Fieses April-Wetter Anfang Mai

Absturz! Es wird 10 Grad kälter und Schnee kommt wieder ins Spiel

(Schnee-)Schauer und extrem niedrige Temperaturen

Das war es dann mal mit dem angenehmen Frühlingswetter und der Sonne: Die Kaltfront kommt und macht Schluss mit dem Sonnen-Frühling. Die kommenden Tage werden kein Vergnügen. Schon am Donnerstag kommen von Westen her die Wolken und bringen Regen und niedrige Temperaturen. Dazu gibt es von der Küste bis ins nordöstliche Binnenland stürmische Böen. Im Südwesten sieht es nicht viel besser aus, da können nämlich Gewitter nicht ausgeschlossen werden.

Die Kaltfront bringt ab Freitag Schnee und Nachtfrost ins Bergland - die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 500 Meter ab. In den Schauern kann es auch bis ganz nach unten flocken. Oha. Die Eisheiligen lassen grüßen - nur kommen sie 2019 eine gute Woche zu früh. Schauen wir uns die kommenden Tage mal im Absturz-Fahrplan an.

Der Absturz-Fahrplan:

Der Donnerstag beginnt noch recht freundlich. Doch im Tagesverlauf schwächelt der Hochdruckeinfluss und im Westen ziehen Schauer und Gewitter auf. Immerhin gibt es dabei noch 14 bis 20, an der See aber schon nur noch 10 bis 14 Grad.

In der Nacht zum Freitag erreicht uns dann die Kaltfront eines Tiefdruckgebietes über Skandinavien. Sie erreicht den Norden in den Frühstunden des Freitages mit kräftigen Schauern und zieht dann weiter in Richtung Süden. Mit der Kaltfront strömt feuchte Polarluft in weite Teile von Deutschland. Im ganzen Land sinken die Höchstwerte drastisch nach unten. Es werden nur noch maximal 10 Grad erreicht. An der Küste sinken die Tiefstwerte auf 4 oder 5 Grad. Und es kommt noch dicker!

Mieses fieses Wochenende, Schnee bis in die Täler

Der Freitag wird sehr durchwachsen und setzt den Abwärtstrend fort: Es wird ungemütlich und es gibt teilweise heftige Regenfälle vor allem im Süden des Landes. Die Höchstwerte sind bei kaltem Wind meist einstellig, nur am Rhein und im Norddeutschen Flachland sind 10 bis 12 Grad drin. Sonne gibt es im Süden fast keine, im Norden sieht es besser aus.

Am Samstag gibt es windiges und nasskaltes Schauerwetter, örtlich sind auch Graupelgewitter dabei. Der schlechteste Tag. Die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 500 Meter. An den Alpen stauen sich die Wolken und es fällt teilweise Schnee bis in die Täler. Auch der Sonntag wird nur wenig freundlicher. Nachtfrost droht - Vorsicht bei den zarten Pflänzchen im Garten. Es wird eine Spur wärmer als am Samstag und der Regen lässt auch nach. Die Sonne kommt wieder zum Vorschein - im Norden eher als im Süden. Das Schlimmste scheint dann erstmal überstanden.

Verfrühte Eisheilige? Warten wir's ab

​Nicht ärgern - solche Kaltlufteinbrüche sind zu dieser Jahreszeit absolut normal. Nicht umsonst gibt es schließlich die Eisheiligen. Von verfrühten Eisheiligen wollen wir allerdings noch nicht sprechen, denn rund um die Mitte des Monats kann es durchaus noch ein weiteres Mal kalt werden. Oder nicht? Hier unser Blick auf das Wetter an den Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai.

Einen längerfristigen Ausblick finden Sie in unserem 30-Tage-Trend!