Chamrousse: 150 Fahrgäste steckten zwei Stunden in Seilbahn fest

Skifahrer hängen in Gondeln fest
Skifahrer hängen in Gondeln fest Französische Alpen: Skilift streikt 00:28

Französische Alpen: Gondeln hielten plötzlich an

Rund 150 Menschen saßen an Heiligabend in Kabinen einer Seilbahn in den französischen Alpen fest. Aus bislang ungeklärter Ursache blieben die Gondeln im Skiort Chamrousse bei Grenoble einfach stehen. Es dauerte über zwei Stunden, bis Retter mit Hubschraubern alle Wintersportler aus der Seilbahn befreit hatten – die Passagiere mussten einzeln abgeseilt werden.

Ursache für die Seilbahn-Panne in Chamrousse noch unklar

Es war kein schöner Nachmittag für die Skifahrer, die das sonnige Wetter in den Alpen genießen wollten: Ausgerechnet an Weihnachten streikte die Technik, plötzlich blieb die Seilbahn mit etwa 150 Menschen an Bord einfach stehen. Mehrere Meter über dem Boden standen die Passagiere, die sich nicht selbst aus der misslichen Lage befreien konnten. Rettungskräfte kamen mit zwei Hubschraubern und Höhenrettern, die sich Gondel für Gondel vorarbeiteten: Die Retter ließen sich dann ins Innere der Kabine gleiten und seilten die Passagiere einzeln ab. In jede Gondel passen bis zu zehn Menschen.

Zum Glück waren die Bedingungen für den Einsatz gut, es war sonnig und relativ windstill – anderes Wetter hätte die Bergung womöglich noch weiter in die Länge gezogen. Dennoch dauerte es rund zweieinhalb Stunden, bis alle Wintersportler in Sicherheit waren. Wie es zu der Panne kommen konnte, ist laut Violaine Demaret, Unterpräfektin von Grenoble, bislang noch unklar.