Trockenheit setzt sich meist fort!

7-Tage-Wettertrend: Dauer-Hitze mit steigender Unwettergefahr

Die neue Hitze ist da und sie ist gekommen, um zu bleiben. Bei örtlich über 35 Grad wird es teils wieder extrem heiß. Und auch der Norden bekommt diesmal Hochsommerwetter. Einzig der Regen fehlt weiterhin, zumindest gilt das für die meisten bis zum Wochenende. Danach ziehen doch einige Schauer und Gewitter durch, die teils Unwetterpotential besitzen und eine vorübergehende Abkühlung bringen.

Donnerstag: Mehr Sonne und mehr Hitze

Tagsüber ist wieder überwiegend sonniges Wetter angesagt. Ein paar wenige Wolken sind im Osten und Süden zu sehen und dienen wohl eher zur Zierde am sonst blauen Himmel. Die Temperaturen liegen bei verbreitet 28 bis 34 Grad. Auch Berlin, Hamburg oder Bremen sind ab Donnerstag in der Hitzezone. Kühler ist es nur mit auflandigem Nordostwind an den Küsten und im Bergland. Hier gibt es 24 bis 27 Grad.

Der fehlende Regen bleibt nach wie vor ein Problem: Die Waldbrandgefahr liegt verbreitet wieder bei Stufe 3 oder 4 von 5. Vom Nordosten bis in den Südwesten liegt sie regional bereits wieder bei Stufe 5! Und der Schifffahrt macht das Niedrigwasser immer mehr zu schaffen.

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Freitag: Die ersten Gewitter brodeln über Deutschland

Der Freitag beginnt wieder verbreitet sonnig. Nachmittags bilden sich dann vor allem über den Bergen im Südosten dickere Quellwolken. Besonders im Erzgebirge, im Bayerischen Wald und in den östlichen Alpen reicht es hier und da für Gewitter. Zum Abend ziehen diese teils auch ins Flachland von Bayern.

Die Temperaturen steigen weiter leicht an. Die Spitzenwerte liegen im Westen teils um 35 Grad. 30 Grad gibt es jetzt stellenweise selbst im Norden Schleswig-Holsteins abseits der Gebiete mit Seewind. Dort wie im gewittrigen Bergland bleiben wir bei rund 25 Grad.

Samstag: Sonniger Start ins Hochsommer-Wochenende

Und täglich grüßt das Murmeltier – also die Sonne! Zum Nachmittag bilden sich aber von Osten her doch ein paar mehr Quellwolken. Das Gewitterrisiko ist von der Lausitz bis nach Bayern erhöht. Die meisten werden auch hier trocken durch den Tag kommen. Ein Blick zum Himmel kann dennoch nicht schaden.

Die Luft flimmert immer mehr in Deutschland. Im Westen kann es nun schon häufiger Temperaturen um 35 Grad geben – also per Definition für Deutschland „extreme Hitze“. Häufig gibt es 32 bis 34 Grad. Etwas kühler ist es wie gehabt besonders an der Ostsee und im Bergland.

Sonntag: Schwül-heißer Höhepunkt der Hitzewelle

Höchsttemperaturen am Sonntag, 14.08.2022
Am Sonntag kommen wir alle richtig ins Schwitzen! Die Höchstwerte liegen bis auf wenige Ausnahmen bei 30 bis 36 Grad.

Spitzenwerte um 36 Grad und zunehmende Schwüle lassen uns immer mehr Schwitzen, vor allem von Baden-Württemberg und Unterfranken bis nach NRW und Süd-Niedersachsen. Aber auch sonst bleibt es heiß. Am Abend kühlt es durch die steigende Luftfeuchtigkeit noch weniger ab und die Nacht zu Montag verläuft dadurch häufig tropisch warm mit Tiefstwerten um 20 Grad.

Am Himmel sind nun häufiger mal ein paar Wolken zu sehen, die aber meist harmlos bleiben und der Sonne nur wenig Konkurrenz machen. Das Gewitterrisiko ist besonders über dem Bergland im Südosten und im Südwesten erhöht, teils kann es dann auch schon heftig krachen. Da es verbreitet aber weiterhin trocken ist, steigt die Brandgefahr und sinken die Pegel weiter.

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Montag: Unwettergefahr! Nur wo genau?

Zum Wochenstart sind wir wohl von zwei Tiefs umzingelt – eines im Osten, eines im Westen. Beide können heftige Schauer und Gewitter mit Unwettergefahr produzieren. Die Frage ist nur, ob das Tief im Osten auch noch unsere östlichen Gebiete im Griff hat oder sich über Polen austobt. Ist letzteres der Fall, kann das Tief von Westen schon bis in die Mitte Deutschlands vorankommen. Andernfalls kracht es nur im Westen und Südwesten – dort punktuell aber auch heftig mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Die Temperaturen liegen dann im Sonnenschein weiterhin bei 30 bis 35, vielleicht sogar nochmal 36 Grad. Dazu wird es noch schwüler. In den Gewitterregionen wie im Südwesten kühlt es teils schon auf unter 30 Grad ab.

Dienstag: Dampfige Hitze mit lokalen Schwergewittern

 Gewitter im Taunus Ein Gewitterblitz ist bei einer Gewitterzelle über dem Taunus mit dem Großen Feldberg zu sehen., Oberursel Hessen Deutschland *** Thunderstorm in Taunus A thunderstorm lightning is seen during a thunderstorm cell over the Taunus w
In der neuen Woche kann es lokal richtig krachen. Leider bringen diese Gewitter kaum Linderung in Sachen Dürre.

Der Dienstag scheint aus aktueller Sicht richtig unangenehm zu werden. Nach den Schauern und Gewittern des Vortages ist die Luft noch dampfiger und schweißtreibender. Dass es dann „nur“ noch 26 bis 34 Grad gibt, wird man nicht spüren.

Große Unsicherheiten gibt es hinsichtlich Schauer und Gewitter. Es wird wohl besonders in der Nordhälfte Deutschlands einzelne Schwergewitter geben können – also Gewitter mit Unwetterpotential durch das bekannte Trio aus Starkregen, Hagel und Sturmböen. Ansonsten scheint es verbreitet weiterhin trocken zu bleiben.

Mittwoch: Meist trockene Fortsetzung der Hitzewelle!

Ursprünglich sah es so aus, als wenn die Schauer und Gewitter eine deutliche Abkühlung bringen würden, aber nein. Auch am Mittwoch bleibt es oft heiß mit Spitzenwerten um 30 Grad, teils um 34 Grad. Etwas Abkühlung gibt es von den Küsten her.

Ein großes Fragezeichen machen wir noch an der Neigung zu Schauern und Gewittern. Ganz trocken wird der Tag wohl nicht verlaufen, aber wo genau etwas runterkommt, ist nicht klar. Anders ist es mit der generellen Einschätzung der Trockenheit, denn diese setzt sich ganz klar fort.

Temperaturvorhersage für 14 Tage

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(phe)