RTL vor Ort in St. Peter Ording

Alle Strandampeln auf Rot? So voll ist es an der Nord- und Ostsee

So voll ist es an der Ostsee
So voll ist es an der Ostsee © picture alliance

Wo gibt es noch Hoffnung auf einen Platz am Meer?

Es ist heiß! Der Hochsommer und damit auch die Hitze sind in Deutschland angekommen – und das für die meisten Bundesländer gerade noch so in den Ferien. Das bedeutet für viele: Ab an den Strand! Aber an manchen deutschen Stränden könnte das schwer werden. Teilweise regeln Ampelsysteme den Zugang zum Strand und wer nicht rechtzeitig kommt, könnte abgewiesen werden. Wir haben uns in St. Peter Ording an der Nordsee umgesehen. Gibt es dort überhaupt noch Hoffnung auf einen Platz am Meer?

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Der Strand in St. Peter Ording ist lang und breit

So voll ist es an der Nordsee
In St. Peter Ording verteilt sich alles ein wenig besser. © RTL

Viele deutsche Strandregionen haben ein Ampelsystem eingeführt, um die Besucherströme zu lenken und dafür zu sorgen, dass es inmitten der Corona-Pandemie nicht zu voll wird. Auch in St. Peter Ording werden Strandbesucher mit Lasersensoren und per Kamera erfasst. Dort geht es aber eher um die Zugänge zum Strand über die Seebrücke – der Strand selbst ist breit und lang, sodass dort – auch bei dieser Hitze – viele Besucher Platz finden sollten. In einer Web-App können die Gäste ab Dienstag (11. August) dann sehen, wie voll die Seebrücke ist. Hier ist zudem auch die Gehrichtung geregelt.

Auf der kulinarischen Meile in St. Peter Ording gilt darüber hinaus eine Maskenempfehlung. Laut Constanze Höfingshoff, Leiterin der Tourismuszentrale, halten sich etwas zwei Drittel der Besucher daran. Eine Maskenpflicht gibt es hier allerdings nicht.

Lasersensoren und Kameras sollen den Zugang über die Seebrücke regeln.
Lasersensoren und Kameras sollen den Zugang über die Seebrücke regeln. © RTL

Auch Strände an der Ostsee sind überfüllt

Während in St. Peter Ording die Laser- und Kameramessungen eher für eine bessere Verteilung bei der Ankunft der Strandgäste sorgen soll, zeigt ein Ampelsystem für die Lübecker Bucht an, welche Ostsee-Strände so überfüllt sind, dass dort keine weiteren Badegäste mehr zugelassen werden. Am 8. August standen um spätestens 15 Uhr bereits alle Ampeln auf Rot. Die Strandabschnitte Niendorf, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin waren allesamt dicht! Erst nachmittags zum Strandtag aufzubrechen können wir also im Moment nicht empfehlen.

Um nicht kurz vor dem Ziel abgewiesen zu werden, sollten Besucher also unbedingt checken, an welchen Stränden sie noch anreisen dürfen und an welchen nicht. Hier geht es zum Strandticker für die Lübecker Bucht.

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