Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Kitzbühel verschärft Maßnahmen nach verbotener Après-Ski-Party

  • 1/18/202212:16:53 PM

    Österreich: Kitzbühel verschärft Maßnahmen nach verbotener Après-Ski-Party

    Der österreichische Luxus-Skiort Kitzbühel will scharf gegen wegen der Corona-Pandemie verbotene Après-Ski-Partys vorgehen. Die Bezirksbehörde kündigte am Dienstag an, dass die Außengastronomie bis Ende der Woche geschlossen bleiben muss - also auch während der traditionellen Weltcup-Skirennen der Herren am Wochenende. Außerdem sollen Polizeistreifen «in Dauerschleife durch die Stadt ziehen», um Lokale und Bars zu kontrollieren, sagte Bezirkshauptmann Michael Berger dem Sender ORF. Ausgelöst wurden die strengeren Maßnahmen durch ein Video einer Après-Ski-Party.

    Derzeit sind der Barbetrieb und das Servieren ohne zugewiesene Sitzplätze in allen österreichischen Lokalen verboten. Ein Unternehmer, der als Gast in einer Bar in Kitzbühel war, hatte Aufnahmen von dicht gedrängt Feiernden vor wenigen Tagen online geteilt. Eine Welle der Entrüstung folgte. «Das ist völlig inakzeptabel. So etwas können wir nicht dulden», sagte Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger warnte, dass Gastronomen Corona-Hilfsgelder zurückzahlen müssen, wenn sie sich nicht an die Regeln hielten.
  • 1/18/20225:23:56 AM

    RKI meldet neue Rekord-Inzidenz von 553,2

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 553,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 528,2 gelegen, vor einer Woche bei 387,9 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74 405 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.06 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 45 690 Ansteckungen.

    Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 193 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 322 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8 074 527 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,14 an (Sonntag 3,24). Die Zahl der Genesenen wurde am Dienstagmorgen mit 7 050 100 angegeben. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115 842.
  • 1/18/202211:49:15 AM

    Lage in Deutschlands Kliniken entspannt sich leicht

    Trotz der raschen Ausbreitung der Coronavirus-Variante Omikron entspannt sich dem Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, zufolge die Lage in Deutschlands Kliniken. "Wir haben nach wie vor sinkende Zahlen auf den Intensivstationen. Auch ich bin verhalten zuversichtlich, was die nächsten Tage und Wochen angeht", sagt Gaß bei "Bild Live". Offensichtlich hätten die schweren Verläufe mit dieser Virus-Variante abgenommen. Für Ärzte und Pfleger bedeute dies aber noch keine Rückkehr zur Normalität. Es gebe lange Wartelisten aufgeschobener Behandlungen und Operationen.
  • 1/18/202211:44:22 AM

    Hongkong: 2000 Hamster sollen getötet werden

    In Hongkong sollen 2000 Hamster gekeult werden, nachdem elf der Nager positiv auf die Delta-Variante des Coronavirus getestet wurden. Gesundheitsministerin Sophia Chan betonte jedoch, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Haustiere das Virus auf den Menschen übertragen können. Man solle im Umgang mit den Tieren Hamstern aber dennoch auf Hygiene achten, teilt das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umweltschutz mit. Hamster aus 34 Zoohandlungen sollen nun auf "humane Weise" getötet werden. Besitzer eines nach dem 22. Dezember 2021 gekauften Hamsters sollen das Tier den Behörden übergeben.
  • 1/18/20229:56:03 AM

    Italien: Bürgermeister im Hungerstreik gegen Corona-Maßnahmen

    Der Bürgermeister der italienischen Stadt Messina ist aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung in einen Hungerstreik getreten. Cateno De Luca hatte schon am Wochenende ein Zelt im Hafen der sizilianischen Stadt aufgebaut, in dem er seitdem übernachtet. Er will symbolisch die Straße von Messina blockieren, eine Meerenge zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Am Dienstagmorgen kündigte der 49-Jährige nun den Beginn des Hungerstreiks an, wie er auf Facebook mitteilte.
  • 1/18/20228:24:09 AM

    Krankschreibung per Telefon soll weiterhin möglich sein

  • 1/18/20228:13:30 AM

    Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen

    Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. «Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen», erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag in einer Mitteilung.
  • 1/18/20227:52:25 AM

    Gesundheitsministerium informiert über Geimpfte Covid-19-Patienten im Krankenhaus

  • 1/18/20227:50:00 AM

    Werden die PCR-Tests knapp?

  • 1/18/20227:48:15 AM

    Gastgewerbe weiter unter Druck

    Für Hotels, Restaurants und Caterer ist im vergangenen Jahr die erhoffte kräftige Erholung vom Corona-bedingten Einbruch 2020 ausgeblieben. Der Umsatz legte zwar um 2,0 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Preisbereinigt (real) stagnierte er jedoch. "Damit waren die Jahre 2020 und 2021 die umsatzschwächsten seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994." Im Vergleich mit dem Vorkrisenjahr 2019 setzte das Gastgewerbe fast 36 und real sogar gut 40 Prozent weniger um.
  • 1/18/20227:42:54 AM

    Landwirtschaftliche Betriebe mit Tierhaltung beklagen verzögerte Corona-Hilfen

    In vielen Landwirtschaftsbetrieben mit Tierhaltung steigt nach Darstellung der Branche der wirtschaftliche Druck wegen verzögerter Corona-Hilfen. Das Geld müsse endlich auf den Höfen ankommen, kritisierte der Geschäftsführer der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN), Torsten Staack, laut einem Bericht des NDR vom Dienstag. Oft hake es bei der Bewilligung der staatlichen Unterstützung - dies habe in etlichen Fällen ein finanzielles Desaster für die Schweinemäster zur Folge. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen gerieten derzeit in Existenznot.
  • 1/18/20227:25:00 AM

    93 Prozent weniger Kreuzfahrt-Passagiere im Jahr 2020 in de EU

    Millionenfach Sonnendeck, Meer und Captain's Dinner - das war einmal: Die Corona-Pandemie hat den Kreuzfahrten-Boom massiv ausgebremst. Im Jahr 2020 starteten rund 530 000 Passagiere und damit rund 93 % weniger als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt in der Europäischen Union (EU), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) mitteilt. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Passagiere - so viele wie nie zuvor.
  • 1/18/20227:20:00 AM

    Studie: 43 Prozent aller Haushalte hatten Einbußen während der Pandemie

    In Deutschland geben einer Studie zufolge 43 Prozent aller Haushalte an, während der Pandemie Einkommen oder Ersparnisse verloren zu haben. Jeder sechste Haushalt habe nach eigenen Angaben trotz Bedarfs keine staatliche Hilfe erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" laut Vorabbericht unter Berufung auf eine Erhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Vielen fehlten Informationen oder sie scheiterten an der Bürokratie.
  • 1/18/20227:06:24 AM

    Lauterbach warnt vor Einführung eines Impfregisters

    In der Diskussion über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht spricht sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach gegen ein Impfregister aus. "Wir können die Impfpflicht monitorieren auch ohne Impfregister", sagt der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. "Ich warne davor, ein Impfregister zu nutzen. Der Aufbau eines Impfregisters dauert lange und ist auch datenschutzrechtlich nicht unumstritten." Lauterbach kündigt zudem an, PCR-Tests für Menschen aus kritischen Infrastrukturen vorzuhalten, vor allem für die, die in der Pflege arbeiten. Die PCR-Test-Kapazität sei begrenzt. "Wir müssen dazu übergehen, die PCR-Tests zu priorisieren."
  • 1/18/20225:39:31 AM

    Zahl politisch motivierter Straftaten erreicht 2021 Rekord

    In der Corona-Pandemie haben sich Menschen radikalisiert, die politisch nicht unbedingt rechts oder links zu verorten sind. Das zeigt auch die Statistik zu politisch motivierten Straftaten. Immerhin ein Lichtblick: Die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Feld ging zumindest nach den bislang vorliegenden Daten leicht zurück.

    Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt worden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des AfD-Abgeordneten Martin Hess hervorgeht, stieg die Zahl der politisch motivierten Straftaten 2021 nach vorläufigen Daten des Bundeskriminalamtes im Vergleich zum Vorjahr um knapp sechs Prozent auf insgesamt 47 303 Delikte.
  • 1/17/20228:15:47 PM

    Gesundheitsminister-Runde: Keine strengeren Kontaktbeschränkungen

    Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern planen offenbar keine neuen Kontaktbeschränkungen im Zuge der vierten Corona-Welle. Das sagte heute die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Petra Grimm-Benne (SPD). 

    "Man ist im Augenblick der Auffassung, dass das, was wir jetzt gemacht haben, ausreichend ist", so die Ministerin aus Sachsen-Anhalt. Die Omikron-Fälle hätten sich noch zu Beginn dieser Welle alle 24 Stunden verdoppelt. Inzwischen sei man jedoch schon bei 6,5 Tagen. Man könne also sagen, dass die Maßnahmen wirkten.
  • 1/17/20226:47:45 PM

    Vierte Impfung laut israelischer Studie nicht ausreichend gegen Omikron-Variante

    Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, soll eine vierte Corona-Impfung laut einer israelischen Studie nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante schützen. Demnach beobachte man auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen mit dem Coronavirus, sagte Professor Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Montag. Zwei Wochen nach einer vierten Dosis des Präparats von Biontech/Pfizer sei zwar ein "schöner Anstieg" der Antikörper zu beobachten. 

    Deren Zahl liege sogar etwas über dem Wert nach der dritten Impfung. "Aber für Omikron ist dieser schöne Wert nicht genug." Regev betonte, es handele sich um Zwischenergebnisse der Studie, sie wollte daher auch keine genaueren Zahlen nennen.
  • 1/17/20225:49:42 PM

    Lauterbach: "Warne davor, Omikron zu unterschätzen"

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht keinen Grund zur Entwarnung in der Corona-Pandemie. "Ich warne davor, Omikron zu unterschätzen", sagte Lauterbach am Montag in Schwerin bei einer Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Der größte Teil der für die Intensivversorgung von Corona-Patienten bereitstehenden Betten sei bereits ausgelastet, mit Patientinnen und Patienten, die sich mit der Delta-Variante infiziert hätten.

    Lauterbach erwartet, dass - wie bei den vorangegangenen Infektionswellen - viele ältere Menschen erst später von der Omikron-Welle erfasst werden. "Und dann ist hier tatsächlich auch eine Mehrbelastung bei den Intensivbetten, aber auch auf der Allgemeinstation zu erwarten", so der Gesundheitsminister. Man müsse selbst dann mit einer massiven Belastung der Krankenhäuser und der kritischen Infrastruktur rechnen, wenn die Omikron-Variante tatsächlich nur zu halb so vielen Hospitalisierungen und einem Viertel der Intensivfälle führen würde wie die Delta-Variante.
  • 1/17/20224:27:42 PM

    Millionenschaden! Anklage wegen erfundenen Corona-Testzentren

    Weil sie mindestens elf Corona-Testzentren komplett erfunden und fiktive Tests und Impfungen abgerechnet haben soll, wurde eine 49-jährige Frau in Essen angeklagt. Wie aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht, soll dadurch ein Schaden von 1,1 Millionen Euro entstanden sein. Das meiste Geld sei sichergestellt worden - die Angeschuldigte sitze in Untersuchungshaft.

    Die Beschuldigte soll laut Staatsanwaltschaft Essen bei Kassenärztlichen Vereinigungen von Juli bis Oktober 2021 im Online-Verfahren elf Teststellen in NRW und Baden-Württemberg angemeldet haben, die jedoch nicht existiert hatten. Aufgefallen sei die Frau durch eine Geldwäscheverdachtsmeldung. 925.000 Euro der mutmaßlichen Beute habe man durch Kontopfändungen sichern können, heißt es in dem Bericht an den Rechtsausschuss. (dpa)
  • 1/17/20224:09:43 PM

    Gesundheitsminister diskutieren: Keine Symptome, kein PCR-Test mehr?

    Die Gesundheitsminister der Länder diskutieren über eine Änderung der Corona-Teststrategie, um einer Überlastung der Laborkapazitäten entgegenzuwirken. Bei hohen Infektionszahlen sollen PCR-Tests künftig auf "symptomatische Personen und gegebenenfalls vulnerable Gruppen" beschränkt werden. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor, der den Gesundheitsministern vor einer Videokonferenz am Montagabend vorlag.

    Antragsteller ist das Land Berlin. Dort ist die Nachfrage nach PCR-Tests aktuell zum Teil größer als das Angebot. Laut dem Antrag soll bei Personen mit einer symptomfreien Corona-Infektion nach einem positiven Schnelltest auf einen PCR-Test als Bestätigung verzichtet werden. Auch wenn die Corona-Warn-App auf Rot springt, soll künftig nur noch ein Schnelltest erfolgen.
  • 1/17/20222:44:13 PM

    Gefängnisse in NRW schließen "Liebeszellen" wegen Omikron-Variante

    Die Gefängnisse in NRW haben ihre Langzeitbesuchsräume, auch "Liebeszellen" genannt, wegen der Omikron-Variante des Coronavirus vorübergehend geschlossen. Das geht aus einem Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags hervor.

    Neben dem üblichen Besuchskontingent kann unter bestimmten Voraussetzungen normalerweise auch der sogenannte Langzeitbesuch genutzt werden. In den dafür vorgesehenen Räumen können die Gefangenen in der Regel etwa drei Stunden mit ihren Familien oder Partnern verbringen - ohne Aufsicht. Aus diesem Grund können sie auch für intime Begegnungen genutzt werden.

    Diese Räume dienen nach Angaben eines Sprechers des Landesjustizvollzugs der Pflege familiärer und partnerschaftlicher Kontakte. Sie sind - je nach Anstalt - eher wie ein Apartment eingerichtet, haben zum Beispiel auch eine Kochecke.

    "Normale" Besuche bei Gefangenen fallen laut Bericht an den Rechtsausschuss unter die 3G-Regel. Umarmen dürfen sich die Gefangenen und ihre Besucher in NRW jedoch nur, wenn beide immunisiert sind. (dpa)
  • 1/17/202212:56:51 PM

    Corona-Pandemie belastet weltweiten Jobmarkt stärker als erwartet

    Die Erholung des weltweiten Jobmarkts wird sich nach Ansicht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bis mindestens 2023 hinziehen und damit länger als gedacht. Die ILO senkte in ihrem am Montag veröffentlichen Ausblick ihre bisherige Prognose für 2022. 

    Sie prognostiziert demnach ein Defizit bei den weltweit geleisteten Arbeitsstunden, das im Vergleich zum vierten Quartal 2019 und damit vor der Corona-Krise rund 52 Millionen Vollzeitstellen entspricht. Zuletzt hatte die Organisation nur ein halb so großes Defizit erwartet. Die Fachleute schätzen die Zahl der Arbeitslosen für 2022 auf 207 Millionen, verglichen mit 186 Millionen 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Hauptgrund für den düsteren Ausblick sei die anhaltende Pandemie mit ihrer Omikron-Variante, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder.
  • 1/17/202212:39:21 PM

    WHO-Expertin: Zeitpunkt von Übergang zu Endemie noch unklar

    Die Chef-Wissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Soumya Swaminathan, begrüßt es einem Medienbericht zufolge, wenn Regierungen bereits jetzt den Übergang der Corona-Pandemie in eine endemische Phase vorbereiten. 

    "Wir erwarten, dass eine immense Zahl an Menschen auf der Welt mit Omikron infiziert sein wird, und es wird eine Kreuzimmunisierung zu anderen Varianten geben", zitiert das "Handelsblatt" Swaminathan. "Das ist ermutigend." 2022 werde es viele Millionen Menschen auf der Welt mit einem besseren Immunisierungsschutz geben - "wegen der Impfungen und leider wegen der Infektionen". Ob der Übergang in eine endemische Phase schon nach der Omikron-Welle geschehen könne, sei noch unklar. 

    "Wir wissen nicht, wann und wo die nächste Variante auftauchen wird, und wie sie mit Omikron und Delta interagiert." Zudem könne bei einer Pandemie kein Land in eine endemische Phase übergehen, wenn der Rest der Welt noch mitten in der Pandemie sei. Zunächst müsse das Ziel sein, eine weltweite Impfrate von 70 Prozent bis Mitte dieses Jahres zu erreichen.
  • 1/17/202212:34:47 PM

    China stoppt freien Olympia-Ticketverkauf - Corona-Höchststand seit März 2020

    Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Situation hat das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele den freien Ticketverkauf gestoppt. "In Anbetracht der ernsten und komplizierten Lage (...) und um die Sicherheit aller Teilnehmer und Zuschauer zu gewährleisten, wurde beschlossen, keine Eintrittskarten mehr zu verkaufen, sondern sie in ein angepasstes Programm einzubinden, das Zuschauergruppen einlädt, während der Spiele vor Ort zu sein", erklärte das OK am Montag.

    Die Organisatoren erwarten, "dass sich diese Zuschauer vor, während und nach jeder Veranstaltung strikt an die COVID-19-Gegenmaßnahmen halten, die die Voraussetzung für eine sichere und reibungslose Durchführung der Spiele sind", hieß es weiter in der Erklärung.
  • 1/17/202212:33:09 PM

    Pfizer investiert in Produktion von Anti-Corona-Pille

    Der Pharmakonzern investiert in Frankreich mehr als eine halbe Milliarde Euro und will damit die Produktion seiner Anti-Corona-Pille beschleunigen. Unter anderem will das US-Unternehmen ab dem dritten Quartal in einer Fabrik des französischen Pharmakonzerns Novasep Wirkstoffe herstellen, die für die Anti-Covid-Pille verwendet werden, wie Pfizer mitteilte. Ein Teil der 520 Millionen Euro schweren Investition solle auch in Forschung und Entwicklung fließen. Die Anti-Corona-Tablette zeigte in Studien eine Wirksamkeit von fast 90 Prozent bei der Vorbeugung von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen bei Hochrisiko-Patienten. In den USA hat Pfizer dafür bereits eine Notfallzulassung bekommen, in der EU wird dies gerade noch geprüft.

  • 1/17/202212:00:14 PM

    Medizinische Hochschule richtet Long-Covid-Ambulanz für Kinder ein

    An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entsteht im Rahmen einer Studie eine Long-Covid-Ambulanz für Kinder und Jugendliche. In Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachrichtungen soll unter anderem ein standardisiertes Diagnostikprogramm entwickelt werden, wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium am Montag mitteilte. Das Land fördert das Projekt, das im März starten soll, mit knapp 300 000 Euro. Ziel sei es, den Patientinnen und Patienten im Alter bis 18 Jahren ein individuelles Therapieangebot zu machen. Daneben soll auch ein sportmedizinisches Programm für betroffene Kinder und Jugendliche erarbeitet werden.

    Von Long Covid spricht man, wenn nach einer überstandenen Corona-Infektion Symptome länger als vier Wochen bestehen oder neue hinzukommen. Das postvirale Fatigue-Syndrom - eine lähmende Müdigkeit und fehlende Belastbarkeit - gehört zu den häufigsten Folgen. Es gibt Dutzende Langzeitbeschwerden, die etwa Atmung, Psyche, Konzentrationsfähigkeit oder Gedächtnis betreffen. Die Heilungsaussichten sind Experten zufolge bei vielen Menschen - zumindest auf lange Sicht - gut.

    Nach Ministeriumsangaben treten schwere Corona-Erkrankungen bei Minderjährigen «glücklicherweise nur selten» auf. «Die Datenlage zu Long Covid bei Kindern ist immer noch begrenzt, die Diagnostik oft durch komplexe Symptome erschwert», sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). Niedersachsen wolle einen Forschungsbeitrag leisten und dabei auch ermitteln, an welchen Stellen das Gesundheits- und Rehasystem weiterentwickelt werden müsse.
  • 1/17/202211:59:14 AM

    Voß: Extremistische Querdenkermilieus noch lange unter Beobachtung

    Die extremistischen Teile der Querdenkerszene werden nach Einschätzung des Hamburger Verfassungsschutzchefs Torsten Voß noch lange unter Beobachtung bleiben. «Meine Prognose: Die extremistischen Teile dieser Szene werden uns auf Jahre beschäftigen, die Beobachtung dieses Spektrums wird ein weiterer Schwerpunkt der Verfassungsschutzbehörden in Bund und Ländern sein und bleiben», sagte Voß in einem Interview des «Hamburger Abendblatts» (Montag). Denn wie bei fast allen extremistischen Phänomenen werde es auch einen militanten Teil geben, der Gewalt befürworte, unterstütze und auch ausführe. «Schon jetzt gibt es regelmäßig Sachbeschädigungen an Büros und Wohnorten von Repräsentanten unserer Demokratie und Gesellschaft.»

    Bei den Impfgegner-Demonstrationen in Hamburg marschierten derzeit einzelne Rechtsextremisten mit, hätten aber noch keinen prägenden Einfluss. Antisemitische Narrative spielten aber auch in der Querdenker- und insbesondere in der QAnon-Szene eine zentrale Rolle. Voß kündigte an, die Entwicklung des extremistischen Querdenkermilieus aufmerksam zu verfolgen, gerade mit Blick auf antisemitische Argumentationsmuster, aber auch auf eine Verharmlosung der NS-Diktatur und der Shoah.

    «Wenn selbst ernannte Impfgegner beispielsweise mit einem gelben Stern und dem Schriftzug «Ungeimpft» herumlaufen, dann ist das eine absolute Verharmlosung des Holocaust und wird meines Erachtens völlig zu Recht als Volksverhetzung strafrechtlich verfolgt.» Leute, die sich mit den verfolgten Juden gleichstellten, mit Sophie Scholl oder dem Widerstand der Weißen Rose, attackierten mit ihrem Handeln und Tun die freiheitliche demokratische Grundordnung und seien ein Fall für den Verfassungsschutz.
  • 1/17/202211:57:37 AM

    China bestätigt Wiederaufnahme des Frachtverkehrs mit Nordkorea

    China hat die Wiederaufnahme des Frachtverkehrs mit Nordkorea bestätigt. Nach langer Unterbrechung wegen der Pandemie hatte das Nachbarland nach Medienberichten erstmals wieder einen Güterzug über den Fluss Yalu nach China geschickt. Chinas Außenamtssprecher Zhao Lijian berichtete am Montag vor der Presse in Peking, der Güterverkehr mit der Bahn zwischen der nordkoreanischen Stadt Sinuiju und der chinesischen Grenzstadt Dandong sei nach Verhandlungen mit Pjöngjang wieder aufgenommen worden.

    Beide Seiten träfen Vorkehrungen gegen das Virus, um den normalen Handel zu erleichtern, betonte der Sprecher. Nach Presseberichten aus Südkorea war der Güterzug am Sonntag über die chinesisch-koreanische Freundschaftsbrücke nach Dandong gefahren. Es sei das erste Mal seit anderthalb Jahren, dass Nordkorea formal seine Landesgrenze zu China wieder geöffnet habe, berichtete Südkoreas Nachrichtenagentur Yonhap. Es war nicht bekannt, ob der Zug beladen oder leer war. Er soll mit Gütern für die «Notfallversorgung» zurückfahren, schrieb Yonhap.
  • 1/17/202211:56:16 AM

    Isolationszeit für Corona-Infizierte in England erneut verkürzt

    Corona-Infizierte in England können ihre Isolation inzwischen bereits nach fünf vollen Tagen beenden. Die neue Regelung gilt seit Beginn dieser Woche. Sie sieht vor, dass nach zwei negativen Antigen-Selbsttests an Tag fünf und Tag sechs die Isolation vorzeitig beendet werden kann, solange kein Fieber vorliegt. Gezählt wird dabei vom Tag nach Beginn der Symptome oder des ersten positiven Testergebnisses.

    Die Regierung will mit der neuen Regelung den massiven Personalmangel im Gesundheitsbereich und anderen Branchen bekämpfen. Hohe Infektionszahlen in der Omikron-Welle haben dafür gesorgt, dass reihenweise Krankenhäuser in England angaben, ihren Betrieb nicht wie üblich aufrechterhalten zu können, weil viele Mitarbeiter in Isolation mussten.

    Den Modellrechnungen der britischen Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency zufolge sind nur noch rund sieben Prozent der Menschen infektiös, die nach fünf Tagen und zwei negativen Antigen-Tests ihre Isolation verlassen.

    Die Infektionszahlen in Großbritannien gehen nach einem massiven Anstieg durch die Omikron-Welle zwar derzeit wieder zurück, sind aber noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde zuletzt mit 1240 angegeben (Stand: 11. Januar). Am Sonntag wurden in dem Land mit etwa 67 Millionen Einwohnern rund 71 000 neue Fälle gemeldet.
  • 1/17/202211:55:12 AM

    Bayern erwägt Lockerungen in Jugendarbeit, Kultur und Sport

    Bayern stellt Corona-Lockerungen unter anderem bei der Jugendarbeit und im Sport in Aussicht. Sollte es die Lage in den Krankenhäusern erlauben, könne in der kommenden Woche darüber nachgedacht werden, Jugendliche in der Freizeit von der 2G-Regelung auszunehmen, sagt Staatskanzleichef Florian Herrmann. Im Kulturbereich könnten mehr Zuschauer zugelassen werden, auch im Sport könnten mehr Fans in die Stadion erlaubt werden.
  • 1/17/202211:51:31 AM

    Epidemiologe: "Nasenspray würde Impfbereitschaft deutlich erhöhen"

    Im Kampf gegen das Coronavirus werden immer neue Maßnahmen erwogen, um mehr Menschen zur Immunisierung zu bewegen. Der Epidemiologe Ralf Reintjes spricht im Interview mit ntv über eine vierte Impfung und die Impfpflicht. Darüber hinaus erklärt er seine Erwartungen an ein neuartiges Nasenspray.
  • 1/17/202211:24:56 AM

    Impfkritischer Aufkleber mit Rasierklinge auf Kinderrutsche

    Unbekannte haben auf einer öffentlichen Kinderrutsche in Leipzig eine unter einem impfkritischen Aufkleber versteckte Rasierklinge angebracht. Ein 38-Jähriger entdeckte den gefährlichen Aufkleber am Sonntag auf einem Spielplatz im Stadtteil Wahren, wie die Polizei Leipzig mitteilt. Als er den mit einem Davidstern versehenen Aufkleber entfernte, bemerkte er darunter eine Rasierklinge. Der Mann blieb unverletzt, die Polizei warnt aber vor möglichen weiteren Aufklebern. Beamte sicherten Spuren. Bei einer Absuche des Spielplatzes sowie Spielplätzen in der Umgebung wurden keine weiteren derartigen Aufkleber gefunden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts der Volksverhetzung.
  • 1/17/202211:15:05 AM

    Genesenenstatus gilt nur noch drei Monate

    Die Bundesregierung weist darauf hin, dass der Status als Genesener jetzt nach drei Monaten ausläuft. Die Verkürzung von bisher sechs Monaten sei auf die ansteckendere Omikron-Variante zurückzuführen, erklärt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Die sechs Monate seien auf Basis von Delta verankert worden.
  • 1/17/202211:14:00 AM

    Deutlich weniger Windpocken-Infektionen wegen Corona-Pandemie

    Wegen der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen haben sich in Nordrhein-Westfalen 2021 deutlich weniger Menschen mit Windpocken angesteckt. 819 Fälle wurden im vergangenen Jahr gemeldet, wie die AOK Nordwest am Montag mitteilte. 2020 gab es demnach mehr als 1800 gemeldete Windpocken-Erkrankungen im Land, 2019 waren es sogar noch rund 4100.

    «Wir gehen davon aus, dass die Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregeln sowie die Kita- und Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird», sagte AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Die Entwicklung lasse sich bundesweit beobachten.

    Windpocken zählen nach Angaben der AOK zu den häufigsten Kinderkrankheiten. Die Krankenkasse empfiehlt, insbesondere Kinder dagegen impfen zu lassen. Nach den Angaben der Ständigen Impfkommission (Stiko) sollten Kinder im Alter von etwa elf Monaten die erste Spritze bekommen - mit etwa 15 Monaten sollte dann die zweite Impfung folgen.
  • 1/17/202211:13:19 AM

    Hamburger Corona-Inzidenz überspringt 1000er-Marke

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg hat erstmals die 1000er Marke überschritten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde stieg die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Montag auf 1055,8. Am Sonntag lag der Wert noch bei 942,5, vor einer Woche bei 659,7. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bezifferte die Behörde am Montag auf 4055. Am Sonntag hatte deren Zahl bei 894 gelegen, eine Woche zuvor bei 1898. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben Menschen blieb nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 2049.
  • 1/17/202211:12:49 AM

    Flucht aus angestammten Berufen ist globaler Corona-Trend

    Unzählige Menschen haben nach einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ihre Prioritäten in der Corona-Pandemie neu sortiert und ihre Tätigkeitsfelder verlassen. In manchen Branchen werde es immer schwieriger, Positionen zu besetzen, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder am Montag in Genf. Er nannte die Gastronomie, den Einzelhandel sowie Pflegeberufe.

    Das Phänomen werde als «Covid-Klarheit» bezeichnet, sagte Ryder: Menschen seien sich in der Pandemie klar darüber geworden, dass ihre Arbeit nicht ihre Erwartungen erfülle oder sie nicht die gewünschte Anerkennung bekämen. Viele Menschen seien aus diesen und anderen Gründen nicht aktiv auf Arbeitssuche. Die wahre Zahl der Arbeitslosen sei deshalb sicher höher als es offizielle Statistiken nahelegten. Die ILO ist eine Sonderorganisationen der Vereinten Nationen.

    Nach Hochrechnungen der offiziellen Statistiken dürften in diesem Jahr rund 207 Millionen Menschen weltweit arbeitslos sein, wie aus dem ILO-Bericht über Beschäftigungstrends 2022 hervorgeht. Das wäre zwar eine Verbesserung verglichen mit 2021 (214 Millionen) und 2020 (224 Millionen). Im Jahr vor der Corona-Pandemie, 2019, waren es aber nur 189 Millionen. «Die globalen Arbeitsmärkte erholen sich deutlich langsamer als erwartet», sagte Ryder. Die ILO rechnet damit, dass die Zahl der Arbeitslosen mindestens bis 2023 über dem Vorkrisen-Niveau bleibt. Gründe seien etwa die besonders ansteckenden Coronavirus-Varianten Delta und Omikron und die Unsicherheit über den Verlauf der Pandemie.

    2022 dürfte es nach ILO-Berechnungen verglichen mit Ende 2019 ein Arbeitsstundendefizit geben, das 52 Millionen Vollzeitstellen mit 48-Stunden-Woche entspricht. Vor acht Monaten war die ILO noch optimistischer und hatte für dieses Jahr mit einem Minus gerechnet, das nur 26 Millionen Vollzeitstellen entsprochen hätte. Alle Zahlen sind bereinigt um das Bevölkerungswachstum.
  • 1/17/202211:11:59 AM

    Mehr als eine halbe Million Corona-Impfungen am Wochenende

    In Deutschland sind am Wochenende mehr als eine halbe Millionen Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Am Sonntag wurden 129 000 Impfungen vorgenommen, am Samstag waren es 408 000, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Montag hervorgeht.

    Mindestens 60,5 Millionen Menschen haben den vollständigen Grundschutz gegen das Coronavirus mit der meist nötigen zweiten Impfung erhalten. Das entspricht mindestens 72,7 Prozent der Bevölkerung. Hier liegt wie auch bei der Quote Erstgeimpfter Bremen im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Sachsen ist jeweils Schlusslicht.

    Eine zusätzliche Auffrischungsimpfung haben 39,2 Millionen Menschen (47,1 Prozent) erhalten. Diese ist wichtig für einen wirksamen Schutz vor der ansteckenderen Virusvariante Omikron. Beim Anteil der Menschen mit Auffrischungsimpfungen ist das Saarland vorn, auch hier liegt Sachsen am Ende der Skala.

    Mindestens eine Impfdosis erhalten haben bisher 62,4 Millionen Menschen (75,1 Prozent). Die Bundesregierung strebt eine Quote von 80 Prozent Erstgeimpfter bis Ende Januar an.

    Auf dem RKI-Dashboard wird darauf hingewiesen, dass die Impfquoten als Mindestimpfquoten zu verstehen sind, «da eine hundertprozentige Erfassung durch das Meldesystem nicht erreicht werden kann». Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die tatsächliche Impfquote um bis zu fünf Prozentpunkte höher liegt.
  • 1/17/202210:48:35 AM

    Frankreich: Corona-Impfpass bis Ende der Woche 

    Ein Impfpass soll in Frankreich gegen Ende der Woche für weite Teile des öffentlichen Lebens verpflichtend sein. Das Parlament verabschiedete am Sonntagabend nach mehrwöchiger heftiger Debatte ein entsprechendes Gesetz. Die Opposition will das Verfassungsgericht anrufen. Die Regierung rechnet dennoch damit, dass das Gesetz bis Ende der Woche in Kraft treten kann, etwa eine Woche später als ursprünglich geplant. Der neue Impfpass, der den bislang geltenden Gesundheitspass ablöst, entspricht der deutschen 2G-Regel: Um Cafés, Restaurants oder Einkaufszentren zu besuchen, muss künftig ein Nachweis über eine vollständige Impfung oder die Genesung von einer Corona-Infektion vorgelegt werden. Ein negativer Corona-Test reicht nicht mehr aus. Die Regel gilt bereits für Jugendliche ab 16 Jahren.
  • 1/17/202210:42:50 AM

    Befristete Impfpflicht hat Befürworter auch in SPD

    Auch in der SPD werden Stimmen für eine Befristung der geplanten Impfpflicht laut. "Es geht darum, eine Grundimmunität in der Bevölkerung zu erreichen. Im Moment gehen wir davon aus, dass drei Impfungen relativ gut schützen", sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt der "Süddeutschen Zeitung". "Eine Impfpflicht - wenn sie kommt - wird befristet." Die Befristung der Impfpflicht wird bislang vor allem in der FDP befürwortet.
  • 1/17/202210:42:11 AM

    Steuerzahlerbund will rückwirkende Omikron-Entlastung

    Ist die Konjunkturprognose Ende letzten Jahres noch optimistisch, verpasst Omikron den Erwartungen jetzt einen Dämpfer. Der Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, spricht von einer "prekären Situation", der Steuerzahlerbund fordert rückwirkende Entlastung.
  • 1/17/202210:25:16 AM

    Knapp drei Wochen vor Olympia meldet Peking ersten Omikron-Fall

    Die chinesische Hauptstadt Peking hat knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele erstmals einen Fall der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus registriert. Insgesamt meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag 65 Infektionen für ganz China. Trotz der weiterhin niedrigen Zahlen dürfte Omikron kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele die strikte Null-Covid-Strategie Chinas mit Massentests, Ausgangssperren, Quarantäne und Abschottung schwer auf die Probe stellen.

    Derzeit haben neben Peking bereits mindestens vier andere Landesteile Infektionen der hochansteckenden Virusvariante gemeldet, darunter die benachbarte Küstenstadt Tianjin, sowie mehrere Millionenstädte in den Privinzen Henan, Liaoning und Guangdong. Am 4. Februar sollen in Peking die Winterspiele mit einem strengen Corona-Konzept beginnen. Sämtliche Teilnehmer des Sportereignisses werden vom Rest der Bevölkerung abgeschirmt, um Infektionen außerhalb der Olympia-Blase zu vermeiden.
  • 1/17/20229:49:16 AM

    Fälle häuslicher Gewalt im Lockdown stark gestiegen

    Die Fälle häuslicher Gewalt in London sind während des Corona-Lockdowns im März 2020 sehr stark gestiegen. Das berichtet das Ifo-Institut in München unter Berufung auf einen neuen Index, der auf Suchen nach bestimmten Begriffen im Internet beruht. Dieser Index zeige "einen siebenfach höheren Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt, als er in Polizeistatistiken erfasst wurde". Ähnliches zeigen demnach Daten aus Los Angeles in den USA. Die Experten kommen deshalb zu dem Schluss, dass die amtliche Kriminalstatistik vermutlich den Umfang des Problems häuslicher Gewalt nicht umfassend abbildet. Die Forschenden vermuten, dass die Lockdowns und die Selbstisolierung in der Pandemie die Möglichkeit von Opfern häuslicher Gewalt, gegen Täter polizeilich vorzugehen, stark einschränkten. Der neue Index beruht auf 35 Suchbegriffen zu häuslicher Gewalt.
  • 1/17/20229:32:23 AM

    "Gibt keinen Plan B": Lehrerverbände kritisieren NRW-Ministerin

    Mehrere Lehrerverbände in NRW werfen Schulministerin Yvonne Gebauer von der FDP vor, angesichts steigender Corona-Fallzahlen keine ausreichende Vorsorge für die Schulen zu treffen. "Wenn Politik den Präsenzunterricht zum obersten Gebot erklärt, muss sich das deutlich in kurz- und langfristigen Maßnahmen widerspiegeln", sagt Stefan Behlau, der Landesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, der "Rheinischen Post". Die NRW-Landesvorsitzende der GEW, Ayhan Celik, betont: "Uns besorgt sehr, dass es zum Präsenzunterricht keinen Plan B gibt." So bestehe durch steigende Quarantänefälle die Gefahr eines ungesteuerten Wechsels vieler Schulen in den Distanzunterricht. Das Schulministerium sieht dem Bericht zufolge noch keine Gefahr für den Präsenzunterricht. Nach Angaben des Ministeriums nahmen lediglich 1,83 Prozent aller Lehrkräfte (2774 Pädagogen) aufgrund der Pandemie nicht am Präsenzbetrieb teil. Oberstes Ziel der Landesregierung und des Ministeriums für Schule und Bildung sei es, die Schulen offen zu halten und den Präsenzunterricht zu sichern, heißt es.
  • 1/17/20229:31:05 AM

    Neues Problem: Berliner Bezirk meldet seit acht Tagen keine Zahlen 

    Erstmals seit Längerem sinkt in Berlin die Sieben-Tage-Inzidenz leicht. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 947,7 - nach 965,3 am Sonntag. Ein Grund dafür könnte der grüne Fleck in der Hauptstadt sein. Auch am inzwischen achten Tag in Folge übermittelt Marzahn-Hellersdorf keine Fallzahlen ans RKI, damit wird für den Bezirk weiterhin eine Inzidenz von "0" ausgewiesen. Wie die "BZ" berichtet, ist am vergangenen Donnerstag offenbar ein neues technisches Problem aufgetaucht. "Aktuell können wir nur die Corona-Zahlen melden, die uns per Fax erreichen", wird Bezirksbürgermeister Gordon Lemm zitiert. Derzeit seien Experten dabei, eine Lösung zu finden. Zuvor soll Medienberichten zufolge die Corona-Datenbank des Bezirks überlastet gewesen sein.
  • 1/17/20229:29:57 AM

    CSU-Experte kritisiert Lauterbach-Vorschlag zur Impfpflicht 

    CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger bezeichnet die von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgeschlagene Beschränkung einer Corona-Impfpflicht auf drei Impfdosen als voreilig und möglicherweise unzureichend. "Ich halte nichts davon, vorschnell die Anzahl an obligatorischen Boosterimpfungen zu limitieren, da leider nicht sicher absehbar ist, ob gefährliche Varianten zusätzliche Impfungen erforderlich machen könnten", sagt der CSU-Politiker der "Augsburger Allgemeinen". "Eine vorläufige zeitliche Befristung der Impfpflicht von zum Beispiel zwei Jahren ist aus meiner Sicht sinnvoller", betont Pilsinger.
  • 1/17/20229:29:24 AM

    Thüringen hat bundesweit niedrigste Inzidenz

    Die Corona-Inzidenz in Thüringen sinkt erneut entgegen dem Bundestrend und liegt unter der Marke 200. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner mit 197,9 an - nach 201,7 am Vortag. Damit ist Thüringen derzeit mit Abstand das Bundesland mit der niedrigsten Inzidenz. Auch in den Nachbarländern Sachsen (248,5) und Sachsen-Anhalt (280,4) ist die Inzidenz zurzeit vergleichsweise niedrig. Bundesweit liegt der Wert laut RKI bei 528,2.
  • 1/17/20229:28:42 AM

    Familienministerin lehnt Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ab

    Bundesfamilienministerin Anne Spiegel lehnt eine allgemeine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ab. Es liege vor allem an den Erwachsenen, sich impfen und boostern zu lassen, sagt die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk. Dabei ginge es auch um einen "Akt der Solidarität den Kindern und Jugendlichen gegenüber". Mit Blick auf eine höhere Impfquote seien "leider alle anderen Mittel ausgeschöpft". "Von daher halte ich es für richtig, dass jetzt über eine Impfpflicht gesprochen und die dann auch umgesetzt wird", so Spiegel weiter. Allerdings sollte es absolut klar sein, "dass bei einer Impfpflicht wir über Erwachsene sprechen und nicht Kinder und Jugendliche".
  • 1/17/20229:26:35 AM

    China verzeichnet Corona-Höchststand seit März 2020

    Obwohl China an seiner Null-Covid-Strategie und den strikten Einreisekontrollen festhält, wurden am Montag auch 60 neue "importierte" Fälle gemeldet. Einige Athleten und Repräsentanten sind bereits im Vorfeld der Spiele in der Hauptstadt eingetroffen. Sie begaben sich sofort in eine streng kontrollierte Blase, die sie vollständig vom Rest der Bevölkerung trennt.

    Nachdem am Wochenende in Peking ein lokaler Fall von Omikron festgestellt worden war, verschärften die Behörden die Vorschriften für Personen, die aus anderen Teilen Chinas in die Hauptstadt einreisen.

    Die infizierte Frau befinde sich weiter in Peking und sei nicht mit anderen infizierten Personen in Kontakt gekommen, erklärten die Gesundheitsbehörden, die rund 13.000 Personen getestet haben, die in demselben Gebiet lebten oder arbeiteten. Einige Touristenattraktionen in der Hauptstadt wurden ebenfalls geschlossen.
  • 1/17/20229:22:25 AM

    Luca-App ändert Geschäftsmodell und senkt Preise


    Die Zukunft der Luca-App ist ungewiss. Von den 13 Bundesländern, die das System zur Eindämmung der Corona-Pandemie nutzen, hat eines bereits gekündigt. Etliche andere Länder überlegen nun diesen Schritt. Die Luca-Anbieter wollen aber nicht kampflos aufgeben. 

    Culture4Life-Geschäftsführer Patrick Hennig erklärte der Deutschen Presse-Agentur: Damit dem Gesundheitsschutz weiterhin maximal gedient sei, wolle Luca den Bundesländern die Flexibilität geben, das System immer dann einzusetzen, wenn sie es brauchen. «Luca wird die Basisversorgung mit der Luca-Technologie in jedem Bundesland langfristig aufrechterhalten und jedem Bundesland die Möglichkeit geben, jederzeit nach Bedarf das System für einen quasi beliebigen Zeitraum einzusetzen.» Eine entsprechende Information sei bereits an die Bundesländer verschickt worden.

    Gleichzeitig wolle sich Luca stärker als Digitalisierungs-Partner der Gastronomie und Kulturbranche positionieren. So könne Luca die Ein-Stopp-Lösung werden, um Ticket, Impfstatus und einen unter Umständen erforderlichen Testnachweis vorzulegen.
  • 1/17/20229:17:52 AM

    Frankfurt mit Corona-Inzidenz von 1060,1


    Die Corona-Inzidenz in Hessens größter Stadt Frankfurt am Main hat die Schwelle von 1000 überschritten. Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag am Montag bei 1060,1, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (Stand: 3.19 Uhr) hervorgeht. Am zweithöchsten war die Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen im Hochtaunuskreis mit 917,5, gefolgt von der Stadt Wiesbaden mit 868,1. Den niedrigsten Wert wies der Werra-Meißner-Kreis mit 263,9 auf.