Schneematsch und alles pitschepatschenass

7-Tage-Wettertrend: Regen, Sturm und frühlingshafte 13 Grad

Spielverderber-Tief vermasselt den kalten Schneewinter

Es hätte alles auf eine hochwinterliche Phase für ganz Deutschland hinauslaufen können. Die Kälte ist da, der Schnee auch, aber dann kommt der Spielverderber. Ein eher kleines Tief schafft in der neuen Woche ungehindert den Weg von Neufundland bis nach Island und fühlt sich dort erstmal recht wohl. Die Strömung dreht auf West bis Südwest und bringt milde Atlantikluft für uns mit. Die Schneeträume schmelzen dahin – noch schneller als der Schnee.

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Montag: Glatteis - Vorsicht im Nordosten!

Zum Start in die neue Wetterwoche setzt sich die mildere Luft auch im Osten durch und es geht raus aus dem Dauerfrost. Insbesondere im Osten und Nordosten, wo Schnee und Regen auf die gefrorenen Böden treffen heißt es aber: akute Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Glatteis. Am freundlichsten verläuft der Montag im Südwesten. Die Temperaturen liegen meistens zwischen 0 und 6 Grad. Vor allem im Nordwesten frischt der Wind lebhaft auf.

Dienstag: Viel Regen in der Nordhälfte

In der Nordhälfte ist der nächste Tiefausläufer ziemlich aktiv und lässt ordentlich Regen ab. Zudem weht der Wind teilweise stark bis stürmisch. Im Süden ist es dagegen freundlich und trocken. Die Höchstwerte klettern auf 2 Grad in Ostbayern bis 10 Grad im Westen.

Der Temperatur-Film für die kommenden 14 Tage

Mittwoch: Der schönste Tag der Wetterwoche

Von den grauen Wolken im Norden mal abgesehen dürfte der Mittwoch für viele von uns der schönste Tag der Wetterwoche werden. Oft ist es nämlich freundlich, zum Teil auch sonnig und sehr mild. Bei bis zu 13 Grad dürfte es besonders am Rhein schon ein bisschen nach Frühling riechen. Der Wind ist allerdings nach wie vor eine lebhafte Partie. Zumal es in Richtung Alpenrand zunehmend föhnig wird.

Donnerstag: Der nächste Wetterwechsel kommt

Im Norden und Westen lassen die nächsten Schauer nicht allzu lange auf sich warten. Außerdem frischt der Wind weiter auf. Auf den Bergen sind auch Orkanböen dabei. Im Süden und Südosten geht es noch am längsten trocken und schön weiter. Die Temperaturen dazu: 5 Grad in Niederbayern und bis zu 11 Grad an Rhein und Ruhr.

Freitag und am Wochenende: Nasskalt mit Schnee im Bergland

Schwups. Da sind wir schon wieder auf der Rückseite der Tiefdruckgebiete angelangt. Zumindest auf den Bergen kehrt damit der Winter zurück. Oberhalb von 400 bis 500 Metern mit Schneeschauern, darunter mit Regen oder Schneeregen und eher nasskalten Temperaturen. Am Freitag mit 3 bis 7 Grad. Das Wochenende bringt uns maximal noch 0 bis 6 Grad.

Wetterlage: Nur kurz mal ruhiger und kalt, bevor die Atlantiktiefs übernehmen

Oft legen sich Dauerfrost und eiskalte Nächte übers Land. Doch die Ruhe in der kalten Polarluft hält nicht allzu lange. Ab Sonntag wird es wechselhafter. Zuerst auf der winterlichen Seite mit Schnee. Doch danach werden die Atlantiktiefs immer aufdringlicher und bringen Tauwetter, Regen und möglicherweise auch eine ausgewachsene Sturmlage sowie eine ansteigende Hochwassergefahr.

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