die Zahl der registrierten Fälle stieg dabei nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Riga sprunghaft an: Binnen 24 Stunden wurden 9143 Fälle erfasst - nach 6097 am Vortag. Dies entspricht einer Steigerung von fast 50 Prozent. Der 14-Tage-Inzidenzwert stieg damit auf 3239 Infektionen pro 100.000 Menschen - der mit Abstand höchste Wert in dem baltischen EU-Land seit Beginn der Pandemie. Nach Behördenangaben gehen rund 86 Prozent der neuen Fälle auf die besonders ansteckende Omikron-Variante zurück.
  • 1/26/20226:01:00 PM

    Kubicki: Argumente für Impfpflicht überzeugen mich nicht

    Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki hat eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus abgelehnt. "Es gibt gute Gründe für eine Impfung, die für eine Impfpflicht überzeugen mich nicht", sagte der FDP-Politiker im Bundestag. Er gehört zu den Initiatoren eines Antragsentwurfs, in dem eine allgemeine Impfpflicht strikt abgelehnt wird.

    Kubicki wies darauf hin, dass es durchaus bedenkenswerte psychologische oder religiöse Gründe gebe, eine Impfung für sich persönlich abzulehnen. "Wir machen es uns viel zu einfach, wenn wir erklären, hauptsächlich Corona-Leugner und Rechtsradikale entschieden sich gegen die Impfung. Das ist mitnichten so."  Der stellvertretende FDP-Vorsitzende sagte, es gehe bei der Debatte im Kern auch um den Minderheitenschutz, der durch eine Impfpflicht berührt würde. "Ich möchte jedenfalls nicht, dass die Mehrheit für die Minderheit festlegt, was man als vernünftig anzusehen hat, und was man nach Mehrheitsmeinung tun muss, um solidarisch zu sein."
  • 1/26/20225:50:08 PM

    Lauterbach: "Ohne Impfpflicht wird das Problem im Herbst wiederkommen"

    Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat in der Bundestagsdebatte zur Impfpflicht für diese eindringlich geworben: "Ohne Impfpflicht wird das Problem im Herbst wiederkommen", betonte der SPD-Politiker. "Wenn wir das Problem vor uns wegschieben, wird es mit voller Kraft zurückkommen. Das können wir den gefährdeten Menschen nicht weiter zumuten. Wir müssen handeln."  Er wandte sich dagegen, abzuwarten. Für die Umsetzung der Impfpflicht brauche man mindestens fünf bis sechs Monate. Die Freiheit gewinne man durch die Impfung zurück, fügte er hinzu. "Wir werden nicht zurückkommen zu dem Leben, was wir geliebt und geschätzt haben, ohne dass wir jetzt den Spaten drehen."

    Sorgen mache ihm eine mögliche Rekombination der Delta- und der aktuell dominanten Omikron-Variante. "Die dreifache Impfung ist der sichere Weg, Freiheit zurückzugewinnen", sagte Lauterbach.
  • 1/26/20225:36:00 PM

    Debatte über Genesenenregelung - Unionspolitiker fordern Rücknahme

    Unionspolitiker haben mit Verweis auf eine neue EU-Vereinbarung gefordert, die Verkürzung des Genesenenstatus nach Corona-Infektionen in Deutschland zurückzunehmen. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, griff in der "Welt" Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an: "Während Lauterbach den Genesenenstatus in Deutschland fragwürdig auf drei Monate verkürzt, stimmt die Ampel auf EU-Ebene einem Genesenenstatus von sechs Monaten zu. Das ist vollkommen planlos". Die Regierung verwies erneut darauf, dass die Festlegung vom zuständigen Robert Koch-Institut auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse getroffen worden sei.

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) forderte bei "Bild": "Der Genesenenstatus sollte in Deutschland wieder sechs Monate gelten." Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), sagte: "Minister Lauterbach wird der Öffentlichkeit erklären müssen, warum Deutschland einen Sonderweg geht. Als Land in Europas Mitte einen Alleingang zu vollziehen, wäre fragwürdig." Die Regierung werde neu bewerten müssen, ob "die Verkürzung über Nacht" die richtige Entscheidung gewesen sei.
  • 1/26/20225:20:00 PM

    Gericht: Kein Geld zurück an Bund für mangelhafte FFP2-Masken

    In dem Streit mit Corona-Maskenhändlern hat der Bund eine Schlappe einstecken müssen. Das Bonner Landgericht wies eine Klage ab, mit der das Bundesgesundheitsministerium die Rückzahlung von 4,3 Millionen Euro hatte durchsetzen wollen. Diesen Betrag hatte der Bund an eine Firma aus dem Raum Frankfurt gezahlt, die im Frühjahr 2020 - wie viele andere Unternehmen auch - FFP2-Masken an den Bund geliefert hatte.

    Damals hatte der Staat wegen der Corona-Pandemie händeringend nach Schutztextilien gesucht und in einem sogenannten Open-House-Verfahren Masken für 4,50 Euro pro Stück geordert. Das Ausschreibungsvolumen war nach oben nicht gedeckelt und der Bund bekam viel mehr Ware als gedacht. In vielen Fällen verweigerte das Ministerium die Bezahlung und berief sich auf Qualitätsmängel, die es nach Darstellung zahlreicher Händler aber gar nicht gegeben hatte. Vor einer Kammer des Bonner Landgerichts sind inzwischen 113 Klagen von Händlern gegen den Bund anhängig, bei denen es um insgesamt gut 206 Millionen Euro geht.
  • 1/26/20225:04:00 PM

    DOSB-Chef Weikert sieht Sport in der Pandemie am "kritischen Punkt"

    Der Deutsche Olympische Sportbund sieht den organisierten Sport in der Pandemie "an einem kritischen Punkt" angekommen. "Von der Normalität sind wir meilenweit entfernt", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert im Sportausschuss des Bundestages. Es gebe weiter einen leichten negativen Trend bei den Mitgliedern. Der Dachverband hatte bei einer Bestandserhebung für 2020 einen Rückgang von mehr als 792.000 Mitgliedern festgestellt.

    "2022 wird ein hartes Jahr", prophezeite Weikert. "Diese Härten müssen wir in einem gemeinsamen Kraftakt zwischen Bund, Ländern und Sport angehen." Es werde Jahre dauern, die Mitgliederzahlen wieder dahin zu bringen, wie es mal gewesen sei. Auch das Engagement der Ehrenamtlichen müsse gestützt werden. "Den Breitensport wieder zuzulassen, hätte den besten Effekt", sagte Weikert. Er denke auch an Steuererleichterungen bei der Ehrenamtspauschale. "Wir benötigen zwingend die Unterstützung der Politik", sagte er.
  • 1/26/20224:40:00 PM

    Corona-Folgen: Weniger Physio- und Ergotherapie in Niedersachsen

    Die Corona-Pandemie hat die Zahl der Physio- und Ergotherapien in Niedersachsen spürbar sinken lassen - vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Im ersten Corona-Jahr 2020 habe es im Vergleich zum Vorjahr in der Sprachtherapie einen Rückgang um 4,3 Prozent gegeben, in der Ergotherapie habe das Minus 3,3 Prozent betragen, in der Physiotherapie 2,4 Prozent, ergab eine am Mittwoch vorgelegte Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. "Auffällig ist, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leider besonders stark betroffen sind", sagte AOK-Vorstandschef Jürgen Peter.

    Der Untersuchung zufolge nahmen Behandlungen in der Ergotherapie in der Altersgruppe der Fünf- bis Neunjährigen bundesweit um 9,1 Prozent ab, in der Physiotherapie sogar um 12 Prozent. In der Sprachtherapie gab es einen Rückgang um 5,6 Prozent. Laut AOK lagen die Rückgänge etwa am harten Lockdown im Frühjahr 2020 - aber auch an der Verunsicherung der Patienten in der Pandemie.
  • 1/26/20224:21:00 PM

    Niedersachsen: Veranstalter können zusätzliche Corona-Hilfen beantragen

    Veranstalter und Schausteller aus Niedersachsen können seit Mittwoch zum Ausgleich von Umsatzverlusten zusätzliche Corona-Hilfen beantragen. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, stellt das Land dafür 25 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmen und Soloselbstständige können das Geld bei der Förderbank NBank anfordern, sofern ihre Anträge auf die Überbrückungshilfen III oder III Plus des Bundes bereits bewilligt wurden.

    "Durch den teilweise kompletten Ausfall des eigentlich starken Weihnachtsgeschäfts sind viele Unternehmen der Branche besonders durch Umsatzeinbußen betroffen", erklärte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. Die maximale Förderhöhe beträgt 50.000 Euro.
  • 1/26/20223:55:00 PM

    Mehr als 800.000 durchgeführte PCR-Tests in NRW binnen einer Woche

    Mit der Omikron-Welle hat die Zahl der PCR-Tests in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche einen Spitzenwert erreicht. Wie die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein berichtete, sind in der dritten Kalenderwoche 2022 von den Laboren landesweit 809.375 PCR-Tests durchgeführt worden. "Damit haben wir einen neuen Spitzenwert, der auch an die Kapazitätsgrenze der Labore derzeit geht»" sagte Abteilungsleiter Holger Neye in einer Online-Pressekonferenz. Die Berufsverbände der Labore hätten eine Auslastung der Labore von 95 Prozent gemeldet. "Mehr als sieben Tage hat die Woche nicht", verdeutlichte Neye. Vor diesem Hintergrund sei die aktuelle Debatte um eine Priorisierung bei den PCR-Tests wichtig.