Alles über Glätte

Alles über Glätte
© dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Kennen Sie die unterschiedlichen Glättearten?

Schneeglätte

Schneeglätte entsteht, wenn gefallener Schnee auf den Straßen durch die Reifen zusammengepresst wird und dadurch eine glatte und rutschige Schicht entsteht.

Reifglätte

Reifglätte entsteht, wenn die Temperatur des Straßenbelages unter den Taupunkt sinkt. Der Taupunkt ist die Temperatur, bei dem die Luft gesättigt ist, das heißt die Luftfeuchte 100 Prozent beträgt.

Wenn nun die Belagstemperatur unterhalb dieses Wertes liegt, schlägt sich die feuchte Luft auf der Straße ab und bei zusätzlich negativen Temperaturen bildet sich Reif.

Eisglätte

Eisglätte tritt durch Gefrieren von feuchten und nassen Straßen auf, wenn es tagsüber geregnet hat und bei Aufklaren in der Nacht die Werte unter Null Grad sinken. Man spricht dann auch von überfrierender Nässe. Auch Schmelzwasser kann Eisglätte hervorrufen.

Glatteis

Glatteis tritt auf, wenn der Boden nach einer Frostperiode noch gefroren ist, während in der Höhe wärmere Luftmassen herantransportiert werden. Der Niederschlag, der dann in Form von Regen auftritt, kann auf dem kalten Straßenbelag sofort festfrieren. Man spricht daher auch oft von BLITZEIS, weil das Gefrieren unvermittelt geschieht und man bei Regen meist nicht damit rechnet.