Milde Atlantikluft gegen kalte Skandinavienluft

7-Tage-Wettertrend: Auf dem Wetterhighway ist die Hölle los (Teil2)

Grenzwetterlage sorgt für große Kontraste

Wie in erfolgreichen Filmen gehen wir auch beim spannenden Winterwetter in die Fortsetzung, wobei Teil 2 nun gänzlich anderen Stoff bietet als bisher: Zunächst Schneetreiben, dann Glatteis und mit milderen zweistelligen Werten eine ansteigende Hochwassergefahr, bevor sich von Norden richtig kalte Luft breit macht. Eine Grenzwetterlage stellt sich genau über Deutschland einmit viel Schnee und Glätte im Übergangsbereich. Am Wochenende wird es dann überall knackig kalt. Deutschland friert ein, am Sonntagmorgen sind es meist um die -5 Grad, im Bergland um die -10, am Alpenrand bis -15 und auf der Zugspitze bis -20 Grad!

Oben im Video: Spannend wie ein Krimi geht der Januar 2021 zu Ende.

Unser Niederschlagsradar – wann regnet es bei Ihnen?

Donnerstag: Wieder Schnee, dazu Starkregen und Tauwetter bis 1500 Meter

Am Donnerstag im Süden und Westen aufkommender Dauerregen, von Niedersachsen bis nach Sachsen teils kräftige Schneefälle. Im Schwarzwald und in den Alpen bis in Lagen um 1500 Metern Höhe einsetzendes Tauwetter. Durch Starkregen und Tauwetter vor allem in den westlichen Mittelgebirgen, im Schwarzwald und im Alpenvorland ansteigende Hochwassergefahr an kleineren Flüssen. Im Nordosten trocken und kalt bei 0 bis 3 Grad, sonst bei starkem, in Böen auch stürmischem Wind Anstieg der Temperaturen auf 4 bis 9, im Südwesten auf 10 bis 12 Grad.

Freitag: Einerseits Ausweitung des Tauwetters, andererseits noch mehr Schnee

Freitag in der Mitte und im Süden verbreitet Regen und weiteres Tauwetter.„Das Tauwetter erfasst vorübergehend auch die zentralen Mittelgebirge (Teile des Harzes, Thüringer Wald, Westerzgebirge). Der Schwerpunkt von Regen und Hochwasser bleiben aber der Schwarzwald und vermehrt auch Ostschweiz und Allgäu. Damit wird es auch für Hochrhein, Oberrhein und obere Donau spannend – die Hochwassermeldemarken werden dort im Laufe des Tages erreicht oder überschritten“, so RTL-Chef-Meteorologe Christian Häckl. An der Luftmassengrenze (etwa östliches Niedersachsen bis südliches Brandenburg/Lausitz) teils kräftiger Schneefall. Im Norden und Osten 0 bis 4, sonst bei kräftigem, auf den Bergen stürmischem Wind 7 bis 12 Grad.

Der Temperatur-Film für die kommenden 14 Tage

Samstag und Sonntag: Von Norden kommt die Kälte zurück - eiskalter Sonntagmorgen

Am Samstag aus Norden wieder kälter und zunächst in der Mitte, am späten Abend dann auch im Süden allmählich wieder Schneeschauer bis in tiefe Lagen. Höchstwerte 0 bis 5, im äußersten Südwesten anfangs noch 6 bis 11 Grad.

Die Nacht zum Sonntag wird klirrend kalt. Selbst im Flachland sind es meist um die -5 Grad, im Bergland um die -10, am Alpenrand bis -15 und auf der Zugspitze bis -20 Grad! Am Sonntag lassen die Schneeschauer nach und zeitweise ist es sonnig, aber es bleibt kalt bei -3 bis +3, am Oberrhein 4 bis 6 Grad.

Hier gibt es mehr zum Wetter am Wochenende.

Montag: Noch winterlich in den Februar 2021

Der Start in den Februar 2021 geht ebenfalls mit winterlichen Temperaturen einher. Nachts zunächst mit Frost, der im Süden örtlich weiter auch streng sein kann. Also mit zweistelligen Minusgraden unter -10 Grad. Dan kommt im Süden und Südwesten erst Schneefall auf. Später steigt die Schneefallgrenze bis etwa 800 Meter. Sonst bleibt es freundlich und trocken. Höchstwerte im Norden und Osten 0 bis 4, im Süden und Westen 5 bis 8 Grad.

Dienstag: Milderung von Westen

Am Dienstag kommen weitere Niederschläge im Westen an, die wohl nur anfangs als Schnee fallen. Im Osten bleibt es noch trocken und kalt. Im Westen steigen die Werte am Tage auf bis zu 9 Grad an.

Wetterlage: Kurz mal milder mit anschließender Grenzwetterlage und strengem Frost

Unsere Wetterküche ist auf turbulent eingestellt. Am Donnerstag mogelt sich mal ein Tief mit milderer Luft dazwischen und lässt teilweise die Temperaturen und die Hochwassergefahr ansteigen. Gleichzeitig drückt von Skandinavien die kältere Luft dagegen und es erwartet uns anschließend eine sogenannte Grenzwetterlage. Im Bereich der milderen Luft mit teilweise kräftigem Regen, der im Übergang zur kälteren Luft mehr und mehr in Schnee übergeht. Und das Wochenende zeigt dann seine eisigen Krallen mit zweistelligen Minusgraden, bevor es nächste Woche wieder langsam milder werden will.

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