Orkanböen und Sturmfluten

7-Tage-Wettertrend: Ruppiges Wetter mit Sturm und Schnee bis weit in die nächste Woche

Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Freitag wird das Wetter bis in die nächste Woche recht ruppig ablaufen. Insbesondere der Samstag und die Nacht zum Sonntag bringen reichlich Wind bis hin zu Orkanböen. Und auch zum Monatswechsel sind kleine, aber sehr intensive Tiefs nicht auszuschließen, wobei die Entwicklung ab Montag noch sehr unsicher ist. Hier die vorläufigen Details.

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Freitag: Kurze Wetterberuhigung mit Sonne und ein paar Schneeschauern

Prognose Sonnenscheindauer für Freitag, den 28.01.: In der Mitte und im Süden gibt es nicht viel Sonne
Am Freitag gibt es im Norden und vor allem im Nordosten mal etwas mehr Sonne. © wetter.de

Über dem Süden und der Mitte halten sich am Freitag noch dichte Wolken und es gibt einige Regen- oder Schneeschauer, die im Erzgebirge und in den Alpen ein paar Zentimeter Neuschnee bringen können. Im Norden ist es bei einem Wechsel aus dichten Wolken und heiteren Phasen überwiegend trocken, zur Ostsee ist es sogar sonnig. Hier können 5 bis 7 Sonnenstunden zusammenkommen. Die Höchstwerte liegen bei 2 bis 8 Grad. Der Wind ist anfangs noch spürbar, zum Teil noch stürmisch, im Tagesverlauf lässt er aber nach.

Samstag zweite Sturmlage mit Orkanböen, Sonntag Wetterberuhigung

Weitgehend grau gestaltet sich der Start ins Wochenende. Der Wind legt dann am Samstag erneut zu und beschert uns in der Nacht zum Sonntag den vorläufigen Höhepunkt mit Orkanböen um oder sogar über Tempo 120 an den Küsten und auf den Bergen. Besonders betroffen sind hierbei unter anderem die Höhenlagen von Harz, Erzgebirge und Bayrischen Wald. Gleichzeitig droht bevorzugt an der Nordsee und im Elbbereich eine leichte bis mittlere Sturmflut.

Da sich au der Vorderseite des Sturmtiefs mildere Luft untermischt, wird es zumindest im Bergland sowie in weiten Teilen Bayerns zuerst noch zu Schnee und Glätte kommen, bevor die Schneefallgrenze vorübergehend ansteigen wird. Etwas mehr Chancen auf blaue Lücken bestehen allenfalls im Süden und im Südwesten. Ansonsten dominieren die Wolken und bevorzugt im Norden fällt auch kräftiger Regen. Dazu erreichen die Temperaturen leicht lauwarme 4 bis 11 Grad.

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Der Sonntag ist der schönere Tag des Wochenendes. Oftmals sind 3 bis 6 Sonnenstunden drin. An der Ostsee sehen die Wettercomputer sogar bis zu 7 sonnige Betriebsstunden. Einzig rund ums Erzgebirge bleibt es grauer mit maximal 2 Sonnenstunden. Dort sowie in Richtung Alpen sind noch letzte Schnee- oder Schneeregenschauer aktiv, während es im übrigen Land trocken bleibt. Die Temperaturen erreichen 0 Grad auf den östlichen Mittelgebirgen und bis zu 7 Grad am Oberrhein.

Prognose Windspitzen am Samstag, 29.01.2022: Es kann besonders im Norden heftig werden
Am Samstag wird es überall stürmisch, Richtung Norden und Nordosten auch orkanartige Böen und auch Orkanböen, nicht nur auf dem Brocken. © wetter.de

Wetter für nächste Woche noch sehr unsicher - alles ist möglich von Sturm bis Shcnee

Die Unsicherheiten für die nächste Woche sind noch sehr groß: Nimmt man beispielsweise das Europäische Wettermodell, das derzeit mit die besten Prognosen liefert, dann erwartet uns eine äußerst abwechslungsreiche Wetterwoche. Wiederholt ziehen demnach Tiefs mit schwankender Schneefallgrenze, Sturmgefahr und Schneechancen bis ins Flachland durch. Eine geschlossene Schneedecke bis runter ins Flachland ist ebenfalls nicht auszuschließen.

Am Montag und Dienstag werden es wahrscheinlich erneut zwischen 0 und 7 oder 8 Grad. Der Mittwoch tendiert zu milderen 2 bis knapp 10 Grad. Im Anschluss scheint es mit den Werten wieder runter gehen zu wollen, was dem Bergwinter sicherlich ganz gute bis sehr gute Optionen einräumt.

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(oha)