Weißer Nachschlag

7-Tage-Wettertrend: Weiteres Winter-Intermezzo bringt am Wochenende Schnee

von Oliver Hantke

Der Winter versucht einen neuen Anlauf im Januar. Doch nur im Bergland wird es richtig weiß, ansonsten wird es meist nur nasskalt und trüb. Am Freitag gibt es einen kurzen Lichtblick, am Wochenende droht erneut trübes und zu mildes Wetter für die meisten im Land. Und auch in der nächsten Woche sieht es nicht nach einem Flachland-Winter aus

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Freitag: Im Südosten weiter Schnee, im Nordosten mehr Sonnenschein

Im Nordwesten und Westen kommt Regen runter, im Bergland und im Süden und Südosten fällt weiterer Schnee. Etwas freundlicher kann es vor allem im Norden und Nordosten werden, da schaut auch mal die Sonne etwas länger heraus. Im Bergland ist es frostig zwischen -3 und 3 Grad, sonst liegen die Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad. Der Wind hat auch noch nicht aufgegeben und weht vor allem im Osten teils noch stürmisch.

Prognose Sonnenstunden in Deutschland am Freitag, 21.01.2022: Vor allem im Nordosten sieht es gar nicht schlecht aus
Am Freitag kann man sich vor allem im Nordosten über etwas Sonne freuen. © wetter.de

Wochenende etwas milder, aber auch mit viel Schnee

Von Samstag auf Sonntag wird der meiste Schnee erwartet. Doch eine richtig dicke Schneedecke wird sich nur in Lagen oberhalb von 500 Metern bilden. Dazu unser Meteorologe Carlo Pfaff: „Im Harz und Sauerland werden es bis Sonntagmorgen bis zu 20 cm Neuschnee sein, im Erzgebirge und im Bayerischen Wald bis zu 30 cm und an den Alpen, speziell an den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen bis zu 50 cm.“Etwas Regen fällt im windigen Nordwesten und in der Mitte, im Osten bleibt es am ehesten trocken. Aber auch hier sind Aufhellungen kaum drin. Die Höchstwerte liegen zwischen kalten 1 Grad am Alpenrand und milden 8 Grad im Westen. Im Norden und Westen bleibt sogar die Nacht zu Sonntag frostfrei.

Am Sonntag klingen letzte Tropfen oder Flocken ab, doch mehr Sonnenschein wird es nicht geben. Es bleibt meist trüb mit unveränderten Höchstwerten. Im Süden kann sich zudem verbreitet Nebel bilden.

Prognose Schneebedeckung für Sonntag, 23.01.2022: Der Norden und Westen hat keine Chancen im Flachland
Eine größere Schneebedeckung am Sonntag ist nur für das Bergland sicher. © wetter.de

Nächste Woche Tendenz zu ruhigem Hochdruckwetter mit Nebel ohne Flachlandwinter

In der letzten Januarwoche tendieren die Wettercomputer derzeit in Richtung ruhiges Hochdruckwetter. Das würde ein paar Tage trockeneres Wetter bedeuten. Die Nächte werden aber mitunter auch im Flachland wieder frostig. Am Tage liegen die Höchstwerte dann meist zwischen 3 und 7 Grad. Da Hochdruckwetter sehr häufig mit wenig Wind verbunden ist, könnte sich auch Nebel ausbreiten und eventuell auch am Tage länger anhalten.

Größere Wolkenlücken sind aber zum Beispiel am Montag für den Süden und Dienstag auch für den Norden und Süden berechnet. Schlecht sieht es in puncto Sonnenschein noch für die Mitte aus. Und was macht der Winter? Dazu noch einmal Carlo Pfaff: „Im Bergland kann sich der Schnee halten, im Flachland ist bis zur Wochenmitte kein Wintereinbruch in Sicht.“

Prognose Temperatur für Dienstag, 25.01.2022: Im Norden und Westen ist es einfach zu warm für Schnee und Eis.
Für einen Flachlandwinter sind die Temperaturen auch in der nächsten Woche einfach zu hoch. © wetter.de

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(oha)