Wer wandern geht, benötigt Winter-Ausrüstung

7-Tage-Trend: Vom Sommer direkt in den Frühwinter

Herbst kommt mit aller Macht, in den Alpen auch Schnee

Es ist nun offiziell Herbst: Die Tag-Nacht-Gleiche ist da und ziemlich pünktlich verabschiedet sich Hoch „Manfred“ und macht Platz für herbstliches Wetter. Nachdem der Dienstag und der Mittwoch noch reichlich Altweibersommer im Gepäck haben, folgt anschließend die komplette Umstellung zu Tiefdruckwetter mit Wolken, Wind und Regen. Noch sind ja viele Menschen in ihrem Sommer-Urlaub und besonders beliebt sind die Alpen. Da wird es aber haarig am Wochenende. Wo es am meisten regnet und wo der Herbst zuerst zuschlägt, sehen Sie oben im Video.

Hoch Manfred wirkt wie ein Bollwerk gegen die Unwetter

Mittwoch: Schauer und Gewitter werden häufiger - Örtlich mit Unwettergefahr

 Sonniges Herbstwetter 15.09.2020, Schwangau Bayern: Blauer Himmel und Sonnenschein bei überdurchschnittlichen Temperaturen an den Alpen im Ostallgäu mit Blick auf die Kirche St. Coloman., Schwangau Deutschland *** Sunny autumn weather 15 09 2020, Sc
Die sonnige Mischung aus Spät- und Altweibersommer bleibt uns zuerst noch erhalten. Doch spätestens am Donnerstag schlägt der Herbst zu. © imago images/Jan Eifert, Jan Eifert via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Bis dahin gibt es aber noch ein bisschen Sonne und Wärme: Der erste Tag im kalendarischen Herbst hat nochmals angenehme 20 bis 26 Grad im Programm. Gar nicht so übel also. Und auch beim Wetter bleiben der Norden und der Osten noch lange schön. Ansonsten wird es aber schon wechselhafter mit mehr Wolken und häufigeren Schauern sowie Blitz und Donner. Besonders im Süden und Südosten können die Gewitter auch kräftig ausfallen. Unwetter sind ebenfalls nicht ganz auszuschließen.

Donnerstag: Mehr Wolken und Regen

Der Herbst schlägt langsam durch: Es geht durchwachsen mit Regengüssen und lokalen Gewittern sowie freundlichen Phasen weiter. Außerdem weht der Wind teils kräftig und sorgt dafür, dass sich die maximal 17 bis 25 Grad nochmals herbstlicher anfühlen.

Freitag und am Wochenende: Herbst in Deutschland, Winter in den Alpen

Es kommt mal wieder etwas Regen, das ist auch gut so.
Es kommt mal wieder etwas Regen, das ist auch gut so. Der Regen wird aber nicht genügen, um das Defizit aus dem Sommer aufzufangen. © dpa, Ulrich Perrey, lop

Neben zum Teil dicken Regenwolken ist ein mitunter lebhafter Wind dabei und bringt eher ungemütliches Wetter mit entsprechenden Temperaturen: Freitag bei 10 bis 18 und am Wochenende bei höchstens noch 8 bis 16 Grad mit der Chance auf Schnee auf den Schwarzwaldgipfeln und teilweise kräftigem Schneefall in den Alpen oberhalb von circa 1.500 Metern. Und weil sich am Wochenende nochmals kältere Luft untermischt, sinkt die Schneefallgrenze im Süden auf 1.200 Meter. 

Abgerundet wird das herbstliche Bild vom zum Teil lebhaften Wind. Und noch der Hinweis für Reisewillige in die höheren Lagen der Alpen: Winterausrüstung nicht vergessen. Auf den Straßen wird es glatt.

Und was bringt die neue Woche?

 Wintereinbruch in den bayerischen Alpen
Der Wetterwechsel bringt im Bereich der Alpen oberhalb von 1.200 bis 1.500 Meter teils kräftige Schneefälle mit. © imago images/Jan Eifert, Jan Eifert via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Auch nach dem kalten und nassen, ja fast ekligem Herbst-Wochenende, bleibt es noch eine kleine Weile ziemlich lausig. Der Montag sieht verregnet aus, gut möglich, dass ein breites Regenband über das Land zieht. Im weiteren Verlauf der Woche besteht Hoffnung auf ruhigeres Herbstwetter. Zumindest gibt es für den Monatswechsel erste Andeutungen, die auf einen goldenen Start in den Oktober hindeuten. 

Wetterlage: Der Herbst bläst den Sommer weg

Die Wetterlage stellt sich schon bald nachhaltig um. Zwar hält Altweiber- und Spätsommerhoch „Manfred“ noch etwas durch. Grundsätzlich sind seine Tage aber gezählt. Denn spätestens ab der Wochenmitte folgt die nachhaltige Umstellung der Großwetterlage. Die Tiefs übernehmen die Wetterregie und bringen neben Wolken, Wind und Regen auch kältere Luft mit, so dass die Schneefallgrenze Richtung Schwarzwald und Alpen auf 1.200 bis 1.500 Meter sinkt.

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