Aktuelle Unwetterwarnungen (01.08.2017): Hier drohen Starkregen, Hagel und Gewitter

Über Deutschland hat sich eine explosive Wetterlage eingestellt! Die Tropische Luft hat den Südosten von Deutschland erreicht. An der Grenze zur kühleren und feuchten Atlantikluft im Nordwesten bilden sich kräftige Gewitter!

Sturmböen, Blitze, Starkregen und Hagel: Kaum jemand bleibt verschont

Am Abend werden aus Frankreich und der Schweiz kommend, im Südwesten schwere Gewitter aufziehen und sich über die gesamte Südhälfte ausbreiten. Später steigt die Unwettergefahr im Osten (zwischen Erzgebirge und Ostsee) deutlich an! Im Westen und Nordwesten wird es ab dem späten Abend ruhiger.

Besondere Gefahr geht von Starkregen mit circa 50 l/qm innerhalb kurzer Zeit, 4 bis 8 cm großen Hagelkörner, Orkanböen und einzelnen Tornados aus.

Im Laufe der Nacht zum Mittwoch verschiebt sich der Schwerpunkt der Gewittertätigkeit mehr und mehr in den Osten und Südosten. Vor allem in der ersten Nachthälfte bleibt das Potenzial für Unwetter noch sehr hoch, auch extreme Unwetter sind punktuell möglich. Gebietsweise tritt auch mehrstündiger Starkregen bis in den Unwetterbereich auf. Im Laufe der zweiten Nachthälfte verlagert sich der Schwerpunkt der Gewittertätigkeit allmählich nach Polen und nach Südostbayern, dort allerdings auch mit etwas abnehmendem Unwetterpotenzial.

Link: Hier finden Sie die aktuelle Unwetterwarnkarte

Video: Der Wolken- und Regenfilm vom 31.07.2017

Die Gewittergefahr bleibt

Am Mittwoch fällt anfangs ganz im Süden und Südosten noch gebietsweise schauerartiger, teils gewittriger Regen, der aber vorübergehend nachlässt. Nachmittags und abends kann es südlich der Donau erneut einzelne, teils kräftige Gewitter geben, Richtung Alpen sind auch Unwetter mit Hagel bis 3 cm und Starkregen um 30 l/qm in kurzer Zeit nicht ausgeschlossen. Ansonsten entwickeln sich am ehesten noch in den Mittelgebirgen vereinzelte Schauer, die Richtung Thüringer Wald und Erzgebirge auch von kurzen Gewittern begleitet werden können.

Auch am Donnerstag besteht im Südosten und im gesamten Osten die Gefahr von Gewittern, Unwettern durch schwere Sturm- oder orkanartige Böen, größeren Hagel und heftigen Starkregen. Außerdem frischt der Wind deutlich auf, so dass auch abseits von Gewittern an der Nordsee stürmische Böen und auf höheren Berggipfeln Böen bis Sturmstärke nicht auszuschließen sind.

Quelle: DWD, wetter.de, InfoNetwork Wetterredaktion