Schnee zum Fest?

Das sagen die Bauernregeln zur weißen Weihnacht

Schippen wir an Heiligabend Schnee?

Schnee zu Weihnachten wäre schön
Die Bauernregeln sagen, ob wir uns auf einen Schnee-Spaziergang zu Weihnachten freuen können.

Da ist sie wieder, die Frage aller Fragen im Dezember: Bekommen wir dieses Jahr weiße Weihnachten? Für eine sichere Prognose ist es noch zu früh, doch Gott sei Dank gibt es einige Bauernregeln, die uns helfen, eine Antwort auf die Frage nach dem Schnee zu finden.

Die Bauernregel zum 1. Dezember

Eine alte Regel der Bauern besagt: „Fällt auf Eligius (1.12.) ein kalter Wintertag, die Kälte noch vier Wochen bleiben mag." Das heißt, wird der erste Tag im Dezember kalt, so kann man auch den Rest des Monats auf winterliche Temperaturen hoffen - und hat somit gute Chancen auf Schneefall. Diese alte Weisheit ist sogar meteorologisch bestätigt. Bei einem kalten Monatsanfang, kann sich die Wetterlage häufiger bis kurz vor Weihnachten halten.

Am 4. Dezember fällt der Blick auf die Barbara

„Geht Barbara (4.12.) im Grünen, kommt das Christkind im Schnee." Diese Regel widerspricht der vorherigen Theorie ein wenig - und ist so wissenschaftlich nicht bestätigt. Denn tatsächlich sagt das Wetter am Anfang des Monats viel über die Lage für die restlichen vier Wochen aus. Ist der Boden Anfang Dezember also frei von Schnee, dann bleibt er mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit auch an den Weihnachtsfeiertagen frei davon.

Lese-Tipp: Der meteorologsische Blick auf die Schneechancen zum Weihnachtsfest

Hängt die Weiße Weihnacht vom Oktober ab?

Eine weitere Bauernregeln verkündet: „Ist der Oktober warm und fein, kommt ein harter Winter rein." Laut dieser alten Weisheit, ist auch die Wetterlage des zehnten Monats entscheidend darüber, ob es weiße Weihnachten gibt oder nicht. Kommt es nämlich im Oktober bereits in mittleren Lagen zu Schneefall, so bleibt dieser im Winter aus.

Das ungeliebte Weihnachtstauwetter

Statistisch gesehen aber gibt es nur etwa alle 8 bis 15 Jahre weiße Weihnachten im Flachland. Das entspricht einer Wahrscheinlichkeit von um die 10 Prozent oder weniger. Der Grund dafür ist vor allem das sogenannte Weihnachtstauwetter. So wird eine milde und nasse Wetterperiode genannt, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent zwischen dem 24. und 29. Dezember in Mitteleuropa eintritt. Selbst wenn also vor Weihnachten Schnee liegen sollte, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass er zu Heiligabend verschwindet, ziemlich hoch.

Zuletzt gab es im Jahr 2010 weiße Weihnachten, während in den letzten Jahren die Temperaturen mit teilweise bis zu 20 Grad an Heiligabend eher frühlingshaft waren. Dennoch ist die Hoffnung auch 2021 groß, dass wir in diesem Jahr einen Spaziergang im Schnee machen oder Schneemänner bauen können.

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(avo)