7-Tage-Wettertrend: Turbulente Wetterwoche mit Sturm, Schnee und Schneeverwehungen

Tschüss, Winterhoch! Wetterlage stellt sich um

Mit der neuen Woche hat sich das ruhige Wetter verabschiedet. Islandtief "Kim" übernimmt nun die Regie. Der Wind lebt auf und es beginnt zu regnen. Danach ziehen gewittrige Schnee- und Schneeregenschauer mit stürmischem Wind auf. Der Winter gibt ein kurzes Gastspiel. Im Bergland drohen blizzardähnliche Verhältnisse. Und selbst im Flachland kann es weiß werden. 

Dienstag wird fies: Schnee- und Graupelschauer und sinkende Schneefallgrenze

So könnte es am Dienstag auch in tiefen Lagen mal kurz aussehen.
So könnte es am Dienstag und Mittwoche auch in tiefen Lagen mal kurz aussehen. © dpa, Bernd Wüstneck, bwu

Am Dienstag überquert uns im Tagesverlauf aus Westen eine Kaltfront und sorgt für gewittrige Graupel- und  Schneeregenschauer. In der zweiten Tageshälfte erreicht sie auch den Osten und Südosten. Zum Abend hin bleibt in den Mittelgebirgen ab ca. 500 Meter der Schnee zunehmend liegen. Je nach Intensität der Schauer sind dort 2 bis 10 Zentimeter Neuschnee möglich. Vorsicht Glätte! Aber auch im Flachland kann es kurz weiß werden.

Der Wind frischt stürmisch auf, besonders im Bergland sind schwere Sturmböen möglich. Es drohen dort zudem Schneeverwehungen (mehr zum Mini-Blizzard im Bergland)! Eher ruhig sollte es im Norden bleiben. Und das alles bei nur noch 2 Grad am Alpenrand und bis 8 Grad am Oberrhein.

Wetter Richtung Wochenende noch sehr unsicher

Am Mittwoch wird es insgesamt zwar trockener, es geht allerdings trotzdem noch wechselhaft mit Schnee- und Schneeregenschauern, teils mit Blitz und Donner, weiter. Ab circa 500 Meter bleibt der Schnee liegen. Es bleibt stürmisch bei nur noch 0 bis 3 Grad im Bergland und 4 bis 8 Grad in tiefen Lagen. Im Bergland weiter Gefahr von Schneeverwehungen in freien Lagen.

Ab Donnerstag wird die Prognose sehr unsicher. Ein Modell lässt aus Westen ein kleines Sturmtief mit kräftigem Regen heranziehen, die Mehrzahl der Modelle sieht das aber anders. Da stehen die Zeichen eher auf Beruhigung. Die Temperaturen sollten bei 4 bis 11 Grad wieder milder ausfallen.

Damit ist der Trend für Freitag sowie fürs Wochenende ebenfalls sehr unsicher. Die Mehrheit der Modelle sieht wechselhaftes und mildes Wetter bei 6 bis 13 Grad. Doch selbst eine ausgewachsene Sturmlage ist nicht ganz auszuschließen. Kurzum: bewegte Zeiten beim Wetter und auch den Winter sollten wir für den Februar noch nicht ganz abschreiben.

Und was macht der Februar? Im 30-Tage-Trend werfen wir einen Blick auf die kommenden Wochen.

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