Die Corona-Krise

CORONAVIRUS-LIVETICKER - Deutschland streicht Südafrika und 12 weitere Länder von Risikoliste

Im Video: Hohe Inzidenzen und viele Neuinfektionen gibt es auch in Nachbarländern. Teilweise werden dort trotzdem die Maßnahmen gelockert: Allen voran England. Unser Video zeigt, wie dort das Nachtleben aussieht.

  • 1/28/20224:02:23 PM

    Deutschland streicht Südafrika und 12 weitere Länder von Risikoliste

    Die Bundesregierung streicht am Sonntag 13 afrikanische Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. Darunter sind die Staaten, in denen sich die Omikron-Variante des Virus im November zuerst ausgebreitet hatte, unter anderem Südafrika und Namibia. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit.

    Von der Risikoliste gestrichen werden neben Namibia und Südafrika Angola, Burundi, Eswatini, Kenia, Lesotho, Malawi, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Tansania und Uganda.

    Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Derzeit sind etwa drei Viertel aller rund 200 Länder weltweit als Hochrisikogebiete eingestuft.
  • 1/28/20226:25:00 PM

    Russland: 700.000 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben

    In Russland übersteigt die Zahl der Virus-Toten die Marke von 700.000. Das ergibt eine Reuters-Berechnung auf Basis neuer Daten des Statistikamtes Rosstat. Demnach starben im Dezember 54.630 Menschen mit oder an dem Coronavirus. Das bedeutet, dass die Zahl der Todesfälle auf der Grundlage von Rosstat-Daten bis Ende Dezember sowie der Daten der Regierungsarbeitsgruppe für Januar insgesamt 701.703 beträgt. Am Freitag verzeichnen die Behörden zudem 98.040 Neuinfektionen binnen eines Tages.
  • 1/28/20226:11:49 PM

    Prof. Timo Ulrichs im Corona-Talk: "Können überhaupt nicht abschätzen, was da noch auf uns zu kommt"

  • 1/28/20225:45:00 PM

    Demonstration von Gegnern der Corona-Maßnahmen bleibt verboten

    Die geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen mit 11.000 Menschen in Hamburg bleibt untersagt. Das Verwaltungsgericht lehnte einen Eilantrag ab, mit dem die Anmelder der Versammlung das Verbot der Polizei kippen wollten.
  • 1/28/20225:10:00 PM

    Eltern und Kinder - von der Politik im Stich gelassen?


  • 1/28/20224:39:37 PM

    250 Jecken feiern Karneval in Kölner Hotel

    In einem Kölner Hotel wollen am Samstagabend (18.00 Uhr) bis zu 250 Jecken Karneval feiern. Bei der Veranstaltung gelte die 2G-plus-Reglung, die Besucher hätten feste Plätze an Tischen und würden mit Essen bewirtet, sagte ein Sprecher des Kostümhändlers Deiters. Alle Vorgaben der Corona-Schutzverordnung würden eingehalten. "Karneval feiern ist erlaubt, man muss nur wissen wie."

    Bis Karnevalssonntag plant das Unternehmen an allen Wochenenden ähnliche Veranstaltungen, teilweise auch mit bis zu 750 Gästen in einer Halle. Für das Bühnenprogramm sind Karnevalsgrößen wie die Bläck Fööss und die Paveier angekündigt.

    Die meisten Karnevalsgesellschaften in Köln dagegen haben ihre ursprünglich geplanten Sitzungen auf Bitten des Festkomitees abgesagt. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und der Präsident des Bunds Deutscher Karneval (BDK), Klaus-Ludwig Fest, hatten am Donnerstag unklare Vorgaben der Politik in Bezug auf den Karneval beklagt.
  • 1/28/20224:15:00 PM

    Umfrage: Anteil einsamer Senioren ab 80 höher als vor der Pandemie

    Alte Menschen haben laut einer Umfrage in der Corona-Pandemie häufiger mit Einsamkeit zu kämpfen. Der Anteil der Menschen ab 80 Jahren, die sich als einsam bezeichneten, lag im Befragungszeitraum von November 2020 und April 2021 bei 12,1 Prozent. Und damit doppelt so hoch wie bei Befragungen in den Jahren 2017 und 2018, wie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am Freitag mitteilte.

    An der Befragung im Rahmen der Studie "Hohes Alter in Deutschland" nahmen den Angaben zufolge über 10.000 zufällig ausgewählte Menschen ab 80 Jahren teil. Durchgeführt wurde die Befragung vom Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres) sowie vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA).

    Die Befragung kommt auch zu dem Ergebnis, dass die Einsamkeit in der späten Lebensphase zunimmt. Demnach beschreiben sich 22,1 Prozent der Senioren ab 90 Jahren, aber nur 8,7 Prozent der 80- bis 84-Jährigen als einsam. Zudem seien deutlich mehr Frauen (15 Prozent) von Einsamkeit im Alter betroffen als Männer (7,4 Prozent). Den Grund hierfür sehen die Experten darin, dass Frauen in hohem Alter seltener in Partnerschaften sind.

    Besonders häufig fühlen sich der Umfrage zufolge Senioren einsam, die in Heimen wohnen. Hier beträgt der Anteil 35,2 Prozent, wohingegen unter den Senioren in Privathaushalten nur 9,5 Prozent angaben, sich einsam zu fühlen.
  • 1/28/20223:23:01 PM

    Island lockert Corona-Maßnahmen 

    Rund zwei Wochen nach einer Verschärfung will Island seine Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung wieder deutlich lockern. "Heute haben wir gute Nachrichten", sagte die isländische Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir am Freitag bei einer Pressekonferenz in Reykjavik. Ab Samstag (29. Januar) dürfen sich wieder 50 Menschen versammeln, zuvor hatte diese Zahl bei 10 gelegen. Clubs und Pubs dürfen wieder öffnen, nachdem sie Mitte Januar schließen mussten. Damals sah sich die Regierung zu einer Verschärfung veranlasst, weil sie das Gesundheitssystem als stark belastet ansah. Nun gibt es insbesondere im Freizeitbereich viele Lockerungen, etwa eine höhere Auslastung von Schwimmbädern oder Fitnessstudios.

    Laufe alles nach Plan, hoffe man, Mitte März wieder "das normale Leben" zurück zu bekommen, sagte Jakobsdóttir. Die Regierung überprüft mögliche Lockerungen in regelmäßigen Abständen und will nach aktuellem Stand dann fast alle Maßnahmen aufheben.

    Aktuell hat Corona die Insel jedoch noch immer fest im Griff: Von den rund 360.000 Einwohnern sind aktuellen Angaben zufolge fünf Prozent in Isolation oder Quarantäne. Die Inzidenz, die Island allerdings für einen 14-Tages-Zeitraum angibt, liegt aktuell bei 4.986. Die Zahl der Krankenhauseinlieferungen ging jedoch zuletzt wieder zurück.
  • 1/28/20222:50:46 PM

    Virologin Ciesek "nicht glücklich" mit Verkürzung des Genesenen-Status

    Auch die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek sieht die Verkürzung des Genesenen-Status von sechs auf drei Monate kritisch. Die Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Frankfurter Uniklinik plädierte am Freitag dafür, den Zeitpunkt des Boosterns nach Genesung "individual-medizinisch" zu entscheiden.

    "So richtig glücklich und zufrieden bin ich nicht mit den Regelungen", sagte Ciesek. Einen einheitlichen Zeitpunkt für alle zu definieren, sei "sehr schwierig". Es müsse berücksichtigt werden, mit welcher Virus-Variante man infiziert wurde, wie alt man ist, wie lange gegebenenfalls die Impfungen zurückliegen.

    "Die Regelung mit den drei Monaten ist für einige Patienten sehr ungünstig", sagte sie in Wiesbaden. Jugendliche, die im Sommer geimpft wurden und sich im Herbst infizierten, seien jetzt "in einem echten Dilemma". Sie müssten sich nun nach drei Monaten boostern lassen, "haben aber zum Teil Antikörper, die unser Messfenster sprengen". Hier mache es Sinn, auf den neuen, an Omikron angepassten Impfstoff zu warten. Bei 60-Jährigen sei das ganz anders.
  • 1/28/20222:30:00 PM

    Apotheken in NRW: Ab 8. Februar startklar mit Corona-Impfung

    Die Apotheken in Nordrhein-Westfalen können am 8. Februar mit Corona-Impfungen starten. "Ab dem 1. Februar werden die Apotheken dafür Impfstoffe bestellen können", sagte der Vorsitzende des Apothekerverbandes Nordrhein, Thomas Preis, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Prinzipiell stünden alle Impfstoffe auch in den Apotheken zur Verfügung. Die Bürger müssten allerdings vorab Termine vereinbaren, um sparsam mit dem Impfstoff umzugehen. Je nach Ampullengröße seien bis zu 20 Dosen in einem Gefäß.

    Er gehe davon aus, dass spätestens Anfang März jede zweite der rund 4.000 Apotheken in NRW Corona-Impfungen anbieten könne, sagte Preis. Voraussetzungen seien eine mehrstündige theoretische und praktische Ausbildung durch einen Arzt und ein abgetrennter Behandlungsraum in der Apotheke. Geimpft werde nur von Apothekern, nicht von Assistenten. Möglich seien sowohl Erst-, Zweit- als auch Booster-Impfungen.
  • 1/28/20222:10:28 PM

    Regierung in Spanien: Höhepunkt der Omikron-Welle dort überschritten

    Spanien hat den Höhepunkt der derzeitigen vor allem von der Omikron-Variante ausgelösten Corona-Welle nach Einschätzung der Regierung überschritten. "Alles deutet darauf hin, dass die Kurve der Infektionen sinkt", sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias am Freitag. "Der Rückgang der Zahlen verfestigt sich von Tag zu Tag", fügte die Ministerin hinzu, mahnte aber zugleich zu weiterer Vorsicht.
  • 1/28/20221:29:33 PM

    Epidemiologe: "Können überhaupt nicht abschätzen, was da noch auf uns zu kommt"

  • 1/28/202212:39:47 PM

    Wolfgang Bosbach: Impfzwang ist Körperverletzung

    Die Impfung erfüllt juristisch gesehen den Tatbestand einer Körperverletzung - eine Impfpflicht "bedarf daher einer sicheren rechtliche Grundlage", sagt der Verfassungsexperte und frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach bei "19 - die Chefvisite". "Im Regelfall" werde eine Impfung durch die Einwilligung des Patienten für den Arzt "strafrechtlich irrelevant", so Bosbach. "Hier geht es aber um Impfpflicht / Impfzwang", betont er. Bosbach ist "mehr als skeptisch", dass eine allgemeine Impfpflicht vor dem Verfassungsgericht in Karlsruher Bestand hätte. Die Chancen für eine Regelung nur für Risikogruppen sieht er bei "50+".
  • 1/28/202212:24:12 PM

    BND-Präsident: China kann die radikale No-Covid-Strategie nur schwer durchhalten

    China steuert mit seinem rigiden Kurs in der Corona-Pandemie nach Ansicht des Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes in schwieriges Fahrwasser. "China könnte vor einer echten Herausforderung in der Corona-Pandemie stehen", sagte BND-Chef Bruno Kahl in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Auch die Chinesen scheinen zu merken, dass die radikale No-Covid-Politik mit ihrer Abschottung sehr schwierig durchzuhalten ist." Es gebe erste Kratzer an dieser Ideologie durch die Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Virus-Variante. Irgendwann ließen sich aber Millionenstädte nicht mehr so radikal abschotten und versorgen wie bisher.
  • 1/28/202211:36:45 AM

    Meldestelle: 91 Mal Antisemitismus auf Corona-Demos seit November

    Seit Beginn der Debatte über die Corona-Impfpflicht mehren sich nach Erkenntnissen der Meldestelle Rias antisemitische Äußerungen von Gegnern der Pandemiemaßnahmen. Allein zwischen dem 20. November und dem 8. Januar seien bundesweit 91 Corona-Demonstrationen mit judenfeindlichen Inhalten registriert worden, berichtete der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) am Freitag in Berlin.

    Dabei geht es unter anderem um die Verwendung gelber Sterne mit dem Hinweis «ungeimpft». «Die mit dieser Art von Vergleichen einhergehende Selbstinszenierung als Opfer verharmlost die Schoah und den Nationalsozialismus», schreibt Rias. Sie gehe auch mit Aggressionen gegen Jüdinnen und Juden einher.
  • 1/28/202210:52:12 AM

    Intensivmediziner: Sehen "Omikron-Effekt" auf Intensivstationen

    Angesichts der rasant in die Höhe schießenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen beobachtet der Intensivmediziner Christian Karagiannidis mittlerweile auf den Intensivstationen einen deutlichen "Omikron-Effekt". Zwar sei die Hospitalisierungsrate derzeit noch "akzeptabel", dennoch zeigten sich die hohen Inzidenzen nun vermehrt auch in den Krankenhäusern, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters am Freitag in Berlin. Seit etwa sieben bis zehn Tagen zeige sich eine "Seitwärtsbewegung bei den Neuaufnahmen, hin zu einem Trend, dass es jetzt wieder leicht hochgeht".
  • 1/28/202210:31:57 AM

    Lauterbach - Lockerungen ab zweiter Februar-Hälfte möglich

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält Lockerungen nach dem Höhepunkt der Omikron-Welle für möglich. Man habe eine Lockerungsperspektive für die zweite Februar-Hälfte oder Anfang März, sagt der SPD-Politiker. Das sei möglich, wenn die Omikron-Welle mit wenigen schweren Krankheitsfällen weiter unter Kontrolle bleibe.
  • 1/28/20229:54:24 AM

    Lauterbach derzeit gegen Lockerungen

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält derzeit Lockerungen der Corona-Einschränkungen für falsch. Man habe den Zenit der schweren Fälle in der Omikron-Welle noch nicht erreicht, sagt der Minister. Ziel müsse bleiben, möglichst wenig Todesfälle und wenig Fälle von Long-Covid-Erkrankungen zu haben.
  • 1/28/20228:54:03 AM

    Studie: Omikron in China könnte Deutschlands Wirtschaftswachstum halbieren

    Eine Verschärfung der Corona-Krise in China durch die hochansteckende Omikron-Variante könnte einer Studie zufolge die Erholung der deutschen Wirtschaft stark bremsen. Dann könnte sich das für 2022 erwartete Wachstum von vier Prozent auf nur noch 2,1 Prozent fast halbieren, wie das Analyse- und Beratungsunternehmen Prognos am Freitag zu einer Simulationsrechnung mitteilte. Die deutsche Wirtschaftsleistung würde im laufenden Jahr dann um 61 Milliarden Euro geringer ausfallen als bisher angenommen. Die Forscherinnen und Forscher untersuchten, wie sich die Omikron-Welle auf die chinesische Wirtschaft und damit letztlich auch auf die des wichtigen Handelspartners Deutschland auswirken könnte.
  • 1/28/20228:37:18 AM

    Einnahmen der Rentenkasse auch im zweiten Pandemie-Jahr gestiegen

    Die Beitragseinnahmen der Rentenkasse sind im zweiten Pandemiejahr 2021 erneut gestiegen. Das teilte ein Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Gegenüber dem Vorjahr 2020 wuchsen die Einnahmen aus Pflichtbeiträgen demnach um 3,9 Prozent auf rund 233 Milliarden Euro.
  • 1/28/20227:53:03 AM

    Streeck: Das wird ein „guter Sommer“

    Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat die Menschen angesichts der rasant wachsenden Corona-Infektionszahlen zur Vorsicht aufgerufen. Bei so hohen Zahlen sollte jeder noch einmal aufpassen und Kontakte beschränken, sagte Streeck am Freitag im ZDF-“Morgenmagazin“. Auch Geimpfte und - in reduzierter Form - auch Geboosterte könnten das Virus übertragen. „Es geht wirklich darum, jetzt nochmal diese Zeit zu überbrücken, bis wir eine Trendumkehr haben.“ Dann komme das Frühjahr mit sinkenden Fallzahlen. „Das wird ein guter Sommer wieder werden“, sagte das Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung voraus. 
  • 1/28/20226:34:36 AM

    New York: US-Politikerin Palin isst nach positiven Corona-Tests in Restaurant

    Kurz nach mehreren positiven Corona-Tests ist US-Politikerin Sarah Palin in einem New Yorker Restaurant gesichtet worden. Wie mehrere US-Medien am Donnerstag übereinstimmend berichteten, verstieß die Reizfigur der politischen Rechten damit gegen die Corona-Regeln in der US-Ostküstenmetropole. Palin saß zwar am Mittwoch im Außenbereich des Restaurants in der noblen Upper East Side, müsste sich aber eigentlich von anderen Menschen isolieren.

    Republikanerin Palin - die ehemalige Gouverneurin von Alaska und Bewerberin für das Amt der Vize-Präsidentin 2008 - ist nicht geimpft und sagte zu den Aussichten, sich immunisieren zu lassen kürzlich: «Nur über meine Leiche». Deshalb sorgte sie in New York schon vor einigen Tagen für Unmut, weil sie im Innenbereich eines Restaurants aß - dies dürfen in der Großstadt nur vollständig Geimpfte. Die 57-Jährige hält sich in New York wegen einer Zivilklage gegen die «New York Times» auf.
  • 1/28/20226:14:35 AM

    Tübinger OB Boris Palmer kritisiert Karl Lauterbachs Corona-Politik

    Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) kritisiert die Corona-Politik von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) scharf: "Im Moment sind viele Entscheidungen ziemlich erratisch. Den Genesenenstatus auf nur noch drei Monate zu begrenzen, dafür gibt es gar keine wissenschaftliche Evidenz. Auf die legt Karl Lauterbach sonst großen Wert", sagt er im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland" im Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach. Dass der Genesenen-Status im Bundestag nach wie vor sechs statt nur drei Monate gelte, sei ein Unding und müsse dringend geändert werden: "Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, das hat ein russischer Fake-Bot in die Welt gesetzt. Dass man allen Ernstes für sich selber ein Privileg reserviert, das man der ganzen Bevölkerung per RKI-Pressemitteilung genommen hat, das geht einfach gar nicht."
  • 1/28/20225:31:41 AM

    Omikron - und dann? Über neue Corona-Mutanten nur Spekulieren möglich

    Das Coronavirus Sars-CoV-2 dürfte sich über kurz oder lang weiterentwickeln - neue Varianten können entstehen. Über deren Eigenschaften lasse sich aber nur spekulieren, erklärte der Präsident der Gesellschaft für Virologie, Ralf Bartenschlager, der Deutschen Presse-Agentur. «Die Erfahrung zeigt aber, dass mit der Anpassung eines Virus an seinen Wirt die Pathogenität in der Regel abnimmt.» Pathogenität meint die Fähigkeit, Krankheiten auszulösen. «Das bedeutet nicht, dass dieses angepasste Virus gar keine Erkrankung mehr macht, aber es ist in der Regel weniger krankmachend.» So verbreitet sich die neue Variante Omikron zwar schneller in Deutschland als Delta, verursacht aber Forschern zufolge im Schnitt mildere Krankheitsverläufe.
  • 1/28/20225:16:30 AM

    Schwierige Zeiten für Bier-Brauer

    Erst waren die Kneipen monatelang dicht, dann fielen Veranstaltungen wie Schützenfeste und selbst das Oktoberfest aus. Die deutsche Brauwirtschaft musste 2021 erneut einen deutlichen Absatzrückgang verzeichnen - und auch 2022 beginnt nicht verheißungsvoll. Der Deutsche Brauer-Bund rechnet nach deutlichen Absatzrückgängen in der Corona-Krise allenfalls mit einer langsamen Erholung des Biermarktes. Verunsicherte Verbraucher, verschärfte Zugangsregeln für die Gastronomie und die Absage vieler Events wirkten sich für die von mittelständischen und handwerklichen Betrieben geprägte Brauwirtschaft beinahe wie ein erneuter Lockdown aus, erklärte Hauptgeschäftsführer Holger Eichele am Freitag.
  • 1/28/20225:01:28 AM

    RKI meldet neuen Inzidenz-Höchstwert von 1.073

    Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit erneut einen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1.073,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.017,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 706,3 (Vormonat: 215,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 190.148 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 140.160 Ansteckungen.

    Experten gehen von einer hohen und weiter steigenden Zahl von Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind, unter anderem, weil Testkapazitäten und Gesundheitsämter vielerorts am Limit sind. Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 170 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls 170 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 9.429.079 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 4,64 an (Mittwoch 4,26).
  • 1/27/20229:36:00 PM

    Robert Koch-Institut (RKI) will sich auf Krankheitslast fokussieren

    Angesichts der in die Höhe schnellenden Zahlen von Omikron-Neuinfektionen sieht das Robert Koch-Institut (RKI) nicht die Messung jeder Infektion, sondern immer mehr die Krankheitslast im Fokus. Für die aktuelle Lagebewertung stehe "nicht die Erfassung aller Infektionen durch SARS-CoV-2, sondern die Entwicklung der Anzahl und Schwere der Erkrankungen im Vordergrund", wie aus dem RKI-Wochenbericht vom Donnerstagabend hervorgeht. Auch wenn nicht mehr jeder Einzelfall im Meldesystem erfasst werde, ermöglichten ergänzend zurate gezogene Schätzwerte "eine zuverlässige Einschätzung der Gesamtentwicklung der epidemiologischen Situation" in Deutschland, hieß es.

    Konkret weisen die Experten darum seit kurzem im Wochenbericht Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus. Spezifisch liegen damit auch Schätzwerte zu Fällen unterhalb der Schwelle von Krankenhausaufnahmen vor, etwa die Häufigkeit von Arztbesuchen: In der Woche bis 23. Januar waren dies demnach 280 pro 100.000 Einwohner, in der Vorwoche waren es laut RKI noch 178 gewesen.

    Hintergrund für die vorübergehend unvollständiger werdende Erfassung von Infizierten sind unter anderem zunehmend an und über ihre Grenzen kommende Test- und Erfassungskapazitäten. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI am Donnerstag erstmals mehr als 200.000 neue Corona-Fälle an einem Tag, die Sieben-Tage-Inzidenz durchbrach die Schwelle von 1000.
  • 1/27/20229:17:19 PM

    Wann bricht die Omikron-Welle? Professor gibt Prognose ab

    Prof. Dr. Bertram Häussler, Leiter der IGES Gruppe, einem Forschungs- und Beratungsinstitut in Berlin, hat eine Grafik für RTL angefertigt. Mehr dazu lesen Sie hier. 
  • 1/27/20228:45:00 PM

    Corona-Lockerungen in Finnland in Planung

    Finnland will die bestehenden Corona-Beschränkungen schneller lockern. Die Änderungen sollen bereits zum 1. Februar in Kraft treten, wie Finnlands Ministerpräsidentin Sanna Marin mitteilt. Ursprünglich waren die Lockerungen erst ab Mitte Februar geplant. Es mehrten sich die Anzeichen dafür, dass der Höchststand bei den Infektionszahlen in der derzeitigen Omikron-Welle erreicht sei, begründet Marin den Sinneswandel.
  • 1/27/20228:15:00 PM

    Handball: Nun auch noch Corona-Fälle im deutschen Team nach EM-Rückkehr

    Die Corona-Fälle in der deutschen Handball-Nationalmannschaft reißen auch nach der Rückkehr von der EM nicht ab. Wie der Deutsche Handballbund am Donnerstagabend mitteilte, sind Torwarttrainer Mattias Andersson und Spieler Fabian Wiede, der wegen der großen Anzahl von Corona-Fällen überhaupt erst nachgereist war, betroffen. Wiede wird somit den Füchsen Berlin zunächst auch nicht zur Verfügung stehen.

    Noch am Abreisetag hatte Lukas Stutzke vom Bergischen HC ebenfalls einen positiven Befund erhalten. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Coronavirus getesteten Personen aus der deutschen Delegation stieg damit auf 18. Immerhin konnten Marcel Schiller, Sebastian Heymann, Timo Kastening und Lukas Mertens nach DHB-Angaben ihre Quarantäne mit negativen Tests beenden. Die deutsche Mannschaft hatte sich am Dienstagabend mit einem 30:29-Sieg aus dem EM-Turnier in der Slowakei und in Ungarn verabschiedet.
  • 1/27/20228:00:00 PM

    Klinik- und Pflegepersonal: Kekulé will Impfplicht verschieben

    Der Virologe Alexander Kekulé hat sich dafür ausgesprochen, die Impfpflicht für Klinik- und Pflegepersonal zu verschieben. Kekulé sagt "MDR Aktuell", für die laufende Omikron-Welle komme die Impfpflicht im März viel zu spät. Wenn man sofort im November gehandelt hätte, hätte das eine Wirkung entfaltet. Es verdichte sich immer mehr, dass Omikron leichtere Verläufe auslöse. "Das macht keine Überlastung der Intensivstationen. Das Hauptproblem sind nun viele leichtere Fälle, bei denen man diskutieren könnte, ob sie überhaupt alle ins Krankenhaus müssten." Man müsse sich deshalb wirklich überlegen, ob die Impfpflicht für Personal jetzt zum richtigen Zeitpunkt komme. Er wäre dafür, die Übergangsfrist zu verändern. Kippen sollte man die Impfpflicht für Berufstätige in Kliniken und Pflegeeinrichtungen aber nicht.
  • 1/27/20227:31:00 PM

    Rekord-Infektionszahlen in Frankreich gehen zurück

    In Frankreich sinkt die Zahl der täglichen Ansteckungen, allerdings auf sehr hohem Niveau. Die Behörden registrieren 392.168 Neuinfektionen, nach 428.008 Fällen am Vortag. Dienstag waren es über 501.000 nachgewiesene Fälle, vergangene Woche erstmals fast eine halbe Million. In Krankenhäusern seien 268 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Insgesamt sind es damit 102.612 Todesfälle.
  • 1/27/20226:30:00 PM

    Corona-Booster: Über-50-Jährige deutlich vor Tod geschützt

    Eine Auffrischungsimpfung mit einem Covid-19-Vakzin erhöht den Schutz vor Tod durch die Omikron-Variante bei über 50-Jährigen deutlich. Das teilt die britische Gesundheitsbehörde Health Security Agency (UKHSA) mit. Etwa sechs Wochen nach der zweiten Impfdosis liege der Schutz vor Tod durch die Corona-Mutante lediglich bei 60 Prozent bei Personen über 50 Jahren. Mit der Booster-Impfung steige dieser Wert auf bis zu rund 95 Prozent. Bei dem Pfizer/BioNTech-Vakzin schütze der Booster zudem zu 90 Prozent vor einer Einweisung in eine Klinik. Dieser Wert sinke auf 75 Prozent zehn bis 14 Wochen nach Verabreichung der Booster-Impfung. Bei Moderna betrage der Schutz vor einer Einweisung ins Krankenhaus 90 bis 95 Prozent bis zu neun Wochen nach der dritten Dosis.
  • 1/27/20226:20:00 PM

    Corona-Fälle an Schulen innerhalb einer Woche deutlich gestiegen

    Die Zahl der Corona-Infektionen an Schulen ist nach Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) deutlich gestiegen. Wie am Donnerstag aus der wöchentlichen KMK-Statistik hervorging, waren in der vergangenen Woche deutschlandweit mehr als 147.000 Fälle unter Schülerinnen und Schülern bekannt. Mehr als 212.000 weitere waren in Quarantäne.

    In der Woche zuvor - zwischen 10. und 16. Januar - waren rund 73.000 Corona-Infektionen registriert worden, 111.000 befanden sich demnach in häuslicher Quarantäne. Ein KMK-Sprecher bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur einen deutlichen Anstieg, wies aber auf mögliche Doppelzählungen hin - sofern sich etwa eine Infektion oder Quarantäne auf beide Kalenderwochen erstreckte.

    Auch bei der Zahl der infizierten Lehrkräfte zeigt die KMK-Statistik eine deutliche Zunahme: Wurden in der Woche bis zum 16. Januar noch etwas mehr als 5.900 infizierte Lehrerinnen und Lehrer erfasst, waren es in der Kalenderwoche bis 27. Januar bereits 9.551. Zum Vergleich: In der Woche vor Weihnachten lag die Zahl bei knapp 5.300 infizierten Lehrkräften.

    Die KMK legt wöchentlich Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus mehr als 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit etwa zehn Millionen Schülerinnen und Schülern. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa elf Millionen Schülerinnen und Schüler und rund 40.000 Schulen und Berufsschulen.
  • 1/27/20226:01:03 PM

    Trotz Pandemie: Geschäfte mit Luxusgütern laufen besser als vor Corona

    Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr bessere Geschäfte gemacht als noch vor der Corona-Pandemie. Der Jahreserlös stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 44 Prozent auf 64,2 Milliarden Euro, wie das für Marken wie Louis Vuitton, Hublot oder Givenchy bekannte Unternehmen am Donnerstagabend nach Börsenschluss in Paris mitteilte. Vor allem die Nachfrage nach Mode- und Lederwaren habe ein "Rekordniveau" erreicht, hieß es in der Mitteilung weiter. 2019, also vor der Pandemie, hatte LVMH noch einen Jahresumsatz von knapp 53,7 Milliarden Euro erzielt.

    Auch beim Betriebsergebnis überraschte das Unternehmen Branchenkenner: Mit einem operativen Gewinn von knapp 17,2 Milliarden Euro verdiente LVMH doppelt so viel wie noch im Jahr zuvor - und etwa um die Hälfte mehr als noch vor der Corona-Krise.
  • 1/27/20225:25:00 PM

    Coronavirus: Mittlerweile fast 6 Millionen Tote

    Weltweit sind bislang mehr als 5,97 Millionen Menschen nachweislich in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Mehr als 361,4 Millionen Menschen haben sich mit dem Virus angesteckt, seit es im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan bestätigt wurde. Mit fast 73 Millionen Ansteckungsfällen und über 878.800 Todesfällen weisen die USA weltweit die höchsten Werte auf.
  • 1/27/20225:11:34 PM

    Italien meldet weniger Corona-Neuinfektionen

    In Italien verzeichnen die Gesundheitsbehörden 155.697 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das seien rund 11.500 weniger als am Vortag, teilt das Gesundheitsministerium mit. 389 weitere Menschen seien im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, am Tag zuvor seien es 426 gewesen. Seit dem Ausbruch des Virus in Italien im Februar 2020 starben 145.159 Menschen - das ist der nach Großbritannien der zweithöchste Wert in Europa und der neunthöchste weltweit. Mehr als 10,54 Millionen Ansteckungsfälle wurden bislang registriert.
  • 1/27/20223:47:00 PM

    Darum sterben mehr Männer an Corona


  • 1/27/20223:27:00 PM

    Kommunen melden Probleme bei Übermittlung von Corona-Fallzahlen

    Seit Tagen melden Städte und Kreise Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen. Bei der von Gesundheitsämtern genutzten Software sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) Verbesserungen erforderlich. Es gehe "neben der Behebung von aktuellen Problemen in der Software auch um Verbesserungen der Benutzerführung, damit Vorgänge einfacher und schneller bearbeitet werden können", teilte eine RKI-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag mit.

    Darüber hinaus gehe es "um technische Ertüchtigungen, damit die großen Datenmengen insgesamt bewältigt werden können". Das RKI sei in engem Austausch mit den Gesundheitsämtern und unterstützte sie.

    Mitarbeiter in etlichen Gesundheitsämtern hatten sich in den vergangenen Wochen beschwert, dass "SurvNet" zum Teil so langsam auf Eingaben reagiere, so dass die Software oft unbrauchbar sei. Außerdem stürze sie häufig ab. Das SurvNet-System wird von vielen der rund 400 Gesundheitsämter verwendet, um ihre Daten an 16 Landesgesundheitsämter zu übermitteln. Dort werden die Daten noch einmal aufbereitet, bevor sie dann an das RKI gehen.

    Die RKI-Sprecherin betonte, das Institut habe den Überblick über die übermittelten Fälle, könne jedoch "keinen systematischen Überblick darüber geben, wie viele Meldungen in den Gesundheitsämtern nicht zeitnah verarbeitet werden können". Es sei dem RKI bekannt, dass es aufgrund der sehr hohen Anzahl der Meldungen in den Ämtern zu einem Rückstau komme. Dies sei auch in den Ämtern ohne eventuelle Softwareprobleme der Fall.
  • 1/27/20223:12:00 PM

    Herzmuskelentzündungen bei geimpften Jugendlichen in Israel sehr selten

    Bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen das Coronavirus sind nach neuen Zahlen des israelischen Gesundheitsministeriums schwere Nebenwirkungen insgesamt sehr selten. In der Gruppe der 12- bis 15-Jährigen wurde laut dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht etwa bei rund 900.000 Impfungen in 15 Fällen eine Myokarditis (Herzmuskelentzündung) gemeldet.

    Zwölf der Fälle traten nach der zweiten Impfdosis auf. Nur eine der Betroffenen war weiblich. Der Verlauf in der Altersgruppe war nach Angaben des Ministeriums zumeist relativ milde, alle Patienten konnten nach einigen Tagen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

    In der Gruppe der Fünf- bis Elfjährigen gab es demnach keinen einzigen Fall von Myokarditis nach einer Impfung. Das vergleichsweise höchste Risiko hatten dagegen junge Männer im Alter von 16 bis 24 Jahren nach der zweiten Impfdosis. Bei den 16- bis 19-Jährigen lag es statistisch bei einem Fall von 6.638 Geimpften, bei den 20- bis 24-Jährigen bei einem Fall von 9.574 Geimpften. Das geringste Risiko hatten Frauen ab 30 Jahren nach der ersten Impfdosis, mit einem Fall von mehr als einer Million Geimpften.

    Die Gefahr einer Myokarditis, die bei Ungeimpften durch eine Corona-Erkrankung verursacht wird, gilt jedoch insgesamt als deutlich höher als die durch eine Impfung.

    In Israel wird überwiegend mit dem Präparat von Biontech/Pfizer geimpft. Im Mai vergangenen Jahres hatte die Impfung von 12- bis 15-Jährigen begonnen, im November von Fünf- bis Elfjährigen. Rund 60 Prozent der Jugendlichen und 20 Prozent der Kinder in Israel sind bisher geimpft.

    Die Angaben des Gesundheitsministeriums wurden seit Beginn der Impfungen und bis zum 17. Januar erhoben. Dabei ging es um alle Nebenwirkungen in allen Altersgruppen.
  • 1/27/20223:09:30 PM

    Berliner Abgeordnetenhaus verlängert epidemische Lage 

    Wegen der hohen Corona-Zahlen infolge der Omikron-Welle hat das Berliner Abgeordnetenhaus die sogenannte epidemische Lage verlängert. Sie war am 21. Dezember ausgerufen worden und bisher bis zum 31. Januar befristet. Nach der Entscheidung des Parlaments vom Donnerstag gilt sie nunmehr bis zum 31. März. Der Senat könnte auf Basis des Beschlusses zum Beispiel neue Beschränkungen beschließen, falls die Infektionslage das erfordert. Nach letzten Angaben der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) ist das momentan aber nicht geplant.

    Für die Verlängerung der epidemischen Lage stimmten die Koalition aus SPD, Grünen und Linken sowie die CDU. Die AfD stimmte dagegen, die FDP enthielt sich.
  • 1/27/20223:00:00 PM

    Kann die Corona-Impfung den weiblichen Zyklus beeinflussen?


  • 1/27/20222:50:00 PM

    Litauen: Erstmals mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen

    Litauen hat den zweiten Tag in Folge einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Mit 10.630 registrierten Fällen binnen 24 Stunden wurde dabei am Donnerstag erstmals ein fünfstelliger Wert erfasst - 9.490 waren es am Vortag. Der 14-Tage-Inzidenzwert stieg damit nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Vilnius auf 2.985 Infektionen pro 100.000 Einwohner - der höchste Wert in dem baltischen EU-Land mit knapp drei Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie. 

    Nach Behördenangaben gehe die große Mehrzahl der neuen Fälle auf die  besonders ansteckende Omikron-Variante zurück. Gesundheitsminister Arunas Dulkys halte neue Corona-Regeln für vorerst nicht notwendig. Die Pandemie könne mit den gegenwärtigen Beschränkungen eingedämmt werden, sagte er.
  • 1/27/20222:40:00 PM

    US-Wirtschaft wächst 2021 so stark wie seit Jahren nicht mehr - trotz Corona-Pandemie: 

    Die Corona-Krise hatte 2020 zum Schrumpfen der US-Wirtschaft geführt. Im vergangenen Jahr hat die weltgrößte Volkswirtschaft wieder ein deutliches Wachstum verzeichnet - das stärkste seit Jahrzehnten.

    Die US-Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um starke 5,7 Prozent gewachsen und damit so stark wie seit 1984 nicht mehr. Das teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington auf Basis einer ersten Schätzung mit. Das Wachstum sei besonders durch gestiegene Verbraucherausgaben, Anlageinvestitionen, Exporte und Investitionen in Lagerbestände angetrieben worden, hieß es. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg damit auf rund 22,99 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2020 war die US-Wirtschaft wegen der Corona-Krise eingebrochen, das BIP war damals um 3,5 Prozent geschrumpft. 1984 lag das Wachstum bei 7,2 Prozent.
  • 1/27/20222:30:00 PM

    Holocaust-Überlebende: Bestimmte Impfgegner sind Demokratie-Feinde

    Die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer hat sich entsetzt über einzelne Impfgegner in Deutschland geäußert, die Vergleiche zur NS-Zeit ziehen. Die 100-Jährige bezeichnete jene Demonstranten, die den sogenannten Judenstern nutzen, als "neue Feinde der Demokratie". "Heute sehe ich, wie die Erinnerung an das, was geschehen ist, politisch missbraucht, manchmal sogar verhöhnt und mit Füßen getreten wird", sagte sie am Donnerstag bei einer Rede zum Holocaustgedenktag im Brüsseler Europaparlament. Ungläubig müsse sie mit ihren mehr als hundert Jahren sehen, wie Symbole der Ausgrenzung der Juden durch die Nazis heute von neuen Feinden der Demokratie auf offener Straße schamlos benutzt würden, um sich selbst als Opfer zu stilisieren.

    Das gelbe Hexagramm war eine den Juden von den Nationalsozialisten aufgezwungene Kennzeichnung, um die Minderheit zu stigmatisieren. Das Symbol war in der Vergangenheit immer wieder von Menschen auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen gezeigt worden.
  • 1/27/20222:17:40 PM

    Grünes Licht für Anti-Corona-Pille Paxlovid:

    Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für die Anti-Corona-Pille Paxlovid von Pfizer gegeben. Der zuständige EMA-Ausschuss empfahl am Donnerstag eine bedingte Zulassung des Mittels zum Einsatz bei Erwachsenen mit dem Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs. Mit der Zulassung von Paxlovid seien in der EU nun sechs Corona-Medikamente für verschiedene Stadien der Krankheit zugelassen, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Weitere würden in den nächsten Wochen folgen. Paxlovid habe das Potenzial, für Patienten mit dem Risiko schwerer Verläufe einen echten Unterschied zu machen.
  • 1/27/20222:10:00 PM

    Booster-Impfungen könnten mehrere Hunderttausend Krankenhauseinlieferungen in Europa vermeiden

    Mit der bis Anfang Januar erreichten Booster-Rate sei eine Reduzierung der Fälle in der EU, Norwegen, Island und Liechtenstein um 500.000 bis 800.000 möglich, teilt die EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit. 

    Rund 70 Prozent der EU-Bürger sind bislang vollständig geimpft, davon hat die Hälfte zusätzlich einen Booster erhalten. Würden alle bereits Geimpften die dritte Impfung in Anspruch nehmen, könnte die Zahl der Hospitalisierungen noch niedriger ausfallen, sagt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.
  • 1/27/20221:49:45 PM

    Auch in Luxemburg steigen die Zahlen: Corona-Inzidenz von mehr als 2.400

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Luxemburg weiter gestiegen. In der vergangenen Kalenderwoche betrug die Inzidenz bei den neuen Ansteckungen pro 100.00 Einwohner 2.409, wie das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag mitteilte. In der Woche zuvor hatte der Wert bei 1.848 gelegen. Am höchsten lag die Inzidenz bei Kindern bis 14 Jahren - mit einem Wert von 5.320. 

    Bei den Krankenhauseinweisungen waren laut Bericht 20 von 58 Patienten auf der Normalstation nicht geimpft. Auf der Intensivstation waren zehn von 14 Patienten nicht gegen das Coronavirus geimpft. Das Durchschnittsalter der Personen, die positiv auf das Virus diagnostiziert wurden, betrug 28 Jahre.
  • 1/27/202212:59:59 PM

    Sicherheitsleute stehlen Blanko-Impfpässe aus Impfzentrum

    Aus dem Impfzentrum des Rheingau-Taunus-Kreises sollen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes massenhaft unausgefüllte Impfausweise und dazugehörige Aufkleber gestohlen haben. Die Formulare versahen sie mit gefälschten Stempeln und Unterschriften und verkauften sie, wie die Polizei in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Demnach stellten der 32 Jahre alte Hauptverdächtige und seine drei Komplizen zudem Bescheinigungen über nicht durchgeführte Corona-Schnelltests aus.
  • 1/27/202212:53:44 PM

    Grünen-Vorsitzkandidatin Lang positiv auf Corona getestet

    Vor dem für sie so wichtigen Bundesparteitag hat sich die Kandidatin für den Grünen-Vorsitz, Ricarda Lang, mit dem Coronavirus infiziert. Das habe ein PCR-Test am Mittwochabend ergeben, schrieb Lang am Donnerstag auf Twitter. «Zum Glück bin ich dreifach geimpft, mir geht es gut und ich verspüre keine Symptome.» Ihre Bewerbungsrede für die Wahl zur neuen Grünen-Chefin beim Parteitag am Samstag werde sie digital halten.