7-Tage-Wettertrend: Polarluft pünktlich zum 1. Advent - Glühweinwetter in Sicht

Sind Sie schon in Weihnachtsstimmung? Am Sonntag ist „meteorologischer“ Winteranfang und 1. Advent! Pünktlich schaltet nach aktueller Prognose auch das Wetter auf „kalt“. Vorher müssen wir allerdings noch ein paar Tage warmes Schmuddelwetter über uns ergehen lassen. Die Temperaturen steigen sogar leicht an, bevor uns in der zweiten Wochenhälfte Polarluft erreicht und die Weichen für Winterwetter stellt.

Der Herbst bäumt sich noch einmal auf

Noch haben wir Herbst und das merkt man:

Der ehemaliger Tropensturm „ex-Sebastien“ treibt am Mittwoch die Temperaturen in die Höhe: nicht auf tropisches Niveau, aber immerhin auf bis zu 14 Grad. Mit viel Power wird warme Luft aus Süden herbeigeweht. Im Schwarzwald können Sturmböen auftreten. Im Westen breitet sich Regen aus.

Am Donnerstag dreht der Wind auf Südwest mit Böen um 50 Km/h im Flachland, auf dem Feldberg im Schwarzwald können sogar orkanartige Böen bis 110 Km/h mit dabei sein! Weitere Regenschauer ziehen durch.

Danach mischt sich der Winter ein.

Dann kommt die Luft aus dem kalten Norden

 Race marshals prepare the competition hill in the fog before the first run of the FIS Alpine Ski World Cup men s slalom race in Levi Ski Resort in Kittilä, Finnish Lapland on Sunday, 24th Nov., 2019. Kittilä Finland LKFTJK20191124103455FDCL PUBLICAT
Extreme Winterbedingungen in Lappland. Hier bereiten Helfer den Ski-World Cup in Kittilä vor. (Foto vom 24.11.2019) © imago images/Lehtikuva, Martti Kainulainen via www.imago-images.de, www.imago-images.de

In Skandinavien herrscht bereits seit Wochen strammer Winter. In Finnland am Polarkreis liegen die Höchstwerte in der Wochenmitte bei -12 Grad! Wenn Luftmassen aus diesen Regionen nach Deutschland strömen, dann ist das milde Wetter hier vorbei.

Und ziemlich genau das passiert nach aktuellen Prognosen in der zweiten Wochenhälfte. Polarluft (wenn auch nicht direkt aus Lappland) strömt über den Atlantik zu uns.

Glühweinwetter mit Chance auf Schnee am 1. Advent

Am Freitag trifft die kalte Luft von Norden her bei uns ein ein und erreicht die Mittelgebirge. Dort sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 400 Meter. Bis Samstag werden auch die Alpen abgekühlt. Dann können auch dort in den Tälern Schnee fallen. Mehr als 7 Grad kann man nirgends in Deutschland mehr erwarten. Allerdings ist die Strömung recht trocken, sodass allzu größe Schneefälle zunächst nicht wahrscheinlich sind.

In der Nacht auf Sonntag, den 1. Advent, wird es spannend. Ein kleines Tief drängelt sich in das Wettergeschehen und bringt Feuchte mit. Dann kann es schneien - auch wenn die Niederschläge im Tagesverlauf in Regen übergehen dürften.

Ab Montag wird es dann noch ein bisschen kälter und die Chancen auf Schnee steigen weiter.

Mehr Infos zum Winter finden Sie in unserem 30-Tage-Trend.

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