Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Risiko-Liste

Ganz Schottland und weite Teile der Niederlande jetzt auch Corona-Risikogebiet

ARCHIV - 29.01.2020, Belgien, Brüssel: Passanten gehen vor Europäischen Parlaments über die Straße. Die Sitzungswoche des Europaparlaments im französischen Straßburg ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Die September-Sitzung in der kommende
​Die Bundesregierung hat wegen steigender Corona-Infektionszahlen für ganz Belgien eine Reisewarnung ausgesprochen. © dpa, Michael Kappeler, mkx vco fdt

Steigende Corona-Zahlen in Europa

Das Robert Koch Institut erklärt Schottland und weitere Regionen in England zum Corona-Risikogebiet. Auch die gesamten Niederlande sind jetzt, mit Ausnahme der Provinzen und autonomen Länder Zeeland und Limburg, auf der Risiko-Liste. 

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Abstimmung des Robert Koch Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums, des Innenministeriums und des Auswärtigen Amtes. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Neuinfektionen. 

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Auch Belgien ist Risikogebiet

Deutschland hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen neben ganz Belgien auch Island und einzelne Regionen in neun weiteren europäischen Ländern als Risikogebiete eingestuft. Das Robert Koch-Institut aktualisierte seine Risikoliste bereits am Mittwochabend entsprechend.

Belgien stark von Corona-Pandemie betroffen

In Belgien wurde zuletzt nur die Hauptstadt Brüssel als Risikogebiet geführt. Die Ausweitung auf das ganze Land betrifft nun auch Grenzregionen zu Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

In Frankreich kamen die Regionen Pays de la Loire und Burgund (Bourgogne) hinzu. Damit ist im größten Nachbarland Deutschlands nur noch die einst besonders stark von der Pandemie betroffene Grenzregion Grand Est von der Einstufung als Risikogebiet ausgenommen.

Das Auswärtige Amt veröffentlichte eine Reisewarnung für Belgien, Rumänien und Litauen im Internet. Die Einstufung als Risikogebiet und die anschließende Reisewarnung erfolgen, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen die Marke von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen übersteigt.

Nur Polen noch nicht auf der Risikoliste

Polen ist bisher das einzige der neun Nachbarländer Deutschlands, das noch nicht auf der Risikoliste steht. Aber auch dort steigen die Infektionszahlen. Die Kriterien für die Einstufung als Risikogebiet und eine Reisewarnung sind für die Länder der EU identisch. In beiden Fällen gilt die Zahl der Neuinfektionen als Maßstab.

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