Achtung! Pflanzen vor Nachtfrösten schützen

Achtung! Pflanzen vor Nachtfrösten schützen
Alarm für alle (Hobby-)Gärtner © dpa, Jens Wolf

Alarm für alle (Hobby-)Gärtner

Die Tage werden länger, die Vögel zwitschern, die Blumen sprießen und die ersten Sträucher und Bäume treiben aus. Und auch Gärtner und Hobbygärtner werden umtriebig und wollen Beete und Balkone auf Vordermann bringen. Die ersten Blumen und Pflanzen werden gepflanzt, um sich Farbe in den Frühling zu holen.

Doch nach den ersten milden Tagen müssen wir uns über die frisch gepflanzten Blumen und Pflanzen doch noch einmal Sorgen machen. Denn Luft polaren Ursprungs macht sich auf den Weg zu uns und beschert uns noch einmal frostige Nächte und auch Schnee in höheren Lagen. Leichte Nachtfröste sind in der Nacht zu Sonntag schon drin, in der Nacht zu Montag breiten sie sich fast über ganz Deutschland aus – es wird sogar noch kälter, und bringen uns einen regelrechten Kaltstart in die letzte Märzwoche. Im Osten und Süden sind Tiefstwerte um oder unter minus fünf Grad möglich, aber auch im Westen und Norden wird es mit minus zwei oder drei Grad empfindlich kalt.

Deswegen achten Sie darauf, dass empfindliche Pflanzen ab dem Wochenende am besten noch nicht in freier Natur stehen. Und wenn doch, dass Sie sie dementsprechend schützen. Oder erst gar nicht pflanzen, sondern noch etwas warten, bis sich der Frühling entscheidet, nicht mehr in die Kältestarre in der Nacht zurück zu fallen.